Eigenmarken: Amazon-Essen geplant
Amazon will in den USA künftig Lebensmittel von eigenen Labels anbieten. Laut einem Bericht des Wall Street Journals(öffnet im neuen Fenster) sollen unter den Namen Happy Belly, Wickedly Prime und Mama Bear unter anderem Nüsse, Gewürze, Tee, Kaffee, Babynahrung und Vitaminpräparate verkauft werden. Auch Waren wie Windeln, Reinigungs- und Waschmittel sollen das Amazon-Logo tragen. Bisher hatte sich Amazon aus dem Lebensmittelbereich herausgehalten.
Gegenüber Markenprodukten haben Eigenmarken einen Vorteil: Sie bieten eine größere Marge und müssen meist nicht so intensiv beworben werden.
Die Eigenmarken sollen bereits Ende Mai oder Anfang Juni in den USA erhältlich sein und nur Prime-Kunden angeboten werden. Ob sie auch in Europa auf den Markt kommen werden, ist nicht bekannt.
Hierzulande gibt es unter dem Namen Amazon Basics bereits Computerzubehör und zahlreiche andere Waren. In den USA gründete Amazon im Februar 2016 zudem sieben eigene Modelabels für Damen, Herren und Kinder. Ziel ist in beiden Fällen, günstige, aber hochwertige Produkte in großen Mengen abzusetzen.
Amazon will ab September 2016 in Berlin auch mit der Auslieferung frischer Lebensmittel beginnen. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung unter Berufung auf Unternehmenskreise. Bereits jetzt werden verpackte und tiefgekühlte Lebensmittel, Getränke, verpacktes Obst und Gemüse, Elektronik, Kindle-Geräte, Bücher, Spielwaren, Drogerieartikel, DVDs und Bekleidung per Fahrradkurier in einer Stunde in Berlin zugestellt.
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