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Um einen solchen Golf VI drehte sich der Streit vor Gericht.
Um einen solchen Golf VI drehte sich der Streit vor Gericht. (Bild: Thomas doerfer/CC-BY 3.0)

Eigengebote: BGH verurteilt Preistreiber zu hohem Schadenersatz

Um einen solchen Golf VI drehte sich der Streit vor Gericht.
Um einen solchen Golf VI drehte sich der Streit vor Gericht. (Bild: Thomas doerfer/CC-BY 3.0)

Wer seine eigenen Angebote als Ebay-Verkäufer in die Höhe treibt, kann dafür teuer belangt werden. Vor allem dann, wenn kein dritter Interessent mitbietet.

Ebay-Verkäufer, die um die eigene Ware mitbieten und den Preis in die Höhe treiben, kann das teuer zu stehen kommen. Einem unterlegenen Mitbieter in einer derart manipulierten Auktion sprach der Bundesgerichtshof (BGH) am Mittwoch 16.500 Euro Schadenersatz zu. Dass dieser Mann schon massenhaft Ebay-Verkäufer verklagt hatte, spielte keine Rolle. (Az. VIII ZR 100/15) Wenige Stunden zuvor hatte der BGH allerdings klargestellt, dass sogenannte Abbruchjäger rechtsmissbräuchlich handeln.

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Im vorliegenden Fall hatte der Kläger für einen gebrauchten VW Golf geboten, den der Verkäufer für ein Mindestgebot von einem Euro bei Ebay eingestellt hatte. Mit dem Verkäufer, der von einem zweiten Konto selbst mitbot, steigerte er sich bis zu einem Höchstgebot des Verkäufers von 17.000 Euro und kam daher nicht zum Zuge. Während das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart noch das letzte Angebot des Klägers für maßgeblich erklärt hatte, urteilte der BGH in dieser Frage genau anders.

Alle Eigengebote ungültig

Die Karlsruher Richter hielten sämtliche Eigengebote des Anbieters für unzulässig. Damit sei das Einstiegsgebot von 1,50 Euro das höchste gültige Gebot zum Auktionsende gewesen. Pech für den Verkäufer war in diesem Fall, dass kein Dritter mitgesteigert hatte. Was vielleicht auch daran lag, dass über eine automatische Ebay-Funktion der Preis in die Höhe getrieben wurde. Weil inzwischen jemand anderes das Auto gekauft hat, erhält der Kläger nun Schadenersatz in Höhe des Verkaufswertes.

Die Vorsitzende Richterin Karin Milger betonte, dass es nicht darum gehe, den Verkäufer für sein Verhalten zu bestrafen. Ebay-Nutzern müsse klar sein, dass sie sich nicht im rechtsfreien Raum bewegten. Verkäufern riet sie dringend, sich das hohe Risiko vor Augen zu führen, wenn sie etwa ein Auto zum Startpreis von einem Euro bei Ebay einstellten. Sie habe manchmal den Eindruck, "dass der eine oder andere Anbieter sehr blauäugig an die Sache herangeht".

Ebay begrüßte die Entscheidung zu den Eigengeboten. Das Unternehmen hat Tipps veröffentlicht, wie Bieter das sogenannte Shill-bidding erkennen können. Auffällig sei dabei, wenn bestimmte Bieter prozentual eine sehr hohe Gebotsaktivität bei einem Verkäufer aufwiesen.


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large-m 26. Aug 2016

wenn ich das alles jetzt wirklich richtig verstanden habe..... grins..... Für den Fall...

Moe479 26. Aug 2016

wenn du bereit wärst eine grundgebühr, von sagen wir 10000¤ - für den anfang - im monat...

Des_Moines 25. Aug 2016

Ich verstehe zwei Dinge in deiner Argumentation nicht, die sich durch all deine...

Moe479 25. Aug 2016

ja und? wäre kein betrug da hätte ein kläger keine chanche.

drvsouth 25. Aug 2016

Wenn du in der Gebotsübersicht siehst, daß "t***l ( 205)" bei allen Auktionen eines...



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