Abo
  • Services:

Eigenes Netz: Deutsche Bahn will eigene Mobilfunkmasten aufstellen

Die Deutsche Bahn will selbst eine Mobilfunkversorgung entlang der Strecke aufbauen und dabei auf unkonventionelle Lösungen setzen.

Artikel veröffentlicht am ,
ICE der Deutschen Bahn
ICE der Deutschen Bahn (Bild: Jens Schlueter - Pool/Getty Images)

Die Deutsche Bahn prüft, entlang der Gleise mit schwacher oder nicht vorhandener Mobilfunkversorgung selbst ein Netz aufzubauen. Das berichtet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Sabina Jeschke, die Technik- und Digitalisierungsvorständin der Deutschen Bahn. Eigene Sende- und Empfangsmasten könnten aufgestellt werden.

Stellenmarkt
  1. Sky Deutschland GmbH, Unterföhring bei München
  2. IT2media GmbH & Co. KG, Nürnberg, Leipzig, München

"Wenn die Kunden gute Mobilfunkverbindungen haben wollen, müssen wir sie ihnen anbieten", sagte Jeschke der Wirtschaftswoche. Für den Mobilfunk seien die Netzbetreiber verantwortlich. Doch sollte in Verhandlungen zwischen der Bahn und den Unternehmen keine Verbesserung erreicht werden können, müsse die Bahn "auch über unkonventionelle" Wege nachdenken, sagte die studierte Informatikerin, die Professorin an der RWTH Aachen ist.

Bahn: Verlassen wir uns auf Vodafone, Deutsche Telekom und O2?

Für Jeschke sei die zentrale Frage: "Verlassen wir uns auf Vodafone, Deutsche Telekom und O2 - oder müssen wir selbst die Initiative ergreifen?" Dabei ist fraglich, in welchem Frequenzbereich die Bahn eine eigene Mobilfunkversorgung aufbauen will. Im freien 5-GHz-Bereich ist eine Versorgung entlang der Strecke technisch offenbar nicht möglich. Denkbar ist jedoch eine eigene Mobilfunkversorgung der Bahn in Kooperation mit den Netzbetreibern, denen die Frequenzen gehören. Dafür müssten Verträge für die Mitnutzung durch die Bahn geschlossen werden.

Laut dem Chip-Netztest vom November 2017 ist die Netzqualität im Zug bei allen drei Netzbetreibern und der Deutschen Bahn nicht ausreichend.

Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte auf der Cebit im Jahr 2016 erklärt, dass die Bahnstrecken von genügend Funktürmen ausgeleuchtet werden müssten. "29.000 Kilometer sind nicht ausgeleuchtet", sagte Grube.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

bombinho 14. Mär 2018

Ja, es koennen wohl nicht Alle 1A-Qualitaetsposter sein, deren fundierte Posts man immer...

Eule4 13. Mär 2018

Große Kapazitäten? GSM-R entspricht technisch im Prinzip dem normalen GSM-Netz.

FreiGeistler 13. Mär 2018

Nicht ionisierend, weil den EM-Wellen schlicht die Energie dazu fehlt. Deshalb können sie...

Boedefeld1990 13. Mär 2018

Ja. Bei der Westfalen Bahn gibt's auch einen kostenlosen WLAN Hotspot im Zug den jeder...

Gamma Ray Burst 12. Mär 2018

Ich warte ja erst seit der Ankündigung von UMTS (oder war es EDGE?) darauf...


Folgen Sie uns
       


Blackberry Key2 - Test

Das Blackberry Key2 überzeugte uns nicht im Test - trotz guter Tastatur.

Blackberry Key2 - Test Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

    •  /