Eigenes Netz: Bahn will Mobilfunk-Ausleuchtung unbedingt verbessern

Die Bahn ringt weiter mit den Mobilfunk-Betreibern um ein besseres Netz. Es geht um eine eigene Mobilfunkversorgung der Bahn in Kooperation mit den Netzbetreibern, denen die Frequenzen gehören.

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Zug der Deutschen Bahn
Zug der Deutschen Bahn (Bild: Deutsche Bahn)

Die Deutsche Bahn will die Mobilfunkversorgung an den Strecken verbessern. Ein Bahn-Sprecher sagte Golem.de auf Anfrage: "Klar ist, dass wir weiterhin mit den Mobilfunkbetreibern gemeinsam alle Kraftanstrengungen unternehmen, um die WLAN-Ausleuchtung entlang von Bahnstrecken sukzessive auszubauen und stabiles Surfen an Bord unserer ICE-Züge für unsere Kunden während der Reise zu gewährleisten."

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Selbst auf viel befahrenen ICE-Streckenabschnitten ist die Mobilfunkversorgung in dünn besiedelten Gebieten teilweise schwach. Das reduziert die Datenrate im Zug zeitweise stark.

Im März 2018 wurde berichtet, die Bahn prüfe, entlang der Gleise mit schwacher oder nicht vorhandener Mobilfunkversorgung selbst ein Netz aufzubauen. Sabina Jeschke, die Technik- und Digitalisierungsvorständin der Bahn sagte, es könnten eigene Sende- und Empfangsmasten aufgestellt werden.

Eigenes Mobilfunknetz der Bahn - wie soll das gehen?

"Wenn die Kunden gute Mobilfunkverbindungen haben wollen, müssen wir sie ihnen anbieten", sagte Jeschke. Für den Mobilfunk seien die Netzbetreiber verantwortlich. Doch sollte in Verhandlungen zwischen der Bahn und den Unternehmen keine Verbesserung erreicht werden können, müsse die Bahn "auch über unkonventionelle Wege" nachdenken, sagte die Informatikerin.

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Für Jeschke ist die zentrale Frage: "Verlassen wir uns auf Vodafone, Deutsche Telekom und O2 - oder müssen wir selbst die Initiative ergreifen?" Dabei ist fraglich, in welchem Frequenzbereich die Bahn eine eigene Mobilfunkversorgung aufbauen will. Im freien 5-GHz-Bereich ist eine Versorgung entlang der Strecke technisch offenbar nicht möglich. Denkbar ist jedoch eine eigene Mobilfunkversorgung in Kooperation mit den Netzbetreibern, denen die Frequenzen gehören. Dafür müssten Verträge für die Mitnutzung durch die Bahn geschlossen werden. Laut dem Chip-Netztest vom November 2017 ist die Netzqualität im Zug bei allen drei Netzbetreibern und der Bahn nicht ausreichend.

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Vigtor 30. Apr 2018

und bekommt keine durchgehende Verbindung hin? Zum Glück gibt es für den Fahrstrom...

M.P. 30. Apr 2018

Die DB AG ist 1994 aus dem Staatsbetrieb Deutsche Bahn entstanden - das ist 24 Jahre...

M.P. 30. Apr 2018

Da wird der technisch Verantwortliche gerade bereuen, dass er den Pressesprecher so...

Tizian 29. Apr 2018

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