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Golem Plus Artikel
Eigene Domain-Endung:
Mehr Sicherheit für die IT-Infrastruktur

Weniger Abhängigkeit von (US-)Firmen ist für viele das Motto der Stunde, auch bei Domains . Eine eigene TLD schafft mehr Freiheit und Sicherheit. So geht's.
/ Katrin Ohlmer
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Eine eigene Top-Level-Domain kann mehr Sicherheit bringen. (Bild: VISHNU_KV/Pixabay)
Eine eigene Top-Level-Domain kann mehr Sicherheit bringen. Bild: VISHNU_KV/Pixabay

Wer erinnert sich noch an "Don't be evil" , das Motto aus dem Verhaltenskodex von Google und prominent in dessen Börsengang im Jahr 2004 genutzt? Angesichts des aktuellen Zustands des Internets erscheint es heute wie von einem anderen Planeten. Übergriffe, Hetze, Scam und Datendiebstähle sind allgegenwärtig. Regeln, die im Internet gestern noch galten, sind heute obsolet. Täglich finden Cyberangriffe auf die Unternehmens-IT statt, wie die Fälle von Airbnb(öffnet im neuen Fenster) oder Marriott zeigen. Aber auch Städte sind betroffen, wie die DDoS-Attacken auf verschiedene deutsche Städte im Jahr 2023(öffnet im neuen Fenster) belegen. Wessen IT-Infrastruktur nicht auf dem aktuellen Stand ist, kann zum Opfer Cyberkrimineller werden.

Neben Angriffen steigt die Abhängigkeit von Dritten. Regierungen nehmen zunehmend Einfluss auf Unternehmen und die Ausgestaltung ihrer IT-Infrastruktur – ob durch Regulierungen oder De-Regulierungen, wie wir es aktuell in den USA beobachten. Eine sichere digitale Kommunikation ist daher hochrelevant – denn jede Onlineplattform, jede Website und jede E-Mail kann zum Einfallstor für Cyberkriminelle werden. Die eigene Top-Level-Domain (TLD) kann dazu beitragen, die Sicherheit der digitalen Kommunikation zu erhöhen und damit auch eine größere Unabhängigkeit von Dritten zu erlangen. In diesem Artikel beschreiben wir ihre Vorteile und wie man zu einer eigenen TLD kommt.

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