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Eigene Cloud: Owncloud 7 mit Server-to-Server-Sharing

Version 7 der Community-Edition von Owncloud erlaubt das Teilen von Dateien über verschiedene Instanzen hinweg, ermöglicht die Bearbeitung von Microsoft-Word-Dateien und bietet Administratoren feinere Einstellungen.
/ Sebastian Grüner
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Owncloud 7 vereinfacht die Verbindung mehrerer Instanzen der Cloud-Software. (Bild: Jos Poortvliet - CC-BY-SA 3.0)
Owncloud 7 vereinfacht die Verbindung mehrerer Instanzen der Cloud-Software. Bild: Jos Poortvliet - CC-BY-SA 3.0

Mit dem neuen Owncloud 7 ist es sehr leicht möglich, zwei verschiedene Server-Instanzen zu verbinden. Gibt ein Nutzer eine Datei oder einen Ordner frei, können andere diese mit wenigen Klicks in ihre Instanz einbinden. Das Erstellen von Nutzerkonten oder die Übergabe von Webdav-Informationen, wie bisher notwendig, entfallen damit komplett.

Die so geteilten Ordner lassen sich darüber hinaus mit den Clients synchronisieren, egal auf welchem Server der Ordner tatsächlich liegt. Laut dem Community-Manager Jos Poortvliet(öffnet im neuen Fenster) ist dies aber lediglich der erste Schritt – Ziel sei die komplette Verbindung aller Daten, also auch von Kontakten oder Kalendern. Soweit ist das Team aber noch nicht.

Zusätzlich zu der bisherigen Möglichkeit, ODF-Dokumente gemeinsam zu bearbeiten , können nun auch Microsoft-Word-Dateien dafür verwendet werden. Dazu konvertiert Owncloud das Dokument zur Bearbeitung zunächst in ein ODF. Beim Schließen der Anwendung wird die Datei wieder zurück in ein Word-Dokument umgewandelt.

Feinere Einstellungen für Admins und Nutzer

Benutzern von Owncloud 7 stehen zudem im Vergleich zur Vorgängerversion mehr Optionen zum Teilen von Dateien oder Ordnern bereit. Das Team hat ebenso die Benachrichtigungen und die Dateiübersicht verbessert. Für Nutzer von Smartphones und Tablets steht nun auch eine spezielle Web-Oberfläche bereit, wodurch auch Systeme unterstützt werden, für die keine Clients bereitstehen wie etwa Windows Phone oder Blackberry.

Administratoren ist die Benutzerverwaltung erleichtert worden und es kann festgelegt werden, welche externen Datenspeicher von Nutzern eingebunden werden dürfen und welche nicht. Neben einem lokalen Dateispeicher und über das Netzwerk verfügbaren Dateisystemen kann Owncloud Dateien nun auch in dem OpenStack Object Storage Swift speichern.

Eine detaillierte Liste weiterer neuer Funktionen sowie Installationsanleitungen der freien Software finden sich auf der Webseite zur Veröffentlichung(öffnet im neuen Fenster) .


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