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Wir basteln uns eine eigene, private Cloud.
Wir basteln uns eine eigene, private Cloud. (Bild: Quelle: Jörg Thoma/Golem.de)

Owncloud starten und einrichten

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Jetzt lesen wir die IP-Adresse des Debian-Servers mit dem Befehl ifconfig aus. Diesen geben wir im Firefox-Browser eines weiteren Rechners im lokalen Netz ein, beginnend mit https://. Es folgt die Aufforderung, dem Zertifikat zu vertrauen. Da wir das Zertifikat selbst erstellt haben, bestätigen wir die Abfrage. Einen Warnhinweis, dass die Datei Htaccess nicht verarbeitet werden kann, können wir ignorieren. Owncloud löscht sie später ohnehin, da sie von Nginx nicht verarbeitet wird.

Anschließend wird Owncloud konfiguriert. Zunächst wird ein Administratorkonto samt Passwort angelegt. Unter dem Dropdown-Menü Fortgeschritten wählen wir Mysql aus und geben dort die Werte ein, die wir zuvor bei der Einrichtung der Datenbank festgelegt haben. Unter Datenbank-Host muss localhost eingetragen werden. Hier können wir auch das Verzeichnis festlegen, auf dem später unsere Daten gespeichert werden sollen. Wenn beispielsweise bei der Installation des Debian-Servers ein zweiter Datenträger im Ordner /home/ eingehängt wurde, muss dort zunächst das Verzeichnis /home/owncloud angelegt werden, und mit chown www-data www-data /home/owncloud sowie chmod 770 müssen die entsprechenden Rechte gesetzt werden.

Owncloud verschlüsselt auch selbst

Danach ist die Owncloud-Oberfläche im Browser zu sehen. Rechts oben befinden sich der Benutzername und ein Dropdown-Menü mit dem Eintrag Administration. Dort lassen sich Feineinstellungen vornehmen und Fehlermeldungen einsehen. Links unten im Fenster ist ein Pluszeichen, über das sich weitere Apps installieren lassen.

Bereits installiert ist die Erweiterung Encryption, die dort aktiviert werden kann. Dann werden einige, aber nicht alle Dateien verschlüsselt, die bei Owncloud hochgeladen werden, etwa Dokumente. Anschließend ist eine Neuanmeldung fällig. Im Administrationsbereich lässt sich noch ein Wiederherstellungsschlüssel aktivieren, damit auch im Notfall die Daten wieder entschlüsselt werden können. Wem der Speicherplatz zu knapp wird, der kann dort weitere externe Datenträger einbinden.

Da Owncloud jetzt über HTTPS erreichbar ist, muss im Router noch eine entsprechende Weiterleitung eingerichtet werden. Die Port-Nummer einer verschlüsselten HTTP-Verbindung lautet 443. Jetzt sollte der Server auch über das Internet unter https://*DDNS-Domianname*/owncloud erreichbar sein. Testen lässt sich die externe Verbindung auch über die entsprechende Smartphone-App. Falls etwas nicht geklappt hat, lassen sich Fehlermeldungen entweder bei Owncloud selbst oder im System-Verzeichnis /var/log auslesen. Dort liegen die Logfiles von Apache und auch des SSH-Servers mit dem Namen auth.log.

 Nginx statt ApacheSeafile installiert 

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PC-Flüsterer... 23. Jul 2014

"nur" ist gut! Wie soll ein Normal-Sterblicher das finden? Jedenfalls danke für den...

PC-Flüsterer... 07. Jul 2014

jetzt mache ich mal die Ingrid. Das Problem lag daran, dass der Befehl (wie einige andere...

Coup 05. Jul 2014

Das kommt natürlich darauf an was du willst. Ich habe mit meinem 10TB NAS welches 24/7...

elgooG 23. Jun 2014

Fast, ich meinte eigentlich GnuPG. Die Frontends davon lassen sich zB auch mit...

matok 19. Jun 2014

Deshalb sollte man Dienste auch nicht aus dem Internet erreichbar machen, denn jede...



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