eID: E-Perso soll auf mehr Smartphones kommen

Mit zwei zusätzlichen, weniger sicheren Versionen soll der elektronische Personalausweis auch auf Smartphones ohne Sicherheits-Chip kommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Personalausweis auf einem Smartphone
Der Personalausweis auf einem Smartphone (Bild: BMI/Samsung/Montage: Golem.de)

Die Bundesregierung plant, mittels zweier zusätzlicher Varianten den elektronischen Personalausweis auf mehr Smartphones zu bringen. Das berichtet die C't. Die Varianten sollen weniger Sicherheit bieten als die vollständige Integration des Personalausweises und können daher für manche Zwecke nicht eingesetzt werden.

Stellenmarkt
  1. System Engineer (m/w/d) Citrix ADC / NetScaler
    DATAGROUP Köln GmbH, Köln (Home-Office)
  2. IT Systemadministrator - Schwerpunkt: Citrix
    über grinnberg GmbH, Wiesbaden
Detailsuche

Die Smart-eID soll im Dezember 2021 starten, beschlossen wurde das Projekt im Mai 2021. Um den E-Perso komplett auf ein Smartphone zu kopieren, ist ein spezieller Sicherheits-Chip notwendig. Bislang bietet nur Samsung mit seiner Galaxy-S20-Reihe kompatible Geräte an, die Galaxy-S21-Modelle sollen folgen. Entsprechend könnten viele Nutzer in Deutschland mit anderen Smartphones ihren Personalausweis nicht auf ihren Geräten speichern.

Dafür soll es künftig eine weitere Version geben, die einen niedrigeren Sicherheitsstandard bietet und sich entsprechend auf wesentlich mehr Smartphones einsetzen lassen soll. Ein Sicherheits-Chip soll dann nicht mehr notwendig sein. Die Variante dürfte sich daher nicht für bestimmte Vertragsabschlüsse im Internet eignen.

Basis-Informationen für Check-in in Hotels

Die dritte Version soll eine Basis-ID sein, die nur noch die grundlegenden Informationen des Personalausweises enthält und sich etwa für die Anmietung eines Autos eignen soll. Auch in Hotels sollen sich Nutzer dann nur noch mit ihrem Smartphone ausweisen können.

Golem Akademie
  1. Netzwerktechnik Kompaktkurs
    8.-12. November 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Wer den E-Perso komplett auf einem kompatiblen Gerät speichern kann, muss fortan für die Nutzung nicht mehr wie bisher jedes Mal den Personalausweis per NFC einlesen. Samsung zufolge will das Unternehmen die komplette Integration des E-Personalausweises auch auf weitere Geräte bringen, zudem soll die Bundesregierung mit weiteren Smartphone-Herstellern über eine Integration verhandeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


gdh 06. Okt 2021 / Themenstart

ähm ja, eventuell habe ich mich unglücklich ausgedrückt. mein obiger punkte sollte nicht...

t_e_e_k 06. Okt 2021 / Themenstart

Ich behaupte mal: sicherer als dein Perso im Portemonnaie.

Comicbuchverkäufer 06. Okt 2021 / Themenstart

Nein? Dann brauch ich das nicht. Ja, ja, ja. ;-) Es gibt keine Mitführpflicht, das wei...

Insomnia88 06. Okt 2021 / Themenstart

Den elektronischen Personalausweis gibt es jetzt schon seit 10 Jahren. Der hat sich ja...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Age of Empires 4 im Test
Im Galopp durch die Geschichte

Acht Völker aus aller Welt: Das Echtzeit-Strategiespiel Age of Empires 4 schickt uns auf Windows-PC in spannende Kämpfe in aller Welt.
Von Peter Steinlechner

Age of Empires 4 im Test: Im Galopp durch die Geschichte
Artikel
  1. Automatisiertes Fahren: Tesla zieht neueste Version von Full Self-Driving zurück
    Automatisiertes Fahren
    Tesla zieht neueste Version von Full Self-Driving zurück

    Die Betaversion 10.3 von Teslas Assistenzsystem Full Self-Driving wurde nach Fehlern wie falschen Kollisionswarnungen wieder zurückgezogen.

  2. Elektroautos: BMW-Hauptwerk beendet 2024 Verbrennerproduktion
    Elektroautos
    BMW-Hauptwerk beendet 2024 Verbrennerproduktion

    BMW steigt zwar nicht komplett aus dem Verbrennergeschäft aus, doch ab 2024 sollen in Münchner Stammwerk keine Verbrennungsmotoren mehr gebaut werden.

  3. HT Aero: Xpeng kündigt fliegendes Auto an
    HT Aero
    Xpeng kündigt fliegendes Auto an

    HT Aero heißt das Flugauto, das der chinesische Autohersteller Xpeng 2024 auf den Markt bringen will.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional & Lexware Steuersoftware bei Amazon günstiger • Alternate (u. a. Apacer 1TB SATA-SSD 86,90 & Team Group 1TB PCIe-4.0-SSD 159,90) • Asus ROG Strix Z590-A Gaming WIFI 258€ • Saturn Gutscheinheft mit Direktabzügen und Zugaben • Seagate SSDs & HDDs günstiger [Werbung]
    •  /