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eID: E-Perso soll auf mehr Smartphones kommen

Mit zwei zusätzlichen, weniger sicheren Versionen soll der elektronische Personalausweis auch auf Smartphones ohne Sicherheits-Chip kommen.
/ Tobias Költzsch
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Der Personalausweis auf einem Smartphone (Bild: BMI/Samsung/Montage: Golem.de)
Der Personalausweis auf einem Smartphone Bild: BMI/Samsung/Montage: Golem.de

Die Bundesregierung plant, mittels zweier zusätzlicher Varianten den elektronischen Personalausweis auf mehr Smartphones zu bringen. Das berichtet die C't(öffnet im neuen Fenster) . Die Varianten sollen weniger Sicherheit bieten als die vollständige Integration des Personalausweises und können daher für manche Zwecke nicht eingesetzt werden.

Die Smart-eID soll im Dezember 2021 starten, beschlossen wurde das Projekt im Mai 2021 . Um den E-Perso komplett auf ein Smartphone zu kopieren, ist ein spezieller Sicherheits-Chip notwendig. Bislang bietet nur Samsung mit seiner Galaxy-S20-Reihe kompatible Geräte an, die Galaxy-S21-Modelle sollen folgen. Entsprechend könnten viele Nutzer in Deutschland mit anderen Smartphones ihren Personalausweis nicht auf ihren Geräten speichern.

Dafür soll es künftig eine weitere Version geben, die einen niedrigeren Sicherheitsstandard bietet und sich entsprechend auf wesentlich mehr Smartphones einsetzen lassen soll. Ein Sicherheits-Chip soll dann nicht mehr notwendig sein. Die Variante dürfte sich daher nicht für bestimmte Vertragsabschlüsse im Internet eignen.

Basis-Informationen für Check-in in Hotels

Die dritte Version soll eine Basis-ID sein, die nur noch die grundlegenden Informationen des Personalausweises enthält und sich etwa für die Anmietung eines Autos eignen soll. Auch in Hotels sollen sich Nutzer dann nur noch mit ihrem Smartphone ausweisen können.

Wer den E-Perso komplett auf einem kompatiblen Gerät speichern kann, muss fortan für die Nutzung nicht mehr wie bisher jedes Mal den Personalausweis per NFC einlesen. Samsung zufolge will das Unternehmen die komplette Integration des E-Personalausweises auch auf weitere Geräte bringen, zudem soll die Bundesregierung mit weiteren Smartphone-Herstellern über eine Integration verhandeln.


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