Ehang: DHL liefert in China per Drohne aus

DHL nutzt Drohnen des Herstellers Ehang, um in China Waren ausliefern. Den Jungfernflug haben die Unternehmen, die einen vollautomatischen Be- und Entladevorgang planen und Ballungsgebiete beliefern wollen, hinter sich.

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Paketdrohne von Ehang
Paketdrohne von Ehang (Bild: DHL)

DHL und das chinesische Unternehmen Ehang haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, um einen vollautomatischen Drohnenlieferdienst in China zu etablieren. Mit einem symbolischen Jungfernflug in Guangzhou besiegelten die Unternehmen ihre Kooperation.

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Mit den Drohnen werden nach Angaben von DHL täglich Sendungen über eine acht km lange Strecke zwischen einem DHL-Servicezentrum und Kunden transportiert. Statt einer Fahrzeit von rund 40 Minuten wird die Lieferzeit auf 8 Minuten verkürzt.

Zum Transport wird die Falcon-Drohne von Ehang eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen Copter mit acht Rotoren, die an vier Armen angebracht sind. Die Unternehmen versprechen sich von dem Einsatz des Fluggeräts im Vergleich zum Transport auf der Straße nicht nur CO2-, sondern auch Kosteneinsparungen.

Die Drohnen ermöglichen eine Zuladung von bis zu fünf kg Fracht. Sie starten und landen auf Paketboxen, die für autonome Lade- und Entladevorgänge entwickelt wurden. Diese Plattform soll sich laut DHL in die klassische Sortier-, Scan- und Aufbewahrungsautomatik der Expresszustellung integrieren lassen.

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DHL testet seit einiger Zeit Drohnen für die Paketbeförderung. In Deutschland wurde 2016 der Paketkopter 3 vorgestellt, der eine spezielle Packstation anfliegt und sich die Sendungen zum Transport herausholt. Am Ziel werden sie ebenfalls in einer Packstation abgelegt. Die Drohne ist ein Kippflügler, der mit hochgeklappten Tragflächen senkrecht startet und landet, ansonsten aber beim Geradeausflug wie ein Flugzeug arbeitet. Die beiden Rotoren befinden sich an den Tragflächen.

Die Deutsche Post hatte im Herbst 2014 in einem Pilotversuch eine Apotheke auf der Nordseeinsel Juist per Drohnenflug mit Nachschub versorgt. Das von vier Rotoren angetriebene unbemannte Fluggerät (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) konnte damals etwa 90 Minuten in der Luft bleiben und 1,2 kg Last tragen. Es legte die Strecke von zwölf km vom Festland zur Insel autonom zurück, wurde aber ständig von einer Bodenkontrolle überwacht und hätte notfalls manuell gesteuert werden können.

Ende 2013 brachte eine DHL-Drohne eine Lieferung mit Arzneimitteln über den Rhein in die Postzentrale.

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