Ehang 184 AAV: Die Drohne wird zum Taxi

Vergiss den Stau: Das Lufttaxi fliegt dich schnell zum Ziel. Das chinesische Unternehmen Ehang hat eine Drohne entwickelt, die einen Passagier transportieren kann.

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Ehang 184 AAV: 23 Minuten Flug mit einer Akkuladung
Ehang 184 AAV: 23 Minuten Flug mit einer Akkuladung (Bild: Ehang)

Einsteigen, auf der Landkarte das Ziel markieren, abheben: Das chinesische Unternehmen Ehang hat eine Taxidrohne entwickelt, die einen Passagier autonom transportieren soll. Wie Googles autonom fahrende Taxis - nur eben in der Luft.

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Als autonomes Luftfahrzeug (Autonomous Aerial Vehicle, AAV) bezeichnet Ehang das Fluggerät. Es ist ein Octocopter mit jeweils zwei Rotoren an jedem der vier Ausleger, der für den Transport von einem Passagier gedacht ist - so erklärt sich der Name 184 AAV. Das Fluggerät wiegt 200 Kilogramm, es kann 100 Kilogramm transportieren. Die vier Rotorarme können eingeklappt werden - dann passt das 184 AAV auf einen normalen Parkplatz.

Ziel wird in einer App markiert

Die Bedienung soll einfach sein: Der Fluggast nimmt in einer geschlossene Kabine Platz. Über eine App auf dem Smartphone oder dem Tablet gibt er sein Ziel ein - und das Lufttaxi fliegt ihn dort hin. 23 Minuten lang kann 184 AAV mit einer Akkuladung fliegen. Die Reisegeschwindigkeit beträgt 100 Kilometer pro Stunde. Das AAV kann bis auf 3.500 Meter aufsteigen.

  • Die Transportdrohne Ehang 184 AAV (Bild: Ehang)
  • Über eine App auf dem Smartphone oder dem Tablet gibt der Passagier sein  Ziel an - und das 184 AAV fliegt ihn autonom dorthin.(Bild: Ehang)
  • Werden die Rotoren eingeklappt, passt das Fluggerät auf einen herkömmlichen Parkplatz. (Bild: Ehang)
Die Transportdrohne Ehang 184 AAV (Bild: Ehang)

Ehang legt großen Wert auf Sicherheit: Die Drohne sei komplett redundant konstruiert, erklärt das Unternehmen. Wenn ein System ausfalle, gebe es Ersatz, der übernehmen könne.

Kontrollzentrum kann Flug verhindern

Zudem will Ehang Kontrollzentren einrichten, die in ständigem Kontakt mit den Drohnen im Umkreis stehen sollen. Das Personal soll von dort aus Flüge überwachen - und hat im Idealfall nichts zu tun. Sollte es aber zu einem Problem kommen, kann es eingreifen. Außerdem soll es das Wetter im Auge behalten und etwa bei Sturm oder Gewitter verhindern, dass 184 AAV fliegt.

Ehang will das 184 AAV bereits in wenigen Monaten auf den Markt bringen. Krankenhäuser könnten es einsetzen, sagte Ehang-Technikchef Shang Hsiao dem US-Technikmagazin Wired. Das 184 AAV könne auch als Taxi fungieren oder Inselbewohner zum Festland bringen. Zunächst soll es in China erhältlich sein. Dann sollen die USA, Neuseeland und einige europäische Länder folgen. Der Preis soll zwischen 200.000 und 300.000 US-Dollar liegen.

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PanicMan 21. Jan 2016

Genau das habe ich mir auch gedacht... Das erste Kind das da rein läuft wird auch das...

ChallengerCC 08. Jan 2016

Das sieht doch schon instabil aus das Teil. Warum sollte man die nach unten verlegen ist...

leed 08. Jan 2016

Laut Definition im Duden und anderen Wörter Büchern ist eine Drohne ein Militärisches...

Umdenker 07. Jan 2016

.

Thomas93 07. Jan 2016

Ich würd mich da ohne Fallschirm nicht reinsetzen :D 3,5 km freier Fall da kann das...


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