Egosoft: Weltraumspiel X4 ist in der galaktischen Beta

Riesige Flotten durchs All schicken und Raumstationen bauen: Das Weltraumspiel X4 hat enorm viel vor. Entwicklungschef Bernd Lehahn hat sich bei der Präsentation auch zum Debakel mit dem Vorgänger geäußert.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus dem Weltraumspiel X4
Szene aus dem Weltraumspiel X4 (Bild: Egosoft)

Vielleicht lässt sich auf einer der nächsten Entwicklerkonferenzen mal eine Podiumsdiskussion mit Chris "Star Citizen" Roberts und Bernd "X" Lehahn organisieren. Wir stellen uns das extrem spannend vor: Beide sprühen nur so vor Begeisterung für Weltraumspiele über, beide sind begnadete Redner, beide haben tolle Ideen. Was würde wohl herauskommen, wenn die beiden gemeinsam ein Universum schaffen würden?

Stellenmarkt
  1. Support-Specialist (m/w/d)
    Allianz Technology SE, Hamburg
  2. IT Project Architect / Scrum Master (gn)
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide bei Hamburg
Detailsuche

Auf der Gamescom 2018 ist Lehahn natürlich allein aufgetreten, um über X4 zu sprechen. Das entsteht derzeit beim vergleichsweise kleinen Entwicklerstudio Egosoft in Würselen - das vermutlich mit extrem weniger Budget als den inzwischen fast 200 Millionen US-Dollar von Chris Roberts auskommen muss. Immerhin ist das Team reich an Ideen, die es in seinem aktuellen Projekt umgesetzt haben will. Das befindet sich laut Lehahn inzwischen in der Beta, bis zur Veröffentlichung auf Windows-PC sollen aber noch ein paar Monate vergehen.

Spieler sollen anders als in X Rebirth nicht mehr nur ein einziges, sehr stark ausbaubares Raumschiff, steuern können, sondern unzählige unterschiedliche Jäger, Aufklärer und Fregatten aus der Cockpit- oder Außenansicht. Bei der Präsentation in Köln hat Lehahn die Schiffe übrigens wie Kleidungsstücke in Größen wie S (Small), M (Medium) oder L (Large) unterteilt.

Die Schiffe sollen mit Modulen erweitert werden können, vor allem aber: Sie sollen über eine Besatzung verfügen, die in Gängen herumlaufen oder Leitern in Schächten hochklettern. Alleine auf einem S-Schiff sollen vier bis fünf Personen unterwegs sein, auf größeren Pötten entsprechend mehr. Auch der Spieler soll sich weitgehend frei bewegen und etwa zu einem anderen Vehikel spazieren können.

Golem Akademie
  1. Linux-Systemadministration Grundlagen: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    16.-20.05.2022, Virtuell
  2. Kubernetes Dive-in-Workshop: virtueller Drei-Tage-Workshop
    19.-21.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Alternativ gibt es Teleporter, mit denen sich Spieler innerhalb von Sekundenbruchteilen zu einem anderen Ort im virtuellen All beamen können. Allerdings: Diese Möglichkeit muss erst aufwendig erforscht werden. Anfangs reicht es nur für kurze Distanzen, später soll dann auch der Sprung ans andere Ende der Galaxie möglich sein - was dann laut Lehahn auch Sachen erlaubt wie die, ein automatisch fliegendes und in Probleme geratenes Schiff zu retten.

Eine weitere von vielen geplanten Besonderheiten ist eine Art Kartenmodus, in dem Spieler nach und nach wie in einem Strategiespiel eine Flotte aufbauen und kommandieren oder Handelsrouten einrichten können. Ebenso gibt es die Möglichkeit, aus Hunderten von Modulen eigene Raumstationen und weitere Einrichtungen erstellen zu können. Allerdings sind dafür Ressourcen nötig, um deren Beschaffung sich der Spieler innerhalb der dynamischen Ökonomie von X4 selbst kümmern muss.

Das klingt alles sehr interessant, aber auch anspruchsvoll. Bei der Präsentation wurde Lehahn deshalb auch gefragt, wie er die großen Probleme von X Rebirth - das im Grunde nicht funktionsfähig auf den Markt kam - verhindern möchte. Lehahn hat darauf geantwortet, dass X Rebirth eine echte Neuentwicklung war, was zu den vielen Schwierigkeiten geführt habe. Bei X4 sei das anders, weil das Programm auf inzwischen ausgereiftem Code basiere und das Team noch genug Zeit habe.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Denik 25. Aug 2018

Ich habe es auch gekauft und danach nie mehr gespielt als ich es einmal getestet habe...

Dragos 23. Aug 2018

:D Also die Ideen waren nicht, schlecht. Die Umsetzung war, naja lassen wirs mal.

MrAnderson 23. Aug 2018

oh ja ... schlimmm. Musste grad auch zu YouTube wechseln, wo es ne neue deutsche...

Anonymer Nutzer 23. Aug 2018

Wird es STEAM-Exklusiv sein, oder wird es auch z.B. über gog.com veröffentlicht? Andere X...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
LG HU915QE
Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung

LG hat einen Kurzdistanzprojektor mit Lasertechnik vorgestellt. Der HU915QE erzeugt ein riesiges Bild und steht dabei fast an der Wand.

LG HU915QE: Laserprojektor erzeugt 90-Zoll-Bild aus 5,6 cm Entfernung
Artikel
  1. Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets: Was Fahrgäste wissen müssen
    Verkaufsstart des 9-Euro-Tickets
    Was Fahrgäste wissen müssen

    Das 9-Euro-Ticket für den ÖPNV ist beschlossene Sache, Verkehrsverbünde und -unternehmen sehen sich auf den Verkaufsstart in diesen Tagen gut vorbereitet. Doch es gibt viele offene Fragen.

  2. Snapdragon 8+ Gen1: 4 nm TSMC spart 30 Prozent bei Qualcomm-SoC
    Snapdragon 8+ Gen1
    4 nm TSMC spart 30 Prozent bei Qualcomm-SoC

    Durch den Wechsel des Fertigungsverfahrens ist der Snapdragon 8+ Gen1 deutlich effizienter als der Snapdragon 8 Gen1, selbst bei mehr Takt.

  3. LTE-Patent: Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland
    LTE-Patent
    Ford droht Verkaufs- und Produktionsverbot in Deutschland

    Ford fehlen Mobilfunk-Patentlizenzen, weshalb das Landgericht München eine drastische Entscheidung gefällt hat. Autos droht sogar die Vernichtung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Acer Predator X38S (UWQHD, 175 Hz OC) 1.499€ • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700X 268€ und PowerColor RX 6750 XT Red Devil 609€ und RX 6900 XT Red Devil Ultimate 949€) • Alternate (u. a. Cooler Master Caliber R1 159,89€) • SanDisk Portable SSD 1 TB 81€ • Motorola Moto G60s 149€ [Werbung]
    •  /