Egoshooter: Warsow 1.0 beendet siebenjährige Betaphase
Warsow 1.0(öffnet im neuen Fenster) ist als erste stabile Version des Egoshooters freigegeben worden. Das Spiel im Comic-Stil basiert auf der Quake-2-Engine mit der Erweiterung QFusion. Zwar steht die Engine unter der GPL, die Lizenzen der dazugehörigen Warsow-Medien – etwa Maps – bleiben aber bei dem Projekt, so lange es aktiv ist. Es lassen sich Maps aus Quake 3, Nexuiz oder Openarena in Warsow nutzen, die aber ohne Baseq3-Texturen schlecht aussehen, schreiben die Entwickler in den FAQs zu dem Projekt(öffnet im neuen Fenster).
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Um das Spiel zu beschleunigen setzt Warsow 1.0 das Inter-Quake-Modell(öffnet im neuen Fenster) ein, das ein binäres Gerüstformat für Spielfiguren darstellt. Damit sollen diese schneller geladen werden und die GPU soll entlastet werden. Laut Entwickler sollen damit größere Kämpfe ohne nennenswerte FPS-Einbrüche möglich sein. Ferner soll das Laden von Maps beschleunigt und diese sollen ebenfalls optimiert worden sein. Mit neuen oktagonalen Hitboxen sollen Treffer aus allen Richtungen möglich sein.
Es gibt auch mehrere neue Maps, darunter für Duell- und Bomb-&-Defuse-Spiele. Sie ergänzen die bereits bestehende Map-Sammlung, die Capture-the-Flag-, Team-Deathmatch- oder Instagib-Spiele bieten. Diese Maps wurden teils retexturiert. Das Waffen- und Rüstungssystem soll ebenfalls optimiert worden sein. Die Benutzerschnittstelle wurde in HTML, CSS und Javascript umgesetzt.
Im neuen Interface werden im Multiplayermodus Teamkollegen angezeigt. Außerdem wurde die Unterstützung für die Chat-Software Mumble integriert. Zudem lässt sich in Warsow IRC besser nutzen. Eine Online-Freundesliste wird ebenso angezeigt wie neue Nachrichten zu dem Projekt.
Für Entwickler stellt das Warsow-Team ein SDK samt Source Code bereit. Das Spiel lässt sich unter Linux, Mac OS X und Windows spielen. Es steht auf der Webseite des Projekts zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster). Außerdem gibt es dort eine Map-Sammlung aus der Community.
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