Eero Max 7: Amazon stellt einen der ersten Wi-Fi-7-Router vor
Obwohl der Wi-Fi-7-Standard (IEEE 802.1be) noch nicht einmal final abgesegnet wurde, stellt Amazon bereits erste Geräte vor, die den Standard nutzen sollen. Neu ist etwa der Eero Max 7(öffnet im neuen Fenster) , ein Mesh-Router mit Wi-Fi-6-Fähigkeiten. Das System ist laut Hersteller der bisher schnellste Amazon-Router. Bisherige Eeros unterstützen den aktuellen Standard Wi-Fi 6.
Der Eero Max 7 kann in insgesamt drei Funknetzen im Triband-Modus arbeiten. Außerdem wird MU-MIMO mit 2x2 und 4x4 unterstützt. Wie von Wi-Fi 6 bekannt, wird ebenfalls der aktuelle WPA-3-Standard unterstützt. Allerdings kann der Router nicht nur 160-MHz-Kanäle, sondern auch 240 und 320 MHz breite Kanäle verwenden.
Funkt in vielen Frequenzbändern
Die breiteren Kanäle sollte eine höhere Bandbreite und Übertragungsgeschwindigkeit per Wi-Fi 7 ermöglichen, solange sich im Netzwerk nur wenige Geräte befinden. Wi-Fi 7 definiert zudem 4.096 statt 1.024 QAM, was noch einmal mehr Geschwindigkeit auf dem vorhandenen Frequenzband bringen sollte. Amazon gibt eine maximale theoretische Übertragungsrate von 4,3 GBit/s über WLAN an. Ein einzelner Router soll zudem bis zu 232 Quadratmeter Fläche abdecken. Je nach Hauseinrichtung können sich diese Werte durch Interferenzen stark unterscheiden.
Der Eero Max 7 wird als Wi-Fi-7-Access-Point in den bisher wenig genutzten 6-GHz-Bändern funken können. Amazon gibt eine Kompatibilität zu diversen in den USA gängigen UNII-Bändern an – von 5,15 bis hin zu 7,125 GHz. In Europa werden aktuell nur Frequenzen bis zu 6,425 GHz freigegeben. Das könnte sich aber möglicherweise noch ändern.
Unabhängig davon unterstützt das System diverse Features für das Heimnetzwerk. Dazu zählen etwa die Smarthome-Protokolle Zigbee und Thread. Der Eero Max 7 kann allerdings nur als Controller genutzt werden. Er ist als Amazon-Gerät zudem mit dem Alexa-Ökosystem kompatibel.
Der Router hat zwei 10-Gigabit-Ethernet-Ports. An die können beispielsweise Backuplösungen oder Netzwerkspeicher für eine hohe Datenübertragung angeschlossen werden. Dazu kommen zwei 2,5-GBit-Ethernet-Ports, die dafür ebenfalls gut geeignet sind. Mit 2 GByte RAM und einem dedizierten ARM-Chip mit vier Cortex-A73-Cores kann der Router auch selbst als Mini-Server genutzt werden.
Der neue Router soll laut Hersteller bald im Amazon-Onlineshop verfügbar sein. Er wird dann 700 Euro kosten.
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