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Eero 2.0: Neues Mesh-WLAN-System kann sich auch per Kabel vernetzen

Der US-WLAN-Equipment-Hersteller Eero hat die ersten Geräte der zweiten Mesh-WLAN-Generation angekündigt. Die kleinen WLAN-Boxen können für ihr Mesh-Netzwerk dank Qualcomms neuer Plattform per Netzwerkkabel eine Backhaul-Leitung aufbauen. Eero 2.0 dürfte damit sehr viel flexibler im Einsatz werden.

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Die neue Eero-Generation kann auch gleichzeitig als Nachtlicht arbeiten.
Die neue Eero-Generation kann auch gleichzeitig als Nachtlicht arbeiten. (Bild: Eero)

Eero hat auf Basis von Qualcomms zweiter Mesh-Plattform seine zweite Generation des gleichnamigen Mesh-WLAN-Systems vorgestellt. Damit dürften andere Hersteller bald nachziehen. Die Besonderheit der neuen Lösung ist die Verwendung von Ethernet-Kabeln als zusätzliche Möglichkeit eines Aufbaus von Mesh-Netzwerken. Bisherige Systeme nutzten ein eigenes WLAN-Radio, um sich untereinander zu vernetzen.

  • Die Eero-Basiseinheit ... (Bild: Eero)
  • ... hat zwei Netzwerkschnittstellen. Eine kann als Backhaul verwendet werden. (Bild: Eero)
  • Die Beacons sind auch Nachtlichter. (Bild: Eero)
  • Sie werden einfach in die Steckdose gesteckt. (Bild: Eero)
  • Großenvergleich zwischen den Eero-Systemen (Bild: Eero)
  • Das Nachtlicht kann abgeschaltet werden. (Bild: Eero)
Die Eero-Basiseinheit ... (Bild: Eero)
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Eero kommt damit näher an die Funktionen professioneller, WLAN-Controller-basierter Hardware heran. Dort ist die Vernetzung der Access Points per Kabel untereinander üblich, was eine hohe Leistungsfähigkeit des Netzwerks ermöglicht. Der Vorteil von Eero 2.0 ist, dass die einzelnen Mesh-APs nicht mehr in optimaler Funkreichweite aufgebaut sein müssen. Damit ließe sich das Netzwerk noch besser erweitern und auch schwer per Funk durchdringbare Wände wären kein Problem mehr, sofern eine Gigabit-Ethernet-Kabelverbindung vorhanden ist. Die neuen Access Points lassen sich in bestehende Eero-Installationen integrieren. Die Stromversorgung ist per USB möglich.

Meshpoint für die Steckdose

Zusätzlich hat der Hersteller Eero Beacon vorgestellt. Die neuen Geräte werden direkt in die Steckdose gesteckt. Netzwerk über die Stromleitung wird allerdings nicht unterstützt. Die Qualcomm-Plattform selbst sieht das als Option an. Dafür fungieren die Einheiten bei Bedarf aber auch als Nachtlicht (10 Lumen, dimmbar) zur besseren Orientierung. Sowohl Eero Beacon als auch Eero in der zweiten Generation sollen die erste Generation leistungstechnisch deutlich überbieten. Eingebaut ist zudem ein 2,4-GHz-Thread-Radio für die Verbindung von Smart-Home-Geräten. Thread-Funktechnik ist noch nicht sonderlich weit verbreitet. Bekannt ist die Verwendung in Googles Onhub-Router-Plattform. Ein Bluetooth-LE-Funkradio ist ebenfalls Teil der Geräte.

Für die Aufgaben sind die Geräte gut ausgestattet. Ein 700-MHz-Quadcore-Prozessor ist verbaut, der auf 512 MByte RAM zugreifen kann. Zudem sind 4 GByte Flash für Updates integriert. Sicherheitsupdates soll es monatlich geben. Die Eero-Einheiten haben ein Tri-Radio-Design, das seine Funkeinheiten auf dem 2,4-GHz-Band sowie auf dem unteren und oberen 5-GHz-Band platziert. Bei den Beacons ist es ein Dual-Radio-Design. Die Funkleistung wird mit 2x2 802.11a/b/g/n/ac angegeben. MU-MIMO und Beamforming sind ebenfalls aktiv.

Die neue Eero-Generation wurde bisher nur für die USA angekündigt und soll in wenigen Wochen ausgeliefert werden. Laut Hersteller sind die Beacons aber mit Weitbereichsnetzteilen ausgestattet (100 bis 240 Volt). Das Mesh-System ist recht teuer. Ein Eero und ein Eero Beacon kosten im Paket schon rund 300 US-Dollar (ohne Verkaufssteuern). Mit zwei Beacons kostet das System bereits 400 US-Dollar. Wer nur die Eero-Systeme haben will und damit den Ethernet-Backhaul verwenden möchte, muss für das Dreierpaket 500 US-Dollar zahlen. Einzelne Einheiten gibt es für 200 US-Dollar. Die Beacons liegen einzeln bei 150 US-Dollar.

Der Markt der WLAN-Systeme ist derzeit recht aktiv. Weitere Informationen zu Mesh-WLAN-Systemen finden sich in unserem Test von Netgears Orbi, Ubiquitis Amplifi und Linksys' Velop.

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flippo00 15. Jun 2017

weil ab dem 2. hop kein unterschied mehr zu repeatern besteht oder warum?


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