• IT-Karriere:
  • Services:

Eelume: Schlangenroboter sollen Unterwasseranlagen inspizieren

Wendig, günstig und stets einsatzbereit: Das norwegische Unternehmen Eelume hat einen Roboter für den Einsatz auf dem Meeresgrund entwickelt. Der Energiekonzern Statoil will den Unterwasserroboter testen.

Artikel veröffentlicht am ,
Unterwasserroboter im Einsatz (Symbolbild): Unabhängig vom Schiff
Unterwasserroboter im Einsatz (Symbolbild): Unabhängig vom Schiff (Bild: Kongsberg Maritime)

Ein schlängelnder Roboter für Unterwassereinsätze: Das norwegische Unternehmen Eelume hat eine robotische Schlange entwickelt, die Inspektionsarbeiten auf dem Meeresgrund durchführen soll. Eelume ist eine Ausgründung der Technisch-Naturwissenschaftlichen Universität Norwegens (Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, NTNU) in Trondheim. An dem Projekt beteiligt sind das norwegische Unternehmen Kongsberg Maritime (KM), das Ausrüstung für Handelsschiffe und Anlagen auf hoher See herstellt, sowie der norwegische Öl- und Gaskonzern Statoil.

Stellenmarkt
  1. Die Autobahn GmbH des Bundes, Weimar-Legefeld
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim

Die Roboterschlangen sollen dauerhaft auf dem Meeresboden stationiert und nach Plan oder bei Bedarf ausrücken. Ihre Aufgabe soll es sein, die Anlagen nach Schäden abzusuchen. Daneben werden Säuberungs- sowie kleinere Reparaturarbeiten wie etwa das Einstellen von Ventilen zu ihrem Repertoire gehören. Das sind die häufigsten Arbeiten, die unter Wasser anfallen.

ROVs werden von Schiffen aus ferngesteuert

Bisher werden solche Arbeiten von ferngesteuerten Tauchrobotern (Remotely operated Vehicle, ROV) durchgeführt. Der Einsatz eines solchen Unterwasserfahrzeugs ist jedoch teuer, da er ein Schiff erfordert, von dem aus es per Kabel gesteuert wird. Die Schlange kommt ohne Schiff aus, was sie deutlich günstiger macht.

Ein weiterer Vorteil ist die Wendigkeit der Roboter: Eine Roboterschlange besteht aus mehreren Segmenten, die durch Gelenke verbunden sind. Sie kann besser auf engem Raum navigieren oder sich durch enge Spalten zwängen. Der Roboter schwimmt schlängelnd wie eine echte Schlange. Er kann aber auch mit einem Antrieb ausgestattet werden, der für zusätzlichen Schub sorgt.

Statoil stellt Anlagen für Tests zur Verfügung

Die Roboter sollen an den Anlagen von Statoil getestet werden, berichtet KM. Wann sie regulär eingesetzt werden, ist noch nicht bekannt.

Auch hierzulande entwickeln Robotiker Systeme für den Einsatz unter Wasser. Das Deutsche Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat vor zwei Jahren eigens dafür in Bremen die maritime Explorationshalle eingerichtet. Das ist eine Testanlage für Unterwasserroboter mit einem 3,4-Millionen-Liter-Meerwasserbecken.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt

Das Galaxy S21 Ultra ist das Topmodell von Samsungs neuer S21-Reihe und unterscheidet sich deutlich von den beiden anderen Modellen.

Samsung Galaxy S21 Ultra vorgestellt Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /