EEBus: Smarte Autos sollen mit smarten Häusern kommunizieren

Der Automobilverband VDA ist der Initiative EEBus beigetreten, die unterschiedliche Smarthome-Lösungen integrieren will. Künftig sollen auch Autos mit dem Haus oder der Wohnung kommunizieren können. Elektroautos sollen zudem zu fahrenden Energiespeichern im Smart Grid werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Autos sollen beim Smarthome mitmischen.
Autos sollen beim Smarthome mitmischen. (Bild: Open Automotive Alliance)

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) macht jetzt bei der EEBus Initiative mit unter deren Dach zum Beispiel Unternehmen wie ABB, Bosch, BSH, E.ON, EnBW, Intel, Kabel Deutschland, Liebherr, Miele, Schneider Electric, SMA, Solarworld, Telekom, TÜV Süd und TÜV Rheinland oder Vaillant agieren. Sie alle wollen das Smart Home interoperabel machen - und unterschiedliche Standards miteinander vereinen. Dazu gehören Kommunikationssysteme wie Z-Wave, Zigbee, KNX, Enocean, BLE, 6LoWPAN und der M-Bus.

"Es besteht eine große Nachfrage, in diese intelligente Vernetzung Anwendungen rund ums Auto zu integrieren", meint Matthias Wissmann, Präsident des VDA.

Im Auto der Zukunft könnte der Fahrer zum Beispiel Termine mit Zielvorgaben im Navigationssystem abgleichen oder der Nutzer könnte schon auf der Fahrt nach Hause die Heizung in der Wohnung regulieren. Die Initiative versucht auch, einen Kontrapunkt gegen Konzerne zu setzen, die Nutzerdaten für eigene Zwecke nutzen wollen. Auch wenn Google und Apple nicht namentlich von Peter Kellendonk, Vorsitzender der EEBus Initiative, genannt wurden: "In der EEBus Initiative entscheiden die Unternehmen demokratisch, welche Daten sie nutzen möchten. Das verhindert, dass unnötig Nutzerdaten an Datenkraken wandern und die eigenen Geschäftsmodelle durch multinationale Konzerne gefährdet werden."

Die EEBus Initiative arbeitet mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zusammen, um die Sicherheit der Anwendungen zu gewährleisten.

Elektroautos sollen von der Initiative ebenfalls erfasst werden. Um bei zunehmender Verbreitung ein flächendeckendes Laden zu ermöglichen, ohne dass die Netzstruktur an ihre Grenzen kommt, sollen sie Teil des Smart Grids werden und beispielsweise geladen werden, wenn ausreichend Energie vorhanden ist. Außerdem könnte so überschüssige Energie, die zum Beispiel durch Windkraft entsteht, zeitweise gespeichert und später wieder abgerufen werden. "Fahrzeuge mit Elektro-Motoren können so zu fahrenden Energiespeichern werden", so Kellendonk.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /