Abo
  • Services:
Anzeige
Edward Snowden während einer Live-Schaltung
Edward Snowden während einer Live-Schaltung (Bild: Michael Buckner/Getty Images for SXSW)

Edward Snowden: Alle Deutschen von der NSA-Überwachung betroffen

Er könne weitere Informationen zur massenhaften Überwachung in Deutschland liefern - das wiederholte der NSA-Whistleblower Edward Snowden im Gespräch mit dem Stern. Unionspolitiker verlangen Beweise.

Anzeige

Der frühere NSA-Mitarbeiter Edward Snowden will dem zuständigen Untersuchungsausschuss des Bundestages für den Fall einer Zeugenaussage weitere brisante Details liefern. Er sei bei der NSA persönlich mit der Kommunikation aus Deutschland befasst gewesen, sagte Snowden dem Magazin Stern. Unionspolitiker und Ausschusschef Patrick Sensburg (CDU) fordert vorab Beweise.

Er habe selbst Analyseoperationen geleitet und dabei Systeme benutzt, die Kommunikation von Deutschen in großem Maßstab abgefangen hätten, sagte Snowden. "Um es klar zu sagen: Die verfassungsgemäßen Rechte jedes Bürgers in Deutschland wurden verletzt."

Zweifel bei Unionspolitikern

Sensburg (CDU) bezweifelte indes, dass Snowden wesentliche neue Details enthüllen könne. Snowden sei nach den ihm vorliegenden Erkenntnissen nie speziell mit der massenhaften Ausspähung deutscher Bürger in Deutschland befasst gewesen. "Sollte Snowden nicht bald Beweise in Form von Originaldokumenten vorlegen, verliert er jedwede Glaubwürdigkeit für den Untersuchungsausschuss", erklärte der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses. Snowden habe "bis zum heutigen Tage nichts geliefert", das über die Informationen hinausgehe, die bis heute im Internet zu finden seien. Laut Journalist Glenn Greenwald sei Snowden aber nicht mehr im Besitz der von ihm mitgenommenen Dokumente.

Snowden warf dem Bundesnachrichtendienst vor, mit ähnlichen Methoden zu arbeiten wie die NSA. "Die deutschen Dienste liegen mit den Amerikanern in einem Bett." Nur so könne er sich den Widerstand von Teilen der Bundesregierung gegen die Untersuchung der NSA-Praktiken erklären.

Noch keine Entscheidung über Vernehmungsort

Derzeit diskutiert der Untersuchungsausschuss über eine Vernehmung Snowdens. Die Union will die bis zum 3. Juli geplante erste Vernehmung in Moskau durchführen - vor Ort oder per Video. Die SPD hingegen hält sich alle Möglichkeiten offen.

Zuvor hatte ein Gutachten der Bundesregierung Kritik entfacht, wonach eine Vernehmung Snowdens in Deutschland aus Gründen des Staatswohls abzulehnen sei.

Im Falle einer Vernehmung Snowdens in Deutschland werde auch befürchtet, dass die USA die geheimdienstliche Zusammenarbeit mit Deutschland "zumindest vorübergehend einschränkt". Daher müsse das Interesse des Untersuchungsausschusses, Snowden in Deutschland zu befragen, hinter das Staatswohl zurücktreten.


eye home zur Startseite
spiderbit 30. Mai 2014

Hmm bist jetzt der erste von 100 Kommentaren der die Piraten dafür kritisiert das sie...

spiderbit 30. Mai 2014

Naja also es gibt vielleicht die change von 1 zu 1mio das in nächsten 100 jahren ein so...

OdinX 28. Mai 2014

Das ist ja alles gut und recht, aber bitte lerne den Unterschied zwischen seit und seid...

TuX12 28. Mai 2014

Wurde doch unlängst sogar im "Staatsfunk" exakt so dargestellt. Schau dir doch mal an, in...

Rababer 28. Mai 2014

Du möchtest in den deutschen Wald ziehen ? Wird problematisch, da du das gar nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Dresden
  2. DEKRA SE, Stuttgart
  3. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  4. Circular Economy Solutions GmbH, Karlsruhe


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 39,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. The Revenant 7,97€, James Bond Spectre 7,97€, Der Marsianer 7,97€)

Folgen Sie uns
       


  1. Komplett-PC

    In Nvidias Battleboxen steckt AMDs Ryzen

  2. Internet

    Cloudflare macht IPv6 parallel zu IPv4 jetzt Pflicht

  3. Square Enix

    Neustart für das Final Fantasy 7 Remake

  4. Agesa 1006

    Ryzen unterstützt DDR4-4000

  5. Telekom Austria

    Nokia erreicht 850 MBit/s im LTE-Netz

  6. Star Trek Bridge Crew im Test

    Festgetackert im Holodeck

  7. Quantenalgorithmen

    "Morgen könnte ein Physiker die Quantenmechanik widerlegen"

  8. Astra

    ZDF bleibt bis zum Jahr 2020 per Satellit in SD verfügbar

  9. Kubic

    Opensuse startet Projekt für Container-Plattform

  10. Frühstart

    Kabelnetzbetreiber findet keine Modems für Docsis 3.1



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

XPS 13 (9365) im Test: Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
XPS 13 (9365) im Test
Dells Convertible zeigt alte Stärken und neue Schwächen
  1. Prozessor Intel wird Thunderbolt 3 in CPUs integrieren
  2. Schnittstelle Intel pflegt endlich Linux-Treiber für Thunderbolt
  3. Asus B9440 im Test Leichtes Geschäftsnotebook liefert zu wenig Business

  1. Re: Immer noch zu wenige Dienste per IPv6 erreichbar

    Käx | 22:59

  2. Re: E-Auto laden utopisch

    Eheran | 22:52

  3. Besonders traurig:

    __destruct() | 22:49

  4. Re: Niemand hat die Absicht ... (kwt)

    __destruct() | 22:48

  5. Re: "Hass im Netz" klingt nach Zensur für mich

    F4yt | 22:47


  1. 18:08

  2. 17:37

  3. 16:55

  4. 16:46

  5. 16:06

  6. 16:00

  7. 14:21

  8. 13:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel