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EDS: Hewlett-Packard schreibt 8 Milliarden US-Dollar ab

HP hat einen großen Teil des Wertes seines IT-Services abgeschrieben und die Führung der Sparte ausgewechselt. Der Abbbau von 27.000 Arbeitsplätzen wird zudem teurer als erwartet.

Artikel veröffentlicht am ,
EDS: Hewlett-Packard schreibt 8 Milliarden US-Dollar ab
(Bild: Robert Galbraith/Reuters)

Hewlett-Packard wird 8 Milliarden US-Dollar auf den IT-Serviceanbieter Electronic Data Systems (EDS) abschreiben. Das gab das Unternehmen am 8. Juli 2012 in einer Pflichtmitteilung (PDF) an die US-Börsenaufsicht SEC bekannt. HP hatte EDS im Jahr 2008 für 13,25 Milliarden US-Dollar übernommen und in seine Sparte Enterprise Services eingegliedert. Nötig sei die Abschreibung wegen der "Kursentwicklung der Unternehmensaktie, den Marktbedingungen und der geschäftlichen Entwicklung bei IT-Services", erklärte der Computerhersteller.

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Zudem wird die Führung der Sparte Enterprise Services, dem zweitgrößten Konzernbereich, ausgetauscht. Spartenchef John Visentin verlässt das Unternehmen, sein Nachfolger wird Mike Nefkens, der zurzeit die Enterprise Services im Wirtschaftsraum EMEA leitet, eine Abkürzung, die für Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht. Jean-Jacques Charhon bekommt den Posten des Chief Operating Officer in dem Bereich.

Die angekündigte Restrukturierung wird mehr kosten als erwartet. Konzernchefin Meg Whitman hatte am 23. Mai 2012 erklärt, weltweit acht Prozent der Arbeitsplätze abbauen zu wollen. Damit müssen 27.000 Menschen das Unternehmen verlassen. Die Abfindungen werden den Konzern nun 1,5 bis 1,7 Milliarden US-Dollar kosten, bisher war 1 Milliarde US-Dollar eingeplant.

Zugleich erhöhte Hewlett-Packard die Prognose für das Ergebnis pro Aktie vor Sonderposten im dritten Quartal auf 1 US-Dollar, bisher waren 0,94 bis 0,97 US-Dollar das angegebene Ziel. Hewlett-Packard wird seinen Geschäftsbericht für das dritte Quartal am 22. August 2012 vorlegen.

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thepjerre 09. Aug 2012

Naja, an Dell würde ich mich auch nicht wenden, auch bei Dell gibt es zu viele...


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