Abo
  • Services:

Edmund Stoiber: "Politiker verstehen das Internet nicht unbedingt"

Im "Jahrbuch Fernsehen" spricht Edmund Stoiber über das mangelnde Internetverständnis der Politik und forderte eine bessere Netzpolitik. Zugleich griff er die Piratenpartei an.

Artikel veröffentlicht am ,
Edmund Stoiber
Edmund Stoiber (Bild: Michael Dalder/Reuters)

"Viele Politiker nutzen das Internet, aber sie verstehen es nicht unbedingt." Das sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in einem Interview mit dem Jahrbuch Fernsehen, das das Institut für Medien- und Kommunikationspolitik mitherausgegeben hat.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Region Münster
  2. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München

Die Piratenpartei mit ihren Transparenzvorstellungen leide unter einem zunehmenden "Realitätsschock". Das Internet habe "eine neuartige Form von Öffentlichkeit ausgebildet mit der Chance, sich sofort allen auf der ganzen Welt mitzuteilen." Er sehe aber "die Tendenz, sich völlig nackt zu machen, und wenn das auch noch eingefordert wird von den Piraten, kann das eine Aufhebung von historischen Errungenschaften bedeuten", zum Beispiel "des Schutzes der Menschenwürde". Deshalb würden einige Sympathisanten der Piraten "schon nachdenklich".

Medienpolitik werde strategisch

Stoiber, der dem Beirat von ProSiebenSat.1 vorsitzt, hatte im Oktober 2011 in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beklagt, die Medienpolitik werde strategisch vernachlässigt. Im "Jahrbuch Fernsehen"-Interview sagte er: "Netzpolitik heißt, auf einem völlig neuen Level die Chancen und Risiken digitaler Kommunikation zu diskutieren. Man kann sie aber von der Medienpolitik nicht trennen". Stoiber kündigt an, er werde weiter Gespräche mit Ministerpräsidenten führen, um "eine intensivierte medienpolitische Debatte spätestens zur Bundestagswahl 2013" zu erreichen.

Der CSU-Ehrenvorsitzende forderte "koordinierte europäische Technologiepolitik im Zeitalter des globalen Internets".



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fast & Furious 7, Star Trek: Into Darkness, Fifty Shades of Grey, Jurassic World, Hulk...
  2. 15,99€

Grapefruit 14. Aug 2012

Theodizee Frage ;) Absolut genial. Ich hab auch noch was: http://www.nobodygoeshere.com...

eskimo 04. Jun 2012

Uiui, solche Sprüche hat man hier in D. zuletzt vor 33 gehört. Was Martin Delius...

Local_Horst 02. Jun 2012

Das interessiert unsere Politiker scheinbar herzlich wenig und deren Verhalten gibt Dir...

bstea 02. Jun 2012

Deshalb würden einige Sympathisanten der Piraten "schon nachdenklich". Was wollte der...

Hanmac 02. Jun 2012

"wenn man keine Ahnung soll man auch nicht den Mund auf machen"


Folgen Sie uns
       


HTC Vive Pro - Test

Das HTC Vive Pro ist ein beeindruckendes Headset und ein sehr gutes Gesamtkonzept. Allerdings zweifeln wir am Erfolg des Produktes in unserem Test - und zwar wegen des sehr hohen Kaufpreises und fehlenden Zubehörs.

HTC Vive Pro - Test Video aufrufen
Kailh KS-Switch im Test: Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue
Kailh KS-Switch im Test
Die bessere Alternative zu Cherrys MX Blue

Der chinesische Hersteller Kailh fertigt seit fast 30 Jahren verschiedenste Arten von Schaltern, unter anderem auch Klone von Cherry-MX-Switches für Tastaturen. Der KS-Switch mit goldenem Stempel und markantem Klick ist dabei die bessere Alternative zu Cherrys eigenem MX Blue, wie unser Test zeigt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple-Patent Krümel sollen Macbook-Tastatur nicht mehr stören
  2. Tastaturen Matias bringt Alternative zum Apple Wired Keyboard
  3. Rubberdome-Tastaturen im Test Das Gummi ist nicht dein Feind

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Indiegames-Rundschau: Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht
    Indiegames-Rundschau
    Kampfkrieger und Abenteuer in 1001 Nacht

    Battletech schickt Spieler in toll inszenierte Strategieschlachten, eine königliche Fantasywelt und Abenteuer im Orient: Unsere Rundschau stellt diesmal besonders spannende Indiegames vor.
    Von Rainer Sigl

    1. Indiegames-Rundschau Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
    2. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
    3. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte

      •  /