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Editorial Team: Ubisoft will sich von seiner Formel verabschieden

Elitesoldaten in offener Welt, dazu viel Ausrüstung plus ein paar taktische Elemente: Dieses Strickmuster hat Ubisoft in The Division und Ghost Recon Breakpoint ausgereizt. Nun soll es durch den Umbau einer zentralen Entwicklerabteilung mehr Vielfalt geben.

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Artwork von Ghost Recon Breakpoint
Artwork von Ghost Recon Breakpoint (Bild: Ubisoft)

Offenbar gibt es bei Ubisoft eine Neuorganisation. Konkret geht es um das in der Firmenzentrale in Paris beschäftigte Editorial Team. Dessen rund 100 Mitarbeiter produzieren zwar selbst keine Spiele, aber sie koordinieren die eigentlichen Entwicklerstudios und treffen die wichtigsten Entscheidungen über die grundlegende Gestaltung der Games.

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Laut einem Bericht von Videogames Chronicle wird es in dieser Abteilung einen grundlegenden Umbau geben. Die Spiele von Ubisoft sollen sich so stärker voneinander unterscheiden.

Hintergrund sind schwache Absatzzahlen bei Neuerscheinungen wie The Division 2 und Ghost Recon Breakpoint (Test auf Golem.de). Ubisoft-Chef Yves Guillemot hatte im Oktober 2019 selbst gesagt, dass sich die Games inhaltlich zu wenig von den sehr erfolgreichen Vorgängern unterschieden hätten.

Er hatte bereits damals mehr Innovationen gefordert, die allerdings auch "perfekt umgesetzt" sein müssten. Als eine Folge davon kam es bei Titeln wie Watch Dogs Legion, Rainbow Six Quarantine und Gods & Monsters zu mehrmonatigen Terminverschiebungen.

Nun schreibt Videogames Chronicle, dass Ubisoft festgestellt habe, dass das Editorial Team über die Jahre zwar maßgeblich zum Erfolg des Publishers beigetragen habe. Allerdings seien sich die Spiele im Laufe der Jahre zu ähnlich geworden, weil wichtige Entscheidungen teils nur von wenigen Personen getroffen worden seien - oft nur von einem Mitarbeiter.

Außerdem habe man im Bemühen, Fehler zu vermeiden, allzu oft auf bewährte Elemente gesetzt, statt Experimente zugelassen. Ubisoft hat diese Darstellung zwar nicht im Detail bestätigt, aber gesagt, dass das Editorial Team in der Tat verstärkt werde, damit es "schneller arbeiten und die Entwicklungsteams auf der ganzen Welt besser begleiten kann".

Bislang gibt es keine neuen Veröffentlichungstermine für Watch Dogs Legion, Rainbow Six Quarantine und Gods & Monsters. Allerdings scheint sich bei Ubisoft auch sonst viel zu tun: Ende 2019 hatte es Berichte gegeben, dass bei der Niederlassung in Montreal ein noch nicht angekündigtes Großprojekt eingestellt worden sei, an dem über 200 Entwickler drei Jahre lang gearbeitet haben sollen; Entlassungen habe es nicht gegeben.

Fans warten derzeit auf die Vorstellung des nächsten Assassin's Creed, das Leaks zufolge in einem Wikingerszenario angesiedelt sein soll. Außerdem arbeitet der Publisher an dem schon mehrfach verschobenen Piraten-MMO Skull & Bones, das nach letzten Informationen spätestens im März 2021 auf den Markt kommen soll.

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DWolf 23. Jan 2020

F.E.A.R. 3 war nicht schlecht und ein nettes Coop Spiel, allerdings kein gutes F.E.A.R...

yumiko 21. Jan 2020

Mittels KVM kann man auch (wenn man zwei Grafikkarten hat) ein Windows semi-nativ...


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