• IT-Karriere:
  • Services:

Edge Rank: Facebook macht sich ein wenig transparenter

Facebook hat seinen Edge-Rank-Algorithmus überarbeitet und will Änderungen daran besser erklären. Eine Neuerung hat das Unternehmen in einem Blogpost bekanntgegeben. Die dürfte nicht jedem gefallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Facebook-Mitarbeiterin mit einem Logo des Unternehmens auf ihrem Notebook
Eine Facebook-Mitarbeiterin mit einem Logo des Unternehmens auf ihrem Notebook (Bild: Justin Sullivan/Getty Images News)

Mythos Edge Rank: Wie Facebooks Algorithmus funktioniert, war bislang nicht eindeutig geklärt. Das Unternehmen machte selbst nur wenige Angaben über ein Verfahren, das für seine Mitglieder Beiträge von Freunden und Seiten aus- und vorsortiert. Das soll sich jetzt ändern. In einem Blogeintrag gibt das Unternehmen einen kleinen Einblick in die Funktionsweise seines Algorithmus und teilt mit, künftig besser erklären zu wollen, wie dieser arbeitet.

Stellenmarkt
  1. SAUTER Deutschland Sauter-Cumulus GmbH, Freiburg im Breisgau
  2. Vinci Energies Deutschland ICT GmbH, Münster

Den Anfang macht Facebook mit einer Änderung, die das, was der Nutzer in seinem Newsfeed zu sehen bekommt, entscheidend beeinflussen könnte. Wurden die Beiträge bisher weitestgehend nach ihrem Veröffentlichungszeitraum geordnet, will Facebook nun auch deutlich ältere Posts nach oben sortieren.

Viel Interaktion, besseres Ranking

Das könnte für Nutzer von Vorteil sein, die nur selten in ihren Newsfeed schauen oder bei jedem Login nur wenige Beiträge lesen. Denn Posts, die viele Interaktionen wie "Gefällt mir"-Angaben oder Kommentare haben, werden vom Algorithmus stärker bewertet und erscheinen weiter oben im Newsfeed. Facebook geht davon aus, dass dieser Beitrag für den Nutzer wichtig sein könnte. Dieser sieht Beiträge, die er sonst womöglich verpasst hätte.

  • So funktioniert das Edge-Rank-Update: Ältere Beiträge, mit denen viel interagiert wird, werden weiter oben im Newsfeed angezeigt. (Bild: Facebook)
So funktioniert das Edge-Rank-Update: Ältere Beiträge, mit denen viel interagiert wird, werden weiter oben im Newsfeed angezeigt. (Bild: Facebook)

Der Nachteil ist, dass der Algorithmus nicht tatsächlich bewerten kann, ob die Information bedeutend für den Nutzer ist. Ein Beispiel: Ein Nutzer ist von den Hochzeitsfotos seiner Facebook-Freunde genervt. Von anderen werden die Beiträge oft kommentiert und erhalten überdurchschnittlich viele "Gefällt mir"-Angaben. Die Bilder werden deshalb von Facebook im Newsfeed weit oben angezeigt. Der von den Hochzeitsfotos genervte Nutzer sieht die Beiträge trotzdem.

Die Sichtbarkeit von Beiträgen soll steigen

Facebook hat die Änderungen laut eigenen Angaben "mit einer kleinen Anzahl von Nutzern getestet" und die Sichtbarkeit von Beiträgen deutlich angehoben. Hätten Nutzer zuvor nur 57 Prozent der Beiträge in ihrem Newsfeed gelesen, seien es jetzt 70 Prozent.

Freuen dürfte das vor allem Betreiber von Unternehmensseiten auf Facebook. Denn auch deren Beiträge werden bei mehr Interaktion im Newsfeed der Nutzer stärker berücksichtigt und weiter oben einsortiert. Laut Facebook konnte die Zahl der Interaktionen bei Seiten um acht Prozent gesteigert werden, bei normalen Nutzern um fünf Prozent.

Wie funktioniert der Edge Rank?

"Die Aufgabe des Newsfeed ist es, die passenden Inhalte zu den richtigen Nutzern zur richtigen Zeit zu bringen", schreibt Facebook. Niemand solle einen Beitrag verpassen, der wichtig für ihn sei. Jedes Mal, wenn ein Nutzer Facebook aufruft, gebe es durchschnittlich 1.500 Beiträge von Freunden, abonnierten Nutzern oder Seiten. Unmöglich, alle zu lesen. Darum gebe es den Edge-Rank-Algorithmus.

"Der Algorithmus reagiert auf Signale des Nutzers, zum Beispiel, wie oft derjenige mit einem Freund oder einer Seite interagiert", schreibt das Unternehmen. Weitere Signale sind die Anzahl der "Gefällt mir"-Angaben, Shares und Kommentare und wie oft ein Nutzer mit einer bestimmten Art von Post (Bilder, Statusbeiträge) interagiert habe. Der Algorithmus reagiere auch darauf, wie oft Beiträge versteckt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. Monster Hunter World: Iceborne Digital Deluxe für 29,99€, Phoenix Wright: Ace Attorney...
  2. 8,49€
  3. 51,90€ (Release 12. Februar)

Schattenwerk 08. Aug 2013

Und nun treiben sie auch noch genau in die andere Richtung. Extrem lästig wie ich finde.

yeppi1 07. Aug 2013

Na ja, bei mir ist es eine Mischung aus wurstfinger und Lemo aussage - bei mir steht oft...

xeRo0 07. Aug 2013

Ehrlich gesagt, hab ich mir schon fast gedacht, dass das ganze so funktioniert. Klingt...


Folgen Sie uns
       


Gaming auf dem Chromebook ausprobiert

Wir haben uns Spielestreaming und natives Gaming auf dem Chromebook angesehen.

Gaming auf dem Chromebook ausprobiert Video aufrufen
Star Wars und Star Trek: Was The Mandalorian besser macht als Discovery
Star Wars und Star Trek
Was The Mandalorian besser macht als Discovery

Unabhängig von der Story und davon, ob man Star Trek oder Star Wars lieber mag - nach den jüngsten Staffeln wird deutlich: Discovery kann handwerklich nicht mit The Mandalorian mithalten. Achtung, Spoiler!
Ein IMHO von Tobias Költzsch

  1. Lucasfilm Games Ubisoft entwickelt Open World mit Star Wars
  2. Krieg der Sterne Star Wars spielt unter dem Logo von Lucasfilm Games
  3. Star Wars chronologisch Über 150 Stunden Krieg der Sterne

Boeing 737 Max: Neustart mit Hindernissen
Boeing 737 Max
Neustart mit Hindernissen

Die Boeing 737 ist nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien wieder in den Schlagzeilen. Die Version Max darf seit Dezember wieder fliegen - doch Kritiker halten die Verbesserungen für unzureichend.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Flugzeug Boeing erhält den letzten Auftrag für den Bau der 747
  2. Boeing 737 Max Boeing-Strafverfahren gegen hohe Geldstrafe eingestellt
  3. Zunum Luftfahrt-Startup verklagt Boeing

Facebook: Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum
Facebook
Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum

Nutzer, die den neuen Geschäftsbedingungen und der neuen Datenschutzerklärung nicht bis zum 8. Februar zustimmen, können Whatsapp nicht weiter verwenden.

  1. Watchchat Whatsapp mit der Apple Watch bedienen
  2. Strafverfolgung BKA liest Nachrichten per Whatsapp-Synchronisation mit
  3. Weitergabe von Metadaten Whatsapp widerspricht Datenschutzbeauftragtem Kelber

    •  /