Edge: Microsoft-Browser deaktivieren Adobe Flash ab 2020

Chromium-Edge, Internet Explorer und die bisherige Edge-Version werden Ende 2020 kein Flash mehr unterstützen. Davor wird das Tool standardmäßig deaktiviert und muss manuell für jede Seite aktiviert werden. Auch Adobe selbst will das Tool seit längerem einstellen.

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Adobe Flash wird auch auf Microsoft-Browsern eingestellt.
Adobe Flash wird auch auf Microsoft-Browsern eingestellt. (Bild: Adobe/Microsoft/Montage: Golem.de)

Microsoft wird Adobe Flash für seine Browser Internet Explorer und Edge einstellen. Das Unternehmen will einen ähnlichen Zeitplan wie andere Chromium-Projekte - etwa Google Chrome - einhalten. Ab Ende 2020 soll das von Adobe vertriebene Webtool nicht mehr unterstützt werden. Die Änderung wird für die Chromium-Version von Edge, die bisherige Variante und den älteren Internet Explorer gelten.

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"Flash wird erst einmal deaktiviert, und der Nutzer muss Flash Seite für Seite reaktivieren", schreibt Microsoft in der Ankündigung. Das Tool wird zum vorab genannten Termin Ende 2020 komplett entfernt. Administratoren, die Enterprise-IT betreuen, sollen entsprechende Gruppenrichtlinien an die Hand bekommen. Mit diesen kann das Verhalten des Tools eingestellt werden. Der Support für Flash soll für die beiden anderen Browser - den bisherigen Edge-Browser und Internet Explorer - bis Ende 2019 weiterlaufen.

Adobe gibt die Software ebenfalls Ende 2020 auf

Adobe selbst will sein Flash-Plugin nicht mehr unterstützen, nachdem auch der in Webapplikationen genutzte Shockwave-Player eingestellt wurde. Die Ankündigung machte das Unternehmen bereits im Jahr 2017. Demnach soll es den Support für Software ebenfalls bis Ende 2020 nicht mehr geben.

Adobe Flash als Dritthersteller-Tool kann animierte Webelemente und Einbettungen in Webseiten umsetzen. Mittlerweile wird diese Funktionalität größtenteils vom offenen Standard HTML5 übernommen, weshalb Flash immer weniger Verwendung findet. Ebenfalls problematisch: Flash war und ist ein beliebtes Einfallstor für Angreifer, da Adobe mit dem Schließen von Sicherheitslücken nicht immer zufriedenstellend hinterherkommt.

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