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Edge: Microsoft bringt Progressive Web Apps auf Windows

Mit den von Google geprägten Progressive Web Apps (PWA) lassen sich Webseiten mit Chrome oder Firefox ähnlich wie native Apps benutzen. Microsoft will die PWA künftig in Windows zur Verfügung stellen und zeigt nun eine Technikvorschau für den Edge-Browser.

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Der neue Microsoft-Browser Edge
Der neue Microsoft-Browser Edge (Bild: osde8info, flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Die aktuelle Version des Firefox und schon länger auch der Chrome-Browser bieten unter Android die Möglichkeit, einige spezielle Webseiten als App hinzufügen. Die zugrundeliegende Idee heißt Progressive Web Apps (PWA), ist von Google geprägt worden und führt einige Web-Techniken für die Funktion zusammen. Microsoft will PWA in Windows unterstützen und demonstriert nun eine Vorschau darauf.

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Mit den aktuellen Vorschau-Versionen des neuen Edge-Browsers von Microsoft werden sowohl die sogenannten Service Worker als auch die Push-Benachrichtigungen unterstützt. Zusammen mit den bereits verfügbaren Schnittstellen für Fetch, Push und Cache seien damit die Grundlagen für die Unterstützung von PWA in Windows gelegt, schreibt Microsoft im Edge-Entwicklerblog.

Demzufolge plant Microsoft PWA als "first-class app citizens" voll in Windows 10 zu unterstützen und damit genauso zu behandeln wie native Apps der Universal Windows Platform (UWP). Microsoft beschreibt diesen Schritt als logische Folge, da die Edge-Rendering-Engine sowieso wesentlicher Bestandteil der UWP sei. Zu dem Support-Versprechen gehört entsprechend auch, die PWA wie native Apps im Windows Store bereitzustellen.

In den kommenden Wochen will Microsoft dafür versuchen, über einen Web-Crawler PWA zu finden und zu indizieren, um den Store mit "ausgewählten Qualitäts-PWA" zu befüllen. Darüber hinaus können Entwickler ihre Apps aber auch selbst zur Aufnahme in den Store einreichen. Dazu muss die App zwar in das Appx-Format überführt werden, allerdings stellt Microsoft dazu selbst ein Werkzeug bereit, das schlicht PWA-Builder heißt.



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