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Crowdfunding: Elektronisch verstellbarer Schreibtisch lädt Notebook auf

Der Edeskhub wird gerade auf Indiegogo finanziert. Interessant könnte der USB-Hub mit 100 Watt Leistung sein - und der recht geringe Preis.

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Der Edeskhub lässt sich in der Höhe verstellen.
Der Edeskhub lässt sich in der Höhe verstellen. (Bild: Edeskhub)

Noch gegen Ende des Jahres finanziert das Unternehmen Edeskhubs auf Indiegogo einen elektrisch verstellbaren Stehtisch, der sich für das Heimbüro eignen soll. Der Edeskhub integriert in der Tischplatte eine Spule für induktives Akkuladen. Ein Argument für das Produkt soll der für einen elektrisch verstellbaren Tisch relativ geringe Preis von 300 US-Dollar sein. Eine Lieferung soll weltweit zum Februar 2021 erfolgen.

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Einige Teile der Golem.de-Community halten das Angebot für einen Betrug. Es ist daher Vorsicht geboten. Generell garantieren Crowdfunding-Kampagnen nicht die Auslieferung des Produktes. Möglicherweise ist es hier sinnvoll, etwas abzuwarten.

Außerdem ist ein USB-Lade-Hub integriert. Über den USB-C-Port sollen 100 Watt Power Delivery möglich sein, während das induktive Qi-Ladepad maximal 10 Watt überträgt. 100 Watt reichen für die meisten gebräuchlichen Notebooks aus. Einen Desktopcomputer bekommen Anwender so aber nicht betrieben. Der Hub befindet sich auf der linken Vorderseite des Tisches und integriert zudem zwei USB-A-Buchsen (3.2 Gen1) und einen weiteren USB-C-Anschluss. Es scheint aber, als seien diese nur für das Aufladen von Geräten und nicht als Anschlusserweiterung vorgesehen.

Günstig für einen elektrischen Stehtisch

Die Tischplatte selbst besteht aus Ahornholz und misst etwa 120 x 69 cm. Für 50 US-Dollar ist ein Upgrade auf eine 180-x-80-cm-Platte möglich, die wesentlich mehr Platz bietet, aber auch sperriger ist. Zwei 40-Watt-Motoren verstellen den Tisch in einer Höhe von 50,8 bis 122 cm. Die Höhenverstellung ist in Inkrementen zu 1, 2 oder 3 Zentimetern oder stufenlos möglich.

  • Edeskhub-Schreibtisch (Bild: Edeskhubs)
  • Edeskhub-Schreibtisch (Bild: Edeskhubs)
  • Edeskhub-Schreibtisch (Bild: Edeskhubs)
  • Edeskhub-Schreibtisch (Bild: Edeskhubs)
  • Edeskhub-Schreibtisch (Bild: Edeskhubs)
Edeskhub-Schreibtisch (Bild: Edeskhubs)

Eine Memory-Funktion kann zudem zwei favorisierte Höhen einspeichern. Die jeweilige Tischplattenhöhe wird auf einem kleinen LC-Display angezeigt. Die maximale Traglast gibt der Hersteller mit 70 kg an. Das dürfte für einen Desktop-PC mit mehreren Bildschirmen ausreichen. Dabei sollte aber beachtet werden, dass Personen sich mit Eigengewicht auch auf solchen Tischen abstützen, was die Platte weiter belastet.

Der derzeitige Preis von 200 US-Dollar (162 Euro) wird nur für Vorbestellungen angeboten. Später soll der Tisch etwa 300 US-Dollar kosten. Eine größere Tischplatte kostet wie erwähnt zusätzlich 50 US-Dollar. Es gibt zudem ein Angebot für zwei Tische zu einem geringeren Preis von 359 US-Dollar, also 180 US-Dollar pro Tisch. Die Kampagne ist bereits finanziert. Das bedeutet aber trotzdem nicht, dass die Produkte auch pünktlich ankommen - ein Risiko, das bei Crowdfunding Standard ist.

Nachtrag vom 31. Dezember 2020, 13:43 Uhr

Wir haben den Artikel angepasst, um klarzustellen, dass die Indiegogo-Kampagne keine Garantie für ein reales Produkt ist. Das sollte bei der Bestellung beachtet werden.

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Norbert Lamberti 02. Jan 2021 / Themenstart

Ich denke auch nicht, dass irgendein Startup einen besseren Tisch als der Dumping-König...

Keridalspidialose 01. Jan 2021 / Themenstart

Guck mal auf Ebay, wieviele Leute da Desktoprechner und Mac Minis "ohne Ladegerät...

Peter V. 31. Dez 2020 / Themenstart

Es wird ja mittlerweile alles per Crowd finanziert.

Oktavian 31. Dez 2020 / Themenstart

Ich würde mich freuen, wenn Ihr in dem Zusammenhang den Begriff "Vorbestellungen...

Peter V. 31. Dez 2020 / Themenstart

Kleinerer Tisch, kleinerer Tischplatte, kein Echtholz, kein Memo und kein Charging. Wie...

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