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Edeka-Partner: Umstrittener Microsoft-Lizenzhändler Lizengo ist insolvent

Der frühere Edeka-Partner Lizengo ist insolvent, weil sich Microsoft gegen den Verkauf von Keys in Deutschland gewehrt hat. Diese hätten keine gültigen Nutzungsrechte.

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Youtube-Werbung von Lizengo
Youtube-Werbung von Lizengo (Bild: Lizengo)

Der umstrittene Software-Lizenzhändler Lizengo ist insolvent. Das gab das Amtsgericht Köln bekannt (Aktenzeichen: 70f IN 186/20). Das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen wurde am 23. November 2020 um 16:14 Uhr angeordnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wird Rechtsanwalt Torsten Martini aus Köln bestellt.

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Eine Lizengo-Anwältin erklärte, dass der Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung gestellt worden sei. "Die rechtlichen Auseinandersetzungen mit den Rechteinhabern ließen uns jedoch zur Vermeidung von Schäden keine andere Wahl, als den Shop temporär offline zu stellen". Auf der Webseite des Unternehmens ist von temporären Wartungsarbeiten die Rede.

Die Staatsanwaltschaft Köln hat im August 2020 Durchsuchungen bei dem Onlinehändler durchgeführt. Den Lizengo-Verantwortlichen und weiteren Beschuldigten wird vorgeworfen, im Jahr 2019 in Märkten Produktschlüssel als Lizenzen für Computerprogramme von Microsoft verkauft zu haben, ohne dass der Käufer ein tatsächliches Nutzungsrecht hatte.

Im Oktober 2019 wurde berichtet, dass Microsoft den Anbieter Lizengo wegen des Vertriebs von Keys ohne gültige Nutzungsrechte bei Edeka, in Getränkemärkten und anderen Verkaufsstätten verklagt hatte.

Microsoft hat nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen das Kölner Unternehmen wegen des Verkaufs von Software-Karten durch Lizengo eingeleitet. In einer Erklärung des US-Unternehmens heißt es dazu: "Ein funktionierender Product Key ist nicht gleichbedeutend mit einer gültigen Lizenz. Product Keys sind keine Lizenzen, sie dienen lediglich dazu, dass derjenige Kunde, der bereits ein Nutzungsrecht ('Lizenz') für ein Computerprogramm erhalten hat, dieses installieren und aktivieren kann."

Ein nach dem Verkauf bei Edeka bei einem Kunden angezeigter Product Key für die Aktivierung von Microsoft Office Home & Student 2016 habe zu einem OEM-Programm von Microsoft für das Gebiet der Volksrepublik China gehört und sei im Ausland ungültig. Der zweite, demselben Kunden angezeigte Product Key, sei Teil eines Volumenlizenzvertrags, der im Namen einer Universität in Bulgarien abgeschlossen wurde, erklärte Microsoft.

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Truster 11. Dez 2020 / Themenstart

Das könnte sein. Ich hab aber die Shell ausgetauscht durch die CMD. ich habe nur ein Hand...

Badguy321 29. Nov 2020 / Themenstart

Also nur mal kurz zur Aufklärung: Im Europäischen Wirtschaftsraum(kurz EWR) gilt der...

MidgeLupo 29. Nov 2020 / Themenstart

ich habe nicht gesagt, dass ich dir nicht glaube. Mir bleibt nur die Möglichkeit meine...

rabatz 26. Nov 2020 / Themenstart

Wenn das die einzige Art wäre, dann hätte kein einziger, der heute verkaufen Computer...

Bilbobeutlin123 25. Nov 2020 / Themenstart

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