Abo
  • Services:
Anzeige
Dice auf einer 100-US-Dollar-Note
Dice auf einer 100-US-Dollar-Note (Bild: EDAQS)

EDAQS Dice: Banknoten mit RFID sollen entwertet werden können

Dice auf einer 100-US-Dollar-Note
Dice auf einer 100-US-Dollar-Note (Bild: EDAQS)

Nach einem Banküberfall oder der Lösegeldübergabe könnten Banken künftig das Bargeld einfach elektronisch entwerten. Möglich machen das ein RFID-Modul und ein Erfassungssystem, das ein österreichisches Unternehmen für Banknoten entwickelt hat.

Anzeige

Aus Österreich stammt die Idee für das Bargeld mit RFID-Chip. Dice (Dynamic Intelligent Currency Encryption) von EDAQS soll mit einem Funkchip ausgerüstet werden, der beim Einzahlen und Auszahlen bei Banken und Geschäften automatisch registriert wird. So ist stets bekannt, wo sich der jeweilige Schein zuletzt befand. Die dazu erforderlichen Terminals müssten zudem online sein, denn das System setzt auf eine zentrale Verwaltung.

Wem das Geld ausgezahlt wurde, soll offenbar nicht gespeichert werden. So soll die Anonymität gewahrt bleiben, die eines der Hauptmerkmale von Bargeld ist. Da die Scheine auch weiterhin von Person zu Person weitergegeben werden können, ohne gescannt zu werden, wäre es auch unmöglich, eine lückenlose Zuordnung vorzunehmen.

Mit einem derartigen Chip ausgestattete Scheine würden nicht nur verschlüsselt ihren Wert und ihre Seriennummer enthalten, sondern könnten im System als gestohlen oder geraubt gemeldet werden. Dann könnten sie beim nächsten Benutzen an einem Terminal unbrauchbar gemacht werden.

Erste Gespräche laufen

Dem österreichischen Wirtschaftsmagazin "Trend" sagte EDAQS-Mitgründer Daryl de Jorí, dass es bereits erste Interessenten für das System aus Russland und Australien gebe. Die Zentralbanken der Länder befinden sich in Gesprächen mit dem Unternehmen.

Ende 2001 war es unberechtigt zu Spekulationen gekommen, dass die europäische Zentralbank plant, RFID-Chips in Euro-Banknoten zu integrieren, um die Fälschbarkeit der Scheine unmöglich zu machen. Hitachi hatte im Sommer 2001 eine prototypische RFID-Applikation vorgestellt, die auf einer Fläche von nur 0,4 Quadratmillimetern sowohl die Antenne als auch den Chip unterbringt und nur 60 Mikrometer dick ist. 2007 stellte das Unternehmen sogenannten RFID-Staub als Prototyp vor, dessen Funkchips gerade einmal 0,05 x 0,05 mm messen und 5 Mikron dick sind. Sie sind zur Einarbeitung in Papier gedacht und mit einem 128-Bit-ROM ausgestattet.


eye home zur Startseite
HansGsottbauer 29. Nov 2015

Auf einem 0,4 Quadratmillimeter-Chip lässt sich keine Antenne für die Sendefrequenz von 2...

crmsnrzl 28. Mai 2015

Bei mir nicht. Vorgestern einen Joghurt für 0,19¤ und ein Brötchen für 0,29¤ im Penny mit...

plutoniumsulfat 27. Mai 2015

Eben, nutze ich Bargeld, wird es nicht verfolgt.

plutoniumsulfat 27. Mai 2015

Sein Wasserhahn geht auch heute ohne Strom nicht - wenn der Ausfall größer ist als nur...

tKahner 27. Mai 2015

Für den einzelnen Euro ist das ist sicherlich richtig. Aber es ist die Summe der Euros...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. p.a. GmbH, Poing
  2. QSC AG, Köln
  3. HORNBACH, Großraum Mannheim/Karlsruhe
  4. VdS Schadenverhütung GmbH, Köln


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Große Pläne

    SpaceX soll 2018 zwei Weltraumtouristen um den Mond fliegen

  2. Festnetz

    O2 will in Deutschland letzte Meile per Funk überwinden

  3. Robocar

    Roborace präsentiert Roboterboliden

  4. Code.mil

    US-Militär sucht nach Lizenz für externe Code-Beiträge

  5. Project Zero

    Erneut ungepatchter Microsoft-Bug veröffentlicht

  6. Twitch

    Videostreamer verdienen am Spieleverkauf

  7. Neuer Mobilfunk

    Telekom-Chef nennt 5G-Ausbau "sehr teuer"

  8. Luftfahrt

    Nasa testet Überschallpassagierflugzeug im Windkanal

  9. Lenovo

    Moto Mod macht Moto Z zum Spiele-Handheld

  10. Alternatives Betriebssystem

    Jolla will Sailfish OS auf Sony-Smartphones bringen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017): Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
Galaxy-A-Serie vs. P8 Lite (2017)
Samsungs und Huaweis Kampf um die Mittelklasse
  1. Wettbewerbsverstoß Google soll Tizen behindert haben
  2. Strafverfahren De-facto-Chef von Samsung wegen Korruption verhaftet
  3. Samsung Preisliches Niveau der QLED-Fernseher in der Nähe der OLEDs

Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on: Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
Fire TV Stick 2 mit Alexa im Hands on
Amazons attraktiver Einstieg in die Streaming-Welt
  1. Fernsehstreaming Fire-TV-App von Waipu TV bietet alle Kanäle kostenlos
  2. Fire TV Amazon bringt Downloader-App wieder zurück
  3. Amazon Downloader-App aus dem Fire-TV-Store entfernt

  1. Re: Autonomes Fahren wird ein (teurer) Spass ;-)

    DerDy | 00:05

  2. Re: Vielleicht selber schuld?

    DerDy | 00:04

  3. Re: "Latenz von weniger als 1ms"...

    DerDy | 00:01

  4. Re: Update-Warnung

    jak | 27.02. 23:59

  5. Re: Wen interessiert das Geheule und Geflenne der...

    User_x | 27.02. 23:59


  1. 00:29

  2. 18:18

  3. 17:56

  4. 17:38

  5. 17:21

  6. 17:06

  7. 16:32

  8. 16:12


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel