Edag Citybot: Roboterfahrzeuge werden am Frankfurter Waldstadion getestet
In Fulda sind am Donnerstag die neuen Citybots vorgestellt worden, die volle Abfallkörbe leeren, Bäume bewässern und Menschen durch die Gegend fahren sollen. Nach einem Test auf dem Gelände des Herstellers sollen die autonomen Roboterfahrzeuge nun in einer schwieriger zu kontrollierenden Umgebung verwendet werden(öffnet im neuen Fenster) .
Zwei Citybots sollen ab Oktober 2023 am Deutsche Bank Park (Waldstadion) in Frankfurt getestet werden. Allerdings kommen die Fahrzeuge noch nicht an den Spieltagen des Bundesligisten Eintracht Frankfurt zum Einsatz, wenn Zehntausende Menschen auf dem Stadiongelände unterwegs sind.
Entwickelt wurde das Projekt von der Edag Group, die ihren Hauptsitz mit 1.600 Mitarbeitern in Fulda hat. Fast elf Millionen Euro hat die Entwicklung der Citybots bislang gekostet, die vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert wird, wie der Geschäftsführer des Ingenieurdienstleisters, Harald Keller, sagt.
Konzept wurde 2019 vorgestellt
Bei den Citybots handelt es sich um vernetzte, vollautonome Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb. Die Zugmaschine des Citybots kann mit verschiedenen Modulen ausgestattet und somit für verschiedene Aufgaben eingesetzt werden. Die Fahrzeuge sind Teil des Projekts Campus Free City, das vom Bundesverkehrsministerium gefördert wird und den Verkehr der Zukunft durch neue Technologien nachhaltig beeinflussen will.
"Das ist ein Konzept für übermorgen" , sagte Keller. Die Idee dazu sei 2019 während der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt entstanden. 2019 wurde Citybots als Konzept vorgestellt .
Bis tatsächlich Citybots auf öffentlichen Straßen durch die Städte rollen, Personen und Waren befördern und volle Abfalleimer leeren, würden mindestens noch 15 Jahre vergehen. Dieser Zeitrahmen würde auch nur dann gelten, wenn die Rahmenbedingungen stimmten, sagte der Geschäftsführer.
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