Abo
  • Services:

Ecuador: Internetentzug für Julian Assange

Ecuador macht Ernst: Weil sich Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht an eine Vereinbarung gehalten haben soll, ist ihm die Kommunikation mit der Außenwelt gekappt worden. Weitere Maßnahmen sind offen.

Artikel veröffentlicht am , /dpa/Deutsche Presse-Agentur
Julian Assange in einer Videodiskussion vor dem Unabhängigkeitvotum in Katalonien.
Julian Assange in einer Videodiskussion vor dem Unabhängigkeitvotum in Katalonien. (Bild: David Ramos/Getty Images)

Dem Wikileaks-Gründer Julian Assange ist der Zugang zum Internet gekappt worden: Die Botschaft Ecuadors in London, wo Assange seit fast sechs Jahren im Asyl festsitzt, schnitt ihm alle Kommunikationsverbindungen ab. Zur Begründung hieß es am Mittwoch in einer Erklärung der Regierung in Quito, Assange habe seine Verpflichtung gebrochen, sich nicht öffentlich in Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen.

Stellenmarkt
  1. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office)
  2. Interhyp Gruppe, München

Assange hatte über Twitter die Festnahme des ehemaligen katalonischen Regierungschefs Carles Puigdemont in Deutschland kritisiert und ihn mit Bezug auf deutsche Medienberichte unter anderem als Deutschlands "ersten politischen Gefangenen" bezeichnet.

Verhältnis zu anderen Staaten gefährdet

Assange ist seit Dezember 2017 auch ecuadorianischer Staatsbürger. Im Gegenzug soll sich der Australier laut Ecuador schriftlich verpflichtet haben, keine Nachrichten zu veröffentlichen, die eine Einmischung in das Verhältnis mit anderen Staaten bedeuteten. Die Regierung in Quito befürchtet nun, dass das Verhalten Assanges die guten Beziehungen zu Großbritannien, anderen EU-Staaten sowie weiteren Ländern gefährden könnte. Die Regierung von Ecuador behält sich der Mitteilung zufolge weitere Maßnahmen gegen Assange vor.

Als Assange vor fast sechs Jahren in die Botschaft flüchtete, lag gegen ihn ein europäischer Haftbefehl wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden vor. Das Land stellte die Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen im Mai 2017 allerdings ein. Die USA machen Assange für die Veröffentlichung geheimer US-Dokumente aus den Kriegen in Afghanistan und im Irak über die Plattform Wikileaks verantwortlich. Dort soll eine Grand Jury gegen Assange wegen des Verrats von Staatsgeheimnissen ermitteln. Beobachter weisen jedoch darauf hin, dass es keine öffentliche Anklage gegen Assange in den USA gebe und die Wahrscheinlichkeit gering sei, dass er ausgeliefert werde. Großbritannien wirft Assange lediglich einen Verstoß gegen Kautionsauflagen vor.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (-30%) 4,61€
  3. 4,99€
  4. 3,43€

jake 30. Mär 2018

anscheinend gibt es momentan in der tat keine 24h-bewachung mehr: https://www.theguardian...

Apfelbaum 30. Mär 2018

Das war ja auch eine Analogie ;). Von freiwillig kann man in beiden Fällen nicht sprechen.

FreierLukas 29. Mär 2018

Muss der Herr Assange Miete zahlen und für seine Verpflegung sorgen? Oder lebt er auf...

Trollversteher 29. Mär 2018

1.) Also ich weiß nicht, wie die Gesetzgebung hinsichtlich des Rechts auf freie...

happymeal 29. Mär 2018

*cui bono


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
Openbook ausprobiert: Wie Facebook, nur anders
Openbook ausprobiert
Wie Facebook, nur anders

Seit gut drei Wochen ist das werbe- und trackingfreie soziale Netzwerk Openbook für die Kickstarter-Unterstützer online. Golem.de ist dabei - und freut sich über den angenehmen Umgangston und interessante neue Kontakte.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Hack Verwaiste Twitter-Konten posten IS-Propaganda
  2. Openbook Open-Source-Alternative zu Facebook versucht es noch einmal
  3. Klage eingereicht Tinder-Mitgründer fordern Milliarden von Mutterkonzern

Batterieherstellung: Kampf um die Zelle
Batterieherstellung
Kampf um die Zelle

Die Fertigung von Batteriezellen ist Chemie und damit nicht die Kernkompetenz deutscher Autohersteller. Sie kaufen Zellen bei Zulieferern aus Asien. Das führt zu Abhängigkeiten, die man vermeiden möchte. Dank Fördergeldern soll in Europa eine Art "Batterie-Airbus" entstehen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. US CPSC HP muss in den USA nochmals fast 80.000 Akkus zurückrufen
  2. Erneuerbare Energien Shell übernimmt Heimakku-Hersteller Sonnen
  3. Elektromobilität Emmanuel Macron will europäische Akkuzellenfertigung fördern

Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
Cascade Lake AP/SP
Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
Von Marc Sauter

  1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
  2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
  3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

    •  /