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Ecovacs Goat G1 im Test: Mäht den Rasen, nicht die Beete

Ecovacs Mähroboter Goat G1 verspricht eine einfache Installation ohne verbuddeltes Sensorkabel und Kleintierschutz durch KI-gestützte Kameras. Igel sollten aber besser rennen.
/ Berti Kolbow-Lehradt
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Der Goat G1 schlägt sich in unserem verwinkelten Schrebergarten sehr gut. (Bild: Berti Kolbow-Lehradt)
Der Goat G1 schlägt sich in unserem verwinkelten Schrebergarten sehr gut. Bild: Berti Kolbow-Lehradt

Die bei Boden- und Fensterputzrobotern aktive Marke Ecovacs hat jetzt auch einen automatischen Rasenmäher. Ihren ersten Mähroboter namens Goat G1 muss man aber nicht anleinen. Der Hersteller verzichtet auf ein im Boden verbuddeltes Sensorkabel, das die Grenzen der Mähfläche aufzeigt. Stattdessen soll der Roboter mit eingebauter Navi-Technik und am Gartenrand verteilten Signalbaken in der Spur bleiben. Gleichzeitig verspricht Ecovacs, dass der Robomäher anhand KI-geschulter Kameras Igel, Lieblingsblumen und auch den Weg kreuzende Menschen verschont.

Das soll den Einrichtungsaufwand für Gartenfans senken und gleichzeitig etwaige Sicherheitsbedenken entkräften. Zum Marktstart seines ersten Mähroboters schickt Ecovacs Ex-Fußballer Michael Ballack als Werbefigur auf den Rasen. Ob der Goat G1 ebenfalls talentiert genug ist, in seiner Karriere ordentlich Gras zu fressen, klärt der Test in einem verwinkelten Schrebergarten.

Äußerlich passt der futuristische Look des Ecovacs Goat G1 auf den Vorzeigerasen einer Muster-Villa. Im hemdsärmeligen Ambiente eines Schrebergartens wirkt der Hightech-Chic etwas deplatziert. Damit die oberen Zierblenden nach Schichtende nicht dreckig, sondern strahlend weiß bleiben, sollte ein feuchtes Putztuch in Griffweite sein. Wischwasser und einen Regenschauer halten die nach IPX6 (Roboter) und IPX4 (Ladestation) abgedichteten Gehäuse aus. Nur mit Hochdruck abstrahlen sollte man sie nicht.

Ungeachtet des mondänen Kleides wirkt der Goat G1 robust verarbeitet. Wegen der umfangreichen Ausstattung sind der 13 Kilo schwere Roboter und die 7,5 Kilo schwere Station recht raumgreifend. Mit eingeparktem Roboter muss man für die sperrige Ladestation rund 85 x 46 x 45 Zentimeter Stellfläche reservieren.

Auf der Oberseite des Roboters fällt die Navi-Technik als erstes auf. Eine Fisheye-Kamera vorne erkennt Hindernisse mit einer Höhe zwischen 3 und 15 Zentimetern. Eine Kamerakuppel mit Time-of-Flight-Sensor oben hält nach höheren Hürden Ausschau. Putzig: Ein Scheibenwischer in der Ladestation bürstet die ToF-Kamera nach jedem Einsatz sauber.

Mit einer Heckantenne für Ultrabreitbandfunk (UWB) verortet sich der Mähroboter auf seiner Einsatzfläche. Dabei dienen ihm Signalbaken an den Rasengrenzen als Funkpartner. Satellitensignale wie beim Lokalisierungsverfahren RTK braucht der Goat G1 also nicht.

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Unter einer Klappe des Robotergehäuses ermöglichen ein Monochromdisplay, ein Tastenfeld und ein Schnitthöheregler, den Goat G1 ohne App zu bedienen. Ein roter Notaus-Knopf komplettiert die Bedienelemente.

Die Unterseite erlaubt freien Blick auf die drei Fliehkraftmesser des Mähwerks. Sind sie stumpf, ist kein Nachschliff, sondern ein Austausch vorgesehen. Neun Ersatzklingen liefert Ecovacs mit. Der 5.200-mAh-Akku des Goat G1 lässt sich im Verschleißfall ebenfalls von unten wechseln.

Unterhalb des Energiespeichers ist Platz für ein optionales Mobilfunkmodul. Es ergänzt einen GPS-Diebstahlschutz und erlaubt den App-Zugriff außerhalb der WLAN-Reichweite. Die SIM-Karte mit Datentarif ist selbst beizusteuern. Ohne Modul funkt das Smartphone den Roboter alternativ zum Heimnetz per Bluetooth an. Das ist ideal für das löchrige WLAN unseres Mobilfunkrouters im Schrebergarten.

Erstes Navigieren am Joystick

Während die Installation von Robotermähern mit Sensorkabel meist die Hilfe von Fachbetrieben erfordert, lässt sich der Goat G1 problemlos eigenhändig einrichten. Dank eines geführten Dialogs in der App namens Ecovacs Home ( Download für Android(öffnet im neuen Fenster) ) klappt das im Test auf Anhieb. Der App-Betrieb setzt ein Cloud-Konto auf den EU-Servern des Herstellers voraus.

Zunächst vergibt man als Zugriffsschutz eine PIN, die nach jedem Anheben des Geräts erneut einzutippen ist. Danach kontaktiert man den Roboter per Bluetooth, übergibt ihn ins WLAN-Heimnetz und macht ihn mit batteriebetriebenen UWB-Signalbaken bekannt. Diese schraubt man am Rand der Rasenfläche in den Boden. Zwei Sendemasten gehören zum Lieferumfang. Je nach Geometrie des Grundstücks sind mindestens drei weitere davon nötig und extra zu bezahlen.

Zum einen markieren die Baken die äußersten Grenzen des Einsatzgebietes, das der Goat G1 nicht verlassen darf. Zum anderen hilft der Austausch von UWB-Signalen dem Roboter, seine Position im Raum zu erkennen. Aber für eine genaue Routenführung entlang von Beeten und Wegen ist das Sendemasten-Spalier viel zu grobmaschig.

Daher muss man den Goat G1 einmalig an die Hand nehmen und ihn mit Joystick-Schaltflächen in der App durch sein künftiges Revier navigieren. Tückische Hindernisse wie mit Steinen eingefasste Bäume, Sträucher oder Pools umkurvt man jeweils in separaten Kennenlernrunden und etikettiert diese als "Zufahrtsverbotszone".

Etwa zehn Zentimeter Sicherheitspuffer zu lassen, erweist sich im Test als empfehlenswert. Von der automatischen Kantenoptimierung raten wir ab. Diese Korrekturfunktion der App verschlimmbessert die Karte und führt in unserem Praxiseinsatz dazu, dass der Roboter ins Beet rutscht.

Zwar kostet dieser Probelauf mehr Zeit als das Setup eines Ecovacs-Saugroboters, der seinen Arbeitsbereich eigenständig kartiert. Trotzdem geht die Einrichtung viel schneller, als die Rasenflächen und besondere Tabuzonen mit unter der Erde verlegten Sensorkabeln einzuschlaufen. Nach rund 90 Minuten Aufbau und Kartierung einer 30 Quadratmeter großen Testfläche ist der Goat G1 einsatzbereit.

App zum Mähen

Das Gerätemenü für Ecovacs ersten Rasenmähroboter ist weniger hübsch und detailliert als die der Saugroboter in der gleichen App. Trotzdem lassen sich dem Goat G1 damit bequem Befehle zum Grasen erteilen. Per Schaltfläche startet man entweder eine Vollautomatik, einen Modus mit Fokus auf die Kanten oder den manuellen Betrieb.

In Letzterem navigiert man den Roboter mit Joystick-Buttons zu etwaigen Problemzonen, die er von sich aus nicht gründlich genug mäht - etwa an Randbereichen. Auf entsprechende Richtungsvorgaben reagiert er schnell und wendig.

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Alternativ hinterlegt man einen Schaltplan und lässt den Goat G1 an bis zu zwei festen Uhrzeiten täglich im Automatikmodus mähen. Um Schnittprobleme bei nassem Gras zu vermeiden, pausiert ein per App aktivierbarer Regensensor die Aufgabe, wenn er Niederschlag registriert. Je nach Vorgabe setzt der Roboter den Einsatz zwischen 30 Minuten und drei Stunden später fort. Schade, dass sich per App nicht auch die Schnitthöhe des Mähwerks justieren lässt. Das geht nur am Gerät selbst.

Viele weitere App-Einstellungen befassen sich mit der Sicherheit von Mensch, Tier, Umwelt und dem Gerät selbst. Zum Schutz dämmerungsaktiver Tiere lässt sich der Mähbetrieb in der Nacht ausschließen. Diese Option ist eine sinnvolle Ergänzung zu den Zeitschaltplänen, weil sich ein Arbeitseinsatz auf großen Flächen wegen notwendiger Ladepausen über Stunden hinziehen kann.

Ferner beauftragt man mit einer App-Funktion die Kameras, speziell auf Igel, Katzen, Hunde und Schläuche zu achten, um diesen rechtzeitig auszuweichen. Die Bildmusterkennung befindet sich noch im Beta-Status. Damit die durch künstliche Intelligenz trainierte Kamerasoftware nicht hohe Grasbüschel als unantastbare Objekte einstuft, wählt man in der App aus, wie flach oder uneben der Boden beschaffen ist.

Wächterfunktion mit Cloud-Kamera

Zu Gunsten des Diebstahl- und Einbruchsschutzes lässt sich eine Wächterfunktion aktivieren. Erkennt der Goat G1 während des Parkens in der Ladestation im Umkreis von sieben Metern einen Menschen, schlägt er mit lautem Sprachfeedback Alarm und schickt eine Notiz auf das verknüpfte Smartphone.

In dem Fall - aber auch zu allen anderen Zeiten - kann man den Live-Feed der Roboteroptik aktivieren und nach dem Rechten sehen. Das setzt eine WLAN- oder Mobilfunkverbindung voraus und klappt nicht per Bluetooth. Eine Verbindung über einen Mobilfunktarif ist dabei kein Kostengrab, solange das Datenlimit nicht allzu klein ist. Aktiviertes Live-Video verursacht laut Ecovacs moderate 100 MB Traffic pro Stunde.

Der Video-Stream gelangt über die Ecovacs-Cloud aufs Display. Etwaige Bedenken wegen der Privatsphäre will der Hersteller mit einem TÜV-Zertifikat für Cybersicherheit entkräften. Sprachfeedback aus dem Roboterlautsprecher signalisiert den Aufnahmestart. Das verhindert unbemerktes Stalking. Doch anders als bei den mit Kameras ausgestatteten Saugrobotern von Ecovacs ist der Videozugriff nicht passwortgeschützt.

Das kabellose Navigationskonzept von Ecovacs geht im Test grundsätzlich auf. Richtig eingestellt mäht der Roboter nur den Rasen und nicht die Blumenbeete. Sofern wir einen Sicherheitspuffer zu den Kanten lassen, bleibt der Mähroboter stets innerhalb seiner Grenzen und wetzt in keine Rabatte.

Abgespeicherte Tabuzonen wie einen Baum oder eine Frühblüherinsel lässt er unbeschadet. Sie umkurvt er sogar sehr eng, ohne einen Sicherheitsabstand zu benötigen. Für kleine Schrebergärten mit wenig Fläche und vielen festen Hindernissen auf dem Rasen ist er somit gut geeignet.

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Auch die Sicherheitsbasics beherrscht das Ecovacs-Gerät. Drücken wir die Notaus-Taste und heben wir das Gerät hoch, schaltet sich die Messerscheibe pflichtgemäß ab. Fortsetzen lässt sich der Betrieb anschließend nur nach Eingabe der PIN. Einziges Manko: Die Mähscheibe ist unverkleidet und bietet daher keinen zusätzlichen Auffahrschutz für Kleintiere.

Bei Igeln ist der Mähroboter wählerisch

Bei unerwarteten Hindernissen muss Ecovacs aber noch nachbessern. Nicht alle der bisher per Neuralnetz antrainierten Objekte erkennt und umfährt der Roboter zuverlässig. Demnach bietet er ausdrücklich ein Kollisionsschutz im Fall von Katzen, Hunden, mäandernden Gartenschläuchen, vorbeispazierenden Menschen und Igeln.

Dass das zutrifft, können wir zwar bei den meisten Objekten bestätigen, aber bei Testläufen mit Igel-Attrappen ist das Ergebnis unbefriedigend. Eines von zwei Modellen überfährt der Goat G1 und lässt einen Scherbenhaufen zurück. Vor dem zweiten, etwas größeren und abweichend gefärbten Modell dreht er zumindest in den meisten Fällen rechtzeitig ab.

Auf Anfrage erklärt Ecovacs, dass das KI-Training mit Igelbildern noch andauere und bisher nicht alle regionalen Varianten vollständig erfasst habe. Daher kennzeichnet der Hersteller die KI-Hinderniserkennung in der Roboter-App zu Recht als "Laborfunktion", was einen Einsatz auf eigene Gefahr nahelegt. Auf der Produktwebseite(öffnet im neuen Fenster) fehlte zum Testzeitpunkt aber der Verweis auf den Beta-Status, was Kaufinteressierte mit einem Herz fürs Kleintierwohl in trügerischer Sicherheit wiegt.

Bei anderen Objekten, die die KI nicht kennt, soll laut Hersteller spätestens ein Kontakt mit dem Stoßfänger zum Ausweichmanöver führen. Das klappt im Test mittelmäßig. Eine Gießkanne umkurvt der Roboter souverän, Gummistiefel schiebt er munter vor sich her.

Alles unter ungefähr drei Zentimetern Höhe ist gar nicht vor dem Roboter sicher. Der Stoßfänger hängt höher und "ertastet" daher nichts Niedrigeres. Dieser Wert bezieht sich auf den Abstand zum Boden, nicht zur Rasenoberkante. Er variiert in der Praxis um einige Millimeter, je nachdem, wie stark der Roboter oder die Hindernisse vor ihm in die Erde sinken. Über einen Spatenstiel und einen Grubber rumpelt der Goat G1 humorlos hinweg. Das ist für das Mähwerk potenziell gefährlich.

Im Test beobachten wir, dass eine langsamere Fahrt (Mäheinstellung "Fein") und die Bodenkonfiguration "Flache Umgebung" die Erkennungsleistung verbessert, aber Fehleinschätzungen nicht ausschließt. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet daher auf einen möglichst aufgeräumten Rasen.

Beim Mähen gibt es nichts zu meckern

Statt wie viele andere Mähroboter im zufälligen Zickzack grast der Goat G1 sein Revier systematisch ab. Er befährt die Fläche in geraden Bahnen und erledigt den Job daher schnell und gründlich. Das hohe Gewicht des Geräts und die tiefen Stollen der Hinterreifen erzeugen im mehrwöchigen Testzeitraum keine Spurrillen.

Das Schnittbild ist sehr gleichmäßig. Nur die Kanten bleiben unordentlich, weil der Roboter sicherheitshalber nicht ganz nah heranfährt. Da hilft auch der spezielle Kantenmodus der App nichts, da er den Pufferabstand ebenfalls nicht unterschreitet. Hier muss man doch mit dem Rasentrimmer selbst Hand anlegen.

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Bei einem täglichen Einsatz per Schaltplan muss man sich keine Sorgen um die Nerven der Nachbarschaft machen. Das Betriebsgeräusch übersteigt Gesprächslautstärke nicht. Angesichts dessen hätten wir auch keine Bedenken, wenn sich eine Schicht des Mähroboters in die heiligen Ruhezeiten des Gartenvereinswesens hineinzieht.

Für kleinere Schrebergärten ist der Akku völlig ausreichend dimensioniert. Der Energiespender ermöglicht laut Ecovacs eine maximale Laufzeit von 95 Minuten, bevor er einen Boxenstopp zum Auftanken einlegt. Realistisch sei, damit rund 230 Quadratmeter Rasen an einem Stück zu mähen.

Insgesamt legt Ecovacs den Roboter für eine Fläche von 1.600 Quadratmetern aus. Dafür braucht er entsprechend viele Ladepausen. Ist der Akku auf 15 Prozent runter, fährt er automatisch zurück zur Basis. Ist er zu 80 Prozent geladen, nimmt er das Mähen wieder auf. Von 0 auf 100 braucht der Ladevorgang rund 140 Minuten. Bei unserer Testrasenfläche von 30 Quadratmetern ist Laden erwartungsgemäß nicht nötig.

Goat G1: Verfügbarkeit und Fazit

Der Ecovacs Goat G1 ist für rund 1.600 Euro erhältlich. Für einen vernetzten Roboter mit dieser Ausstattung ist das ein moderater Preis. Darin enthalten sind zwei batteriebetriebene Sendemasten. Jede Extra-Bake kostet 100 Euro.

Zum Betrieb braucht jeder Mast drei Monozellen, die zur Erstausstattung gehören und ein Jahr Laufzeit bieten sollen. Ist das Zwölfer-Set an Klingen aus dem Lieferumfang aufgebraucht, kostet ein neues rund 15 Euro. Für den Mobilfunkbetrieb bietet Ecovacs ein Modul mit SIM-Kartenschacht für 100 Euro sowie eines mit einem freien Schacht und einer eSIM für 250 Euro.

Fazit

Das englische "Goat" steht nicht nur für Bock, sondern in der Pop-Kultur auch für "Greatest of all time" (clever, Ecovacs). Ob kein anderer der dieses Jahr in den Markt startenden Mähroboter das Ecovacs-Gerät übertrumpft, wird sich noch zeigen. Aber er ist schon nah dran an einer Spitzenleistung.

Dank Signalbaken statt Sensorkabel lässt sich der Goat G1 leicht einrichten, die gute App ermöglicht eine einfache Zusprache, und dank der systematischen Routenplanung grast er den Rasen gründlich und schnell ab - von einer Schwäche an den Kanten abgesehen.

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Dazulernen darf er noch bei der KI-gestützten Hinderniserkennung. Um für die Gartenpraxis ausreichend gerüstet zu sein, muss sich Ecovacs beim versprochenen Igel-Schutz verbessern und dem Roboter noch viele weitere typische Gartenutensilien beibringen.

Besser als die Alternativen machen den Goat G1 aber auch das schicke Design und der für einen kabellosen Mähroboter erschwingliche Preis. Dieses Gesamtpaket dürfte vielen Gartenfans tatsächlich Lust auf automatisches Rasenmähen machen.

Berti Kolbow-Lehradt ist freier Technikjournalist mit Schwerpunkt auf Smart Home. Zu finden unter Linkedin(öffnet im neuen Fenster) und www.ratgeberti.de(öffnet im neuen Fenster) .


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