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Eco Rating: Smartphones bekommen Punktesystem für Nachhaltigkeit

Das neue Eco Rating zahlreicher europäischer Mobilfunkprovider informiert über die Nachhaltigkeit von Smartphones – die Software wird allerdings ausgelassen.
/ Tobias Költzsch und dpa
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Das Eco Label will über Umweltverträglichkeit und Reparaturfähigkeit von Smartphones informieren. (Bild: Pixabay)
Das Eco Label will über Umweltverträglichkeit und Reparaturfähigkeit von Smartphones informieren. Bild: Pixabay / Pixabay-Lizenz

Führende europäische Mobilfunkprovider wollen künftig über die Reparaturfähigkeit und Klimaverträglichkeit neuer Smartphones informieren. Bei dem am 25. Mai 2021 präsentierten Eco Rating(öffnet im neuen Fenster) werden bis zu 100 Punkte vergeben. Die Gesamtwertung für das angebotene Smartphone wird aus Herstellerangaben berechnet.

Auf Providerseite beteiligen sich die Deutsche Telekom, Telefónica (O2) und Vodafone an dem Bewertungssystem. Außerdem sind Orange aus Frankreich und Telia Company aus Schweden mit dabei. Mit dem Projekt kooperieren derzeit zwölf Hersteller von Android-Smartphones, unter anderem Oneplus, Lenovo (Motorola), HMD Global (Nokia), Oppo, Samsung, Xiaomi und Alcatel.

Auffällig ist, dass Apple, Sony und Google nicht mit dabei sind. Auch der niederländische Hersteller Fairphone, der nach Einschätzung vieler Experten derzeit die umweltfreundlichsten Smartphones anbietet, steht nicht auf der Liste der Kooperationspartner.

Bewertung gilt für neue Geräte

Die Provider erklärten, die Bewertung gelte für neue Geräte. "Wenn neue Smartphones oder Handys auf den Markt kommen, werden die Mobilfunkbetreiber diese Geräte bewerten. Das Konsortium geht davon aus, dass letztendlich alle Geräte, die den Verbrauchern zur Verfügung stehen, ein Öko-Rating haben werden."

Das Eco Rating setzt sich aus insgesamt fünf Kategorien zusammen: Langlebigkeit, Reparaturfähigkeit, Recyclefähigkeit, Klimaverträglichkeit und Ressourcenschonung. Bei der Langlebigkeit soll etwa beurteilt werden, wie robust das Gerät ist. Außerdem werden die Akku-Nutzungsdauer und die Garantiezeit des Geräts berücksichtigt.

Die Bewertung der Reparaturfähigkeit umfasst beispielsweise das Design des Mobiltelefons und zusätzliche Maßnahmen, die Wiederverwendbarkeit, Reparaturfähigkeit und Aufrüstbarkeit des Gerätes verbessern und so die Nutzungsdauer verlängern können.

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Software-Unterstützung wird offenbar komplett außer Acht gelassen

Die Laufzeit des Software-Supports mit Android- und Sicherheitsupdates spielt aber offenbar keine Rolle. Dieser Punkt trägt allerdings maßgeblich zur Langlebigkeit eines Smartphones bei, vor allem, wenn man den Sicherheitsaspekt betrachtet. Zwar gibt es alternative Android-ROMs, die auch für nicht mehr vom Hersteller gepflegte Geräte bereitstehen können; diese zu installieren, dürfte aber für manchen Nutzer nicht trivial sein.


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