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Eclipse Foundation: Erster EE4J-Code leitet Java-EE-Migration ein

Oracleverabschiedet sich von Java EE, die Eclipse Foundation übernimmt die Projektpflege. Das Eclipse-EE4J-Projekt hat mit der Veröffentlichung von JSON-P einen ersten Meilenstein in der Migration der Java EE als Eclipse-Projekt erreicht.

Artikel veröffentlicht am , Ulrich Bantle/Linux Magazin/
Java EE wird künftig bei der Eclipse Foundation entwickelt.
Java EE wird künftig bei der Eclipse Foundation entwickelt. (Bild: Yuko Honda/Flickr.com/CC-BY-SA 2.0)

Das vergangenen Jahr 2017 war für die Community der Programmiersprache reichlich turbulent, was wohl nicht nur an Oracle, sondern auch internen Unstimmigkeiten gelegen haben dürfte. Letztlich hat Oracle die Pflege für die Java Enterprise Edition (EE) abgegeben. Die folgende Migration hat mit der Veröffentlichung des Codes für JSON-P alias JSR-374 auf Github nun einen ersten wichtigen Meilenstein erreicht.

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Oracle hatte im vergangenen August angekündigt, Java EE abgeben zu wollen. Nur wenige Wochen später stand die Eclipse Foundation als neue Heimat für das Softwareprojekt fest. Unter deren Leitung soll die Beteiligung der Community an dem Projekt wachsen, so zumindest die Hoffnung. Zuvor hatte sich Oracle mit zweien der wohl wichtigsten Unterstützer der Java-EE-Plattform, IBM und Red Hat, über diesen Schritt verständigt. Die drei Unternehmen beteiligen sich weiter gemeinsam an der Entwicklung.

In einem Blogbeitrag zur Veröffentlichung des Quellcodes schreibt Mike Milinkovich, Präsident der Eclipse Foundation, dass dieser nun sichtbare Teil der Arbeit nur die Spitze des Eisbergs darstelle, die das Entwicklerteam geleistet habe. Es seien große Anstrengungen nötig gewesen, um so weit zu kommen. Darunter fallen auch die Übertragung von Markenrechten, die Einrichtung der Repositorys selbst und viele weitere organisatorische Schritte.

Das Oracle-Team habe etwa alle Fileheader bearbeitet, um die neue EPL 2.0 Lizenz der Software abzubilden. Nach dem ersten Schritt, den JSON-P darstelle, sollen acht weitere Projektziele erreicht werden. Zum Start der Migration waren neun Ziele definiert worden.



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