ECIX: Bundenetzagentur verteidigt ihre Breitbandmessung

Die Messserver der Breitbandmessung sind direkt mit dem DE-CIX verbunden. Kritiken des ECIX wies die Bundenetzagentur zurück. Zugleich nimmt die Beteiligung stark zu.

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Ziggo-Techniker in den Niederlanden
Ziggo-Techniker in den Niederlanden (Bild: Jasper Juinen/Bloomberg via Getty Images)

Die Bundenetzagentur verteidigt ihre Breitbandmessung gegen Kritiker, wonach zu den Content-Providern wie Netflix und Amazon Angaben fehlten. Ein Sprecher sagte Golem.de auf Anfrage: "Bei einem Test im Rahmen der Breitbandmessung wird eine Ende-zu-Ende-Messung zwischen dem Computer des Nutzers und einer definierten Messgegenstelle im offenen Internet durchgeführt. Die Messserver der Breitbandmessung für Festnetzmessungen stehen in Frankfurt am Main in unmittelbarer Nähe zum weltweit größten Internet-Austauschknoten DE-CIX und sind direkt mit diesem verbunden."

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Die Verbindungen sind aus Sicht der Bundesnetzagentur ausreichend dimensioniert und können bei Bedarf erweitert werden. Peering, der Betreiber des zweitgrößten Internetknotens in Deutschland, ECIX, hatte die Messungen kritisiert. Sämtliche für die Messungen verwendeten Server befänden sich im Netz des Internetproviders Core-Backbone, weshalb bei der Breitbandmessung nur eine willkürliche stichprobenartige Messung zu einem einzigen der fast 60.000 AS-Netze des Internets stattfinde.

Die Breitbandmessung der Bundesnetzagentur hat in ihrem zweiten Betriebsjahr eine höhere Resonanz gefunden. Insgesamt wurden im Zeitraum von Oktober 2016 bis September 2017 weit über drei Millionen Tests durchgeführt. Die Zahl an Messungen hat sich gegenüber dem ersten Betriebsjahr vervierfacht.

Keine pauschale Entschädigung bei niedriger Datenrate

Im Berichtszeitraum wurden rund 3,7 Millionen Tests durchgeführt. Dies ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum ersten Betriebsjahr mit 0,9 Millionen Messungen. Die Mehrheit nutzte die Browservariante der Breitbandmessung. In rund 1,6 Millionen Fällen griffen Endkunden für ihre Messung auf die Smartphone-App zurück, wobei die Messungen größtenteils über WLAN durchgeführt wurden.

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Die Bundesnetzagentur wird voraussichtlich Ende 2017 den Jahresbericht zum zweiten Betriebsjahr veröffentlichen. Dieser soll eine umfangreiche Analyse der durchgeführten Messungen beinhalten. Die Bundesregierung hatte jedoch bereits erklärt, keinen pauschalen Anspruch auf Entschädigung einzuführen, wenn der Internetzugang nicht die versprochene Datenübertragungsrate erreicht.

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