Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Echtzeitübersetzung: Skype Translator wird regulär in Skype integriert

Microsoft will das Übersetzungsprogramm Skype Translator nun in die normale Windows-App von Skype einbauen. Damit können Anwender im Videochat auf Knopfdruck übersetzen lassen, was sie und der Gesprächspartner sagen. Zum Start sind sechs Sprachen dabei.
/ Andreas Donath
7 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Skype Translator soll die Preview-Phase verlassen. (Bild: Microsoft)
Skype Translator soll die Preview-Phase verlassen. Bild: Microsoft

Microsofts Übersetzungsprogramm Skype Translator verlässt die Vorschauphase und wird in die reguläre Windows-Anwendung eingebaut. Zum Start sollen nach Auskunft von Microsoft(öffnet im neuen Fenster) die sechs Sprachen Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch, Mandarin und Spanisch eingebaut sein. Das Update wird in den kommenden Tagen und Wochen verteilt.

Skype Translator Preview (EN – ES) ausprobiert
Skype Translator Preview (EN – ES) ausprobiert (04:20)

Mit dem Skype Translator, der sich über ein Icon zuschalten lässt, können die Anwender im Videochat dann untereinander in natürlicher Sprache kommunizieren, ganz so, als wäre ein Simultanübersetzer anwesend. Das funktioniert mit Hilfe einer Spracherkennungs- und Sprachsynthesefunktion, zwischen die auch noch ein Übersetzungsprogramm geschaltet ist.

Skype hatte das Programm in einer Vorabversion gezeigt, die allerdings je nach Komplexität der Sprache bei einem Test von Golem.de der Vorabversion teilweise lustige Ergebnisse erzeugte.

Weniger faszinierend ist die Textchat-Übersetzung, die Microsoft in den Skype Translator eingebaut hat. Hier ist jedoch die Sprachauswahl deutlich größer. Nach Microsofts Angaben werden 50 Sprachen unterstützt.

Zunächst einmal wird der Skype Translator nur in die Windows-Version von Skype eingebaut. Über ein Icon oben rechts im Chatfenster kann er ein- und ausgeschaltet werden. Wann Skype Translator für andere Betriebssysteme freigegeben wird, ist noch unbekannt. Das Update soll in den nächsten Wochen nach und nach verteilt werden, teilte Microsoft mit.


Relevante Themen