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Screenshot des Desktop-Clients Riot unter Linux
Screenshot des Desktop-Clients Riot unter Linux (Bild: Screenshot Golem.de/CC0 1.0)

Leichte Installation, einfache Bedienung

Um herauszufinden, ob das gelingt, installieren wir Riot auf einem Linux-Desktop, einem Macbook Air, einem aktuellen Android-Smartphone und einem iPhone. Überall werden wir in freundlichen Farben empfangen und können problemlos ein Konto anlegen. Persönlich identifizieren muss man sich dabei nicht, ein frei wählbarer Benutzername (die Matrix-ID) und ein Passwort reichen aus.

Ähnlich wie bei anderen föderierten Netzwerken - beispielsweise XMPP - können sich Nutzer bei der Anmeldung aussuchen, auf welchem Matrix-Server sie ihren Account anlegen wollen. Standardmäßig wird der Hauptserver von Matrix.org angeboten, der als Referenzserver kostenlos zur Verfügung steht. Unter dem Punkt "Custom" lassen sich aber beliebige viele andere Server eintragen. So lässt sich Matrix auch daheim oder auf einem fremdgehosteten Server selbst betreiben.

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Anschließend erhält der Nutzer eine interne Matrix-ID nach dem Prinzip @name:server, also etwa @musterfrau:matrix.org. Auch Gast-Sessions, mit denen Matrix unkompliziert ausprobiert werden kann, sind möglich.

Contact Discovery und Datenschutz

Eigentlich, so erklärt uns Matrix-Mitbegründer Matthew Hodgson im Gespräch, sollten die Matrix-IDs nach außen gar nicht mehr sichtbar sein. Stattdessen sollen Nutzer neue Kontakte über bekannte Merkmale wie etwa die E-Mail-Adresse finden können. Bereits jetzt ist es möglich, die eigene Matrix-ID freiwillig mit einer E-Mail-Adresse zu verknüpfen. Später sollen auch Telefonnummern oder andere bekannte Merkmale wie Skype- oder Facebook-Namen hinzukommen.

Allerdings ist das Zusammenführen solch sensibler Informationen in einem föderierten Netz wie Matrix eine (datenschutz-)technische Herausforderung. Aktuell speichert Matrix die mit den Matrix-Konten verknüpften Informationen auf einem zentralen Identity-Server. "Das ist ein Desaster", sagt Hodgson. In einem föderierten Netz "solltest du nicht dazu gezwungen werden, einem zentralen ID-Server zu vertrauen".

Hodgson und sein Team seien auf der Suche: "Wir müssen das in diesem Jahr lösen". Angedacht ist demnach ein hierarchischer Ansatz, ähnlich der Funktionsweise des Domain Name Systems (DNS). Eine schnelle Lösung des Problems scheint aber eher unwahrscheinlich, denn das Matrix-Team ist mit drängenderen Arbeiten beschäftigt: Aktuell werden die Identitätsinformationen des zentralen Servers noch nicht einmal gehasht.

 Echtzeitkommunikation ausprobiert: Willkommen in der MatrixEnde-zu-Ende-Verschlüsselung 

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Jinchuuriiki 11. Okt 2017

Das Lustigste für mich ist das Video das mit eingebettet ist: Das die Person mehrere Taps...

Enter the Nexus 08. Mär 2017

Gibt halt auch einige kostenlose Alternativen und selbst gehostete Server.

satan666 07. Mär 2017

Ja. Der entsprechende Messenger-Dienst muss dies natürlich erlauben, bzw. darf nichts...

satan666 07. Mär 2017

Ja. Sydent als momentaner "identity server" ist nur als ein Notbehelf gedacht...

satan666 07. Mär 2017

^ Du kannst dir dazu den "Benutzer" NickServ (oder so ähnlich) einladen.



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