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Schlechte Alexa-Integration

In der letzten Minute eines Timers werden die verbleibenden 60 Sekunden durch die LEDs angezeigt, indem diese herunterzählen. Ist der Timer abgelaufen, blinken alle LEDs im Takt auf. Die LEDs blinken ebenfalls bei einem Alarm oder einer Erinnerung. Aber weder ein Alarm noch eine Erinnerung werden vorher von der Wanduhr angezeigt - nur im Moment des Signals werden sie berücksichtigt.

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Zweitens macht sich bemerkbar, dass die Uhr - wie anderes Echo-Zubehör - schlecht ins Alexa-System eingebunden ist. Sobald jemand mehr als einen Echo-Lautsprecher hat und in einer Multiroom-Musikgruppe nutzt, klappt das Zusammenspiel zwischen Echo-Gerät und Uhr nicht mehr zuverlässig. Vergleichbare Probleme bei der Integration in das Alexa-Ökosystem bemerkten wir schon bei den Amazon-Produkten Echo Connect und Echo Sub.

Stellen wir mit einem Echo-Lautsprecher einen Timer, während Musik auf einer Multiroom-Gruppe abgespielt wird, wird dieser nicht auf der Uhr angezeigt. Das gilt auch für die oben beschriebene Schlussminute. Der Timer selbst läuft auf dem Echo-Gerät und ertönt auch, es fehlt nur das Zusammenspiel mit der Uhr. Die Uhr scheint also für das Echo-Gerät komplett unbekannt zu sein, wenn der Lautsprecher im Multiroom-Betrieb Musik abspielt. Wenn wir die Musik pausieren, dann den Timer einstellen und danach die Musik fortsetzen, funktioniert alles erwartungsgemäß - mit den entsprechenden Komforteinbußen.

Keine Vorteile mit einem Alexa-Display-Gerät

Mit einem Alexa-Display-Gerät liefert die Echo Wall Clock keinen Mehrwert. Denn bei Echo Spot und Echo Show werden laufende Timer ohnehin auf dem Display angezeigt - parallel zur Uhrzeit. Damit können Anwender diese Daten also jetzt schon einfach ablesen. Die Wanduhr macht nichts anderes, sie zeigt die laufenden Timer nur nicht so exakt an, wie die Displaygeräte. Denn dort werden die Timer immer sekundengenau angezeigt, auf der Wanduhr nur in der letzten Minute.

Zum Schluss noch zwei gute Nachrichten: Erfreulicherweise hat die Uhr am letzten Märzwochenende anstandslos die Umstellung auf die Sommerzeit hierzulande durchgeführt. In den USA hatten einige Kunden bei der dortigen Zeitumstellung über Probleme geklagt. Außerdem ist das Uhrwerk so leise, dass weder beim Synchronisieren noch im regulären Betrieb etwas von der Uhr zu hören ist.

  • Amazons Echo Wall Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Wall Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Wall Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Echo Wall Clock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zur Batterielaufzeit können wir noch kein Ergebnis liefern. Wir wollten mit dem Test nicht so lange warten, bis die Batterien leer sind. Amazon selbst macht keine Angaben dazu. Die Uhr ist ständig über Bluetooth mit einem Echo-Gerät verbunden, und das kann durchaus bedeuten, dass hier keine besonders lange Batterielaufzeit zu erwarten ist. Einige Kunden bemängeln auf der Amazon-Webseite, dass die Batterien schon nach drei Monaten ausgetauscht werden müssten. Wir werden berichten, wenn die Uhr stehenbleibt.

Nachtrag vom 7. Mai 2019

Wir haben unseren Batterielauftest abgeschlossen. Die Batterien in der Wanduhr waren nach sechs Wochen leer.

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 Echo Wall Clock kennt die Uhrzeit nicht immerVerfügbarkeit und Fazit 
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Coding4Money 15. Apr 2019

Das Teil raff ich auch nicht. Gehört wohl einfach zu den Experimenten, die sich eine so...

zonk 15. Apr 2019

Oh mein Gott TMTDR

ip (Golem.de) 10. Apr 2019

bei unseren Tests hatten wir das Probem gar nicht. Also, wenn wir die Uhr manuell gesetzt...

EinJournalist 09. Apr 2019

Um es habwegs alltagsgetreu zu gestalten müsste man im typischen Alltagsbetrieb sogar...

ip (Golem.de) 06. Apr 2019

unsere gemachten Erfahrungen decken sich mit denen von vielen Amazon-Rezensionen. Wir...


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