Echo Wall Clock: Amazon verkauft die Alexa-Wanduhr wieder

Fast vier Wochen ist die Echo Wall Clock nicht verfügbar gewesen: So lange hat Amazon gebraucht, die Verbindungsprobleme bei der Alexa-Wanduhr Echo Wall Clock zu korrigieren. Nun wird das Echo-Zubehörprodukt wieder verkauft.

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Echo Wall Clock
Echo Wall Clock (Bild: Amazon)

Die Echo Wall Clock ist in den USA wieder verfügbar. Amazon nahm die Alexa-Wanduhr Ende Januar 2019 vorübergehend vom Markt, weil sich Kundenklagen über ständige Verbindungsabbrüche häuften. Nach Angaben von The Verge wollte Amazon die Probleme mit der Bluetoothverbindung per Firmware-Update beheben. Demnach werden bereits ausgelieferte Geräte auf diese Weise korrigiert. Einen Produktrückruf gibt es nicht.

Ende Januar 2019 hieß es von Amazon: "Wir wissen, dass eine kleine Anzahl von Kunden Probleme mit der Konnektivität hatte. Wir arbeiten hart daran, dies anzugehen und planen, die Echo Wall Clock in den kommenden Wochen wieder verfügbar zu machen." Am Ende dauerte es fast vier Wochen, bis Amazon eine Fehlerkorrektur anbieten konnte.

Amazon verkauft die Echo Wall Clock weiterhin nur in den USA, derzeit ist sie wieder als verfügbar gelistet. Ob die Alexa-Wanduhr auch in Deutschland angeboten wird, ist nicht bekannt. Sobald die Uhr mit einem Echo-Lautsprecher verbunden ist, kann sie einen laufenden Timer anzeigen.

Echo Wall Clock ist ein Zubehör für Echo-Lautsprecher

Die Alexa-Wanduhr ist ein Zubehör vor allem für Echo-Lautsprecher, mit Alexa-Lautsprechern anderer Hersteller kann sie nicht verwendet werden. Durch die Anzeige eines Alexa-Timers erspart sich der Nutzer die Ansage des Timers über den Lautsprecher, falls er einen Zwischenstand wissen will. Prinzipiell funktioniert die Alexa-Wanduhr auch mit Echo-Displaygeräten wie dem Echo Show, dieser blendet einen laufenden Timer aber bereits auf dem Display ein, so dass die Wanduhr keinen zusätzlichen Nutzen bringt.

In Kundenrezensionen beklagten viele Käufer der Echo Wall Clock Verbindungsprobleme. Zudem bemängelten sie, dass die Uhr schon nach kurzer Zeit eine falsche Uhrzeit anzeige. Die Uhr wird mittels Bluetooth mit einem Echo-Lautsprecher gekoppelt. Das führt dazu, dass über Bluetooth keine Musik mehr auf dem Lautsprecher abgespielt werden kann. Außerdem kann die Uhr immer nur mit einem einzelnen Echo-Lautsprecher verbunden werden.

Andere Kunden monieren ein fehlendes Schutzglas. Amazon sieht den sinnvollen Einsatz der Uhr vor allem in der Küche. Ein fehlendes Schutzglas führt dazu, dass das Ziffernblatt etwa durch Kochdünste schnell verschmutzen kann. Eine Reinigung dürfte aufwendig, wenn nicht unmöglich sein. Andere Käufer wünschen sich Zeiger, die im Dunkeln leuchten.

Die Echo Wall Clock selbst hat keine Mikrofone und kann damit nicht eigenständig genutzt werden. Die Echo-Marke im Produktnamen ist hier ähnlich verwirrend wie bei der Alexa-Telefoniebox Echo Connect. Auch dieses Zubehör hat keine Mikrofone und benötigt zur Nutzung einen Echo-Lautsprecher.

Amazons neuer Echo Link Amp weiterhin nicht verfügbar

Amazon stellte die Echo Wall Clock im September 2018 vor - zusammen mit weiteren Alexa-Produkten wie dem neuen Echo Dot, dem neuen Echo Plus, dem Echo Show mit 10-Zoll-Display oder dem Echo Sub und dem Echo Input. Nur für den US-Markt wurden bisher die Echo Wall Clock und die beiden Echo-Link-Modelle angekündigt. Mitte Dezember 2018 kam die Alexa-Wanduhr in den USA auf den Markt.

Ende 2018 wollte Amazon auch den Echo Link Amp auf den Markt bringen - zumindest in den USA. Dieser ist aber noch nicht verfügbar, Amazon nennt auch keinen neuen Termin für einen Verkaufsstart. Beim bereits verfügbaren Echo Link bemängeln viele Käufer Einschränkungen: Die Alexa-Sprachsteuerung für die Musikwiedergabe sei zu kompliziert, es sei kein Zugriff auf Musik im lokalen Netzwerk möglich, und Musik etwa von einem CD-Player könne nicht auf anderen Echo-Lautsprechern in Alexas Multiroom-Audio-System abgespielt werden. Letzteres wird von Amazon bestätigt.

Auch mit dem neuen Echo Sub, einem Subwoofer für Echo-Lautsprecher, gibt es erhebliche Einschränkungen; dieser wird nicht verwendet, wenn etwa lokale Musik abgespielt oder mal ein Video auf einem Echo-Show-Modell gezeigt wird.

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