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Verfügbarkeit und Fazit

Amazon hat seit Monaten Lieferschwierigkeiten mit dem Echo Sub, eigentlich soll er seit dem 11. Oktober 2018 regulär verfügbar sein. Derzeit werden aber Bestellungen vom heutigen Tag mit einer Wartezeit von über sechs Wochen frühestens am 22. Januar 2019 geliefert. Der Echo Sub kann für 130 Euro in Schwarz bestellt werden; den Subwoofer gibt es anders als die Echo-Lautsprecher nicht in Weiß.

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Amazon verkauft auch passende Lautsprechersets, die aber ebenfalls erst in sechs Wochen geliefert werden. Mit zwei Echos der zweiten Generation kostet der Subwoofer 250 Euro und mit zwei Echo-Plus-Modellen der aktuellen Generation 330 Euro. Während die normalen Echo-Lautsprecher erst kürzlich in mehreren Aktionen zu einem reduzierten Preis zu haben waren, gibt es für den Echo Sub oder die genannten Sub-Sets bisher keinen Preisnachlass.

Fazit

Unausgereift. Das ist der vorherrschende Eindruck, den der Echo Sub vermittelt. Das ist schade, denn mit einem externen Subwoofer kann der Klang der Echo-Lautsprecher in Grenzen etwas verbessert werden. Leider bietet Amazon bisher keine speziell dafür optimierten Lautsprecher an. Außerdem ist Amazon die technische Umsetzung dermaßen schlecht gelungen, dass der Ärger bei der Nutzung eindeutig überwiegt.

Wird Musik pausiert oder fortgesetzt, hängt der Subwoofer immer. Sobald wir ein Sub- und/oder Stereopaar mit Echo-Lautsprechern erstellen, reagieren Musiksteuerfunktionen deutlich verlangsamt. Beim Fortsetzen von Musik dauert es bis zu sechs Sekunden, bis wir wieder etwas hören. Als wäre das nicht ärgerlich genug, spielen die Echo-Lautsprecher vollends verrückt, wenn wir versuchen, in Liedern zu spulen.

Der Echo Sub wird nur sehr eingeschränkt von damit verbundenen Echo-Lautsprechern genutzt. Lediglich beim Musikstreaming kommt er zum Einsatz. Spielen wir Musik über Bluetooth oder Kabel ab, bleibt der Subwoofer einfach stumm. Das gleiche enttäuschende Ergebnis, wenn wir auf einem Echo Show ein Video anschauen - der Echo Sub bleibt ausgeschaltet. Eine Anbindung an Amazons Fire-TV-Gerät? Fehlanzeige. Das schränkt den Nutzwert unnötig stark ein.

Im Zuge des Sub-Tests haben wir uns die Alexa-Multiroom-Umsetzung von Amazon angesehen - vor allem im Vergleich zu Sonos-Systemen kann Amazon hier einpacken. Mal eben einen Lautsprecher mit einem Tastendruck zu einer Multiroom-Gruppe hinzufügen - für Sonos kein Problem, bei Amazon dauert das Gleiche mindestens eine Minute. Abgesehen davon reagiert das gesamte Multiroom-System von Amazon nicht synchron genug, was beim Anhalten von Musik negativ auffällt.

Die Echo-Lautsprecher sind eher schwachbrüstig bei der Basswiedergabe, sodass es sinnvoll erscheint, diese mit einem externen Subwoofer aufzuwerten. Nur passen die Echo-Lautsprecher eigentlich gar nicht zu einem Subwoofer, denn ihnen fehlt der wichtige Mittenbereich, der mit einem Subwoofer nicht ausgeglichen werden kann. Echo-Sub-Käufer erhalten eben einen intensiveren Bass, mehr nicht. Amazon sollte bei neuen Echo-Lautsprechern darauf achten, diese im Mittenbereich zu verbessern. Bei alldem fällt negativ auf, dass der Subwoofer bei bassintensiven Songs brummt, was sehr störend ist.

  • Amazons Echo Sub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Sub hat hinten einen Verbindungsknopf und einen Stromanschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Sub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Sub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Sub zusammen mit dem neuen Echo Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Echo Plus wird mit dem Echo Sub in der Alexa-App verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der neue Echo Plus wird mit dem Echo Sub in der Alexa-App verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit den genannten Beschränkungen und Einschränkungen können wir derzeit vom Kauf des Echo Sub nur abraten. Auch wer bereits Echo-Lautsprecher besitzt, muss doch einiges bezahlen, um dann am Ende bei der Musiksteuerung einen langsamer reagierenden Alexa-Lautsprecher zu erhalten.

Bei Sonos gibt es ein reibungslos arbeitendes Multiroomsystem, das mal eben ohne Wartezeit umkonfiguriert werden kann. Zwei One-Lautsprecher liefern dabei allemal ein besseres Klangbild als jedes Echo-Stereopaar mit angeschlossenem Sub, auch wenn den Sonos-Modellen ein Tiefbass fehlt. Hoffentlich besinnt sich Amazon noch, die ganzen Unzulänglichkeiten des Echo Sub mittels Updates zu beseitigen.

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 Spulen in Liedern nicht mehr möglich
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Anonymer Nutzer 12. Dez 2018

Die anderen Lösungen sind aber teurer und oder können weniger. Kannst dre auch den...

Anonymer Nutzer 12. Dez 2018

Zauberhardware check, Verschwörungstheorie check Kommt auch etwas konstruktives?

Astarioth 12. Dez 2018

Hier plärrt das eine Lied mal laut und das nächste flüsterleise aus den Lautsprechern. Es...

Pecker 12. Dez 2018

Weiß man ja vorher nicht. Die Echo Plus Lautsprecher ohne Sub klingen für sich genommen...

Pecker 12. Dez 2018

Ich habe das System schon 2 Monate im Einsatz und zufrieden bin ich nicht damit. Die...


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