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Spulen in Liedern nicht mehr möglich

Besonders abstrus wird es, wenn wir in einem Lied spulen wollen. Denn das Spulen innerhalb von Liedern funktioniert generell nicht, wenn zwei Echo-Geräte miteinander verbunden sind und wir die Musik von Amazon Music abspielen. Die gleiche Einschränkung gibt es auch im Multiroom-Betrieb, hier wird immerhin der Hinweis angesagt, dass es nicht geht. Nutzen wir Spotify mit zwei verbundenen Echo-Lautsprechern, ist ebenfalls kein Spulen möglich, aber hier gibt es einen passenden Hinweis.

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Bei einem Stereo- oder Subwoofer-Paar fehlt ein solcher Hinweis, wenn wir Musik von Amazon Music abspielen. Es wird einfach nicht gespult. Zudem verhalten sich die Lautsprecher dann besonders sonderbar: Auf einem Echo Plus wird die komplette Musik für 30 Sekunden mit verringerter Lautstärke abgespielt und plötzlich wird es nach einer halben Minute wieder lauter. Bei Einsatz eines Echo Show der ersten Generation dauert es 10 Sekunden, bis die normale Lautstärke wieder erreicht ist, aber erst weitere 20 Sekunden später schaltet sich der Subwoofer dazu. Für eine halbe Minute stimmt die Musikausgabe auch hier nicht.

Das Spulen in einem Lied funktioniert auch nicht, wenn wir ein Echo-Gerät mit Display verwenden. Es ist also kein Problem der Verarbeitung von Sprachbefehlen. Auf einem Echo Show können wir nicht - wie sonst - etwa im Liedtext die gewünschte Stelle ansteuern oder mit dem Schieberegler zur entsprechenden Position springen. Zum Vergleich: Mit einem Sonos-System ist das Spulen auf Zuruf sowohl im Multiroom- als auch im Stereobetrieb ohne Probleme möglich.

Bequemere Multiroom-Nutzung bei Sonos-Systemen

Wenn zwei Echo-Lautsprecher zu einem Stereopaar verbunden wurden, arbeiten diese bezüglich der Sprachsteuerung komplett eigenständig. Das bedeutet, beide lauschen, und wenn wir einen ansprechen, gibt es eine Alexa-Antwort immer nur auf einem der beiden Lautsprecher. Nur bei der Musikwiedergabe wird auch der zweite Lautsprecher aktiviert. Wer die Lautsprecher auch mal stumm schalten will, wird sich nicht gerade freuen, dass er dann zu beiden Lautsprechern laufen darf. Wenn nur bei einem Modell das Mikrofon deaktiviert ist, bleibt es beim anderen eingeschaltet - hier findet keine Synchronisation statt, um beide Lautsprecher mit einem Tastendruck ausschalten zu können.

Im Multiroom-Betrieb zeigt sich überdeutlich der technische Vorsprung von Sonos vor Amazon. Mit einem Sonos-System können wir direkt beim Abspielen von Musik andere Lautsprecher zu einer Gruppe dazuschalten oder einzelne Geräte abschalten. Es muss nur ein Haken gesetzt werden - alles ist innerhalb von einer Sekunde erledigt.

  • Amazons Echo Sub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Sub hat hinten einen Verbindungsknopf und einen Stromanschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Sub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Sub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Sub zusammen mit dem neuen Echo Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der neue Echo Plus wird mit dem Echo Sub in der Alexa-App verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Echo Sub (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Ganz anders bei der Echo-Multiroom-Lösung von Amazon. Es gibt keine Möglichkeit, mit nur einem Tastendruck innerhalb einer Sekunde einen Lautsprecher zu einer anderen Multiroom-Musikgruppe hinzuzufügen. Wenn wir eine Echo-Lautsprechergruppe anlegen wollen, dauert das mindestens eine Minute, denn so lange ist Amazons System nur damit beschäftigt, die betreffenden Lautsprecher zu konfigurieren.

Das Verbinden von zwei Echo-Lautsprechern dauert zwei Minuten

Bevor überhaupt erste Häkchen gesetzt werden können, dauert es durchaus zehn Sekunden. Eigentlich müssen nur passende Haken gesetzt werden, aber bis wir das machen dürfen, dauert es. Und dann kommt eben die Konfigurationsdauer noch als Wartezeit dazu. Immerhin kann mittlerweile ein Echo-Lautsprecher mehreren Multiroom-Gruppen zugewiesen werden, das war anfangs nicht möglich. Jetzt lässt sich also eine Gruppe etwa für einen Raum definieren und eine weitere mit allen Lautsprechern in den eigenen vier Wänden.

Das Einrichten eines Stereopaars dauert im Alexa-Ökosystem geschlagene zwei Minuten, wie mehrere Zeitmessungen ergeben haben. Wie auch beim Anlegen von Musikgruppen wartet der Nutzer die meiste Zeit auf Antwort in der Alexa-App, über die alles konfiguriert werden kann.

Auch hier ist das Sonos-System deutlich schneller. Wenn wir zwei One-Lautsprecher zu einem Stereopaar verbinden wollen, müssen wir einmalig die Verbindungstaste an einem der Lautsprecher betätigen. Wenn man weiß, was zu tun ist, und wenn wir uns dabei in der Nähe des Lautsprechers aufhalten, haben wird das Stereopaar in 15 Sekunden erstellt - also deutlich schneller als beim Amazon-System. Selbst wenn wir wollten, wäre die gleiche Prozedur im Alexa-System in dieser Zeit schlicht nicht möglich, weil die Alexa-App 1,5 Minuten mit der Konfiguration beschäftigt ist und wir darauf warten, dass der nächste Bedienschritt möglich ist.

Wer bereits ein Echo-Stereopaar besitzt und diesem den Echo Sub hinzufügen möchte, kann das nicht direkt machen. Erst muss das Stereopaar aufgelöst werden, um es dann erneut zusammen mit dem Echo Sub einzurichten. Es wäre komfortabler, wenn der Echo Sub einem bestehenden Stereopaar hinzugefügt werden könnte.

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 Wenn der Echo Sub stumm bleibtVerfügbarkeit und Fazit 
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Anonymer Nutzer 12. Dez 2018

Die anderen Lösungen sind aber teurer und oder können weniger. Kannst dre auch den...

Anonymer Nutzer 12. Dez 2018

Zauberhardware check, Verschwörungstheorie check Kommt auch etwas konstruktives?

Astarioth 12. Dez 2018

Hier plärrt das eine Lied mal laut und das nächste flüsterleise aus den Lautsprechern. Es...

Pecker 12. Dez 2018

Weiß man ja vorher nicht. Die Echo Plus Lautsprecher ohne Sub klingen für sich genommen...

Pecker 12. Dez 2018

Ich habe das System schon 2 Monate im Einsatz und zufrieden bin ich nicht damit. Die...


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