Echo Spot: Amazon zeigt weiteres Alexa-Gerät mit Display

Das Sortiment an Alexa-Geräten von Amazon wächst weiter. Amazon hat nach dem Echo Show ein weiteres Alexa-Gerät mit Display vorgestellt. Anders als das Echo Show hat der Spot ein kreisrundes Display. Dadurch erinnert die Bauform etwas an einen Radiowecker. Es gibt auch die Möglichkeit, sich die Uhrzeit darauf anzeigen zu lassen. Das Echo-Spot-Display ist mit einer Diagonale von 2,5 Zoll deutlich kleiner als beim Echo Show, das einen 7-Zoll-Touchscreen hat.
Zudem zeigt das Display aktuelle Nachrichten, den Wetterbericht oder auch damit verbundene Überwachungskameras sind damit möglich. Generell werden alle Informationen von Alexa sowie den Alexa-Skills auf dem Display angezeigt, wenn das entsprechend unterstützt wird. So könnte Spot etwa auf dem Nachttisch stehen, und der Nutzer könnte sich bei Bedarf entsprechende Informationen darauf anzeigen lassen.
Display wird von Alexa genutzt
Auch in der Küche soll Spot eine Hilfe sein, indem etwa laufende Timer bequem abgelesen werden können. Bei den Display-losen Echo-Lautsprechern muss der Nutzer erst abfragen, welchen Status ein laufender Timer hat. Es gibt keine optische Kontrolle darüber.
Ähnlich wie beim Echo Show können mit Spot auch Videoanrufe durchgeführt werden, dafür hat das Gerät vorne auch eine Kamera. Die Anruf- und Messaging-Funktionen von Alexa stehen ebenfalls zur Verfügung. Der Echo Spot unterstützt Amazons überarbeitete Far-Field-Technik, damit die vier eingebauten Mikrofone jederzeit die gesprochenen Kommandos des Nutzers verstehen.
3,5-mm-Klinkenausgang ist vorhanden
Echo Spot hat einen 3,5-mm-Klinkenausgang und ist mit Bluetooth versehen, um das Gerät in ein bestehendes System integrieren zu können. Die Steuerung von Smart-Home-Komponenten ist mittels Alexa auch mit dem Echo Spot möglich, um etwa auf Zuruf die Heizung zu regulieren oder das Licht umzuschalten.
Amazon will Echo Spot(öffnet im neuen Fenster) im Dezember 2017 auf den Markt bringen, zunächst aber nur in den USA. Das 130 US-Dollar teure Alexa-Gerät soll dann Anfang 2018 auch in Deutschland angeboten werden.
Offenlegung: Golem.de war auf Einladung von Amazon in Seattle. Die Reisekosten wurden zum größten Teil von Amazon übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben Dritter; diese Offenlegung dient der Transparenz.



