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Echo Notification Lockscreen: Microsoft kauft Sperrbildschirm-App für Android

Die Android-App Echo Notification Lockscreen ist von Microsoft übernommen worden. Mit diesem Schritt sollen künftige Sperrbildschirme verbessert werden. Anwender sollen Informationen sinnvoller präsentiert und sortiert bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Echo Lockscreen gehört jetzt Microsoft.
Echo Lockscreen gehört jetzt Microsoft. (Bild: Double Labs)

Double Labs gehört jetzt zu Microsoft. Der Entwickler der Android-App Echo Lockscreen wurde von Microsoft übernommen, und damit ging auch die betreffende App in den Besitz von Microsoft über. Die App erlaubt umfangreiche Anpassungen am Sperrbildschirm, die über die üblichen Konfigurationsmöglichkeiten hinausgehen. Mit dem Aufkauf von Double Labs wolle Microsoft die eigene Expertise bei der sinnvollen Nutzung von Sperrbildschirm-Apps verbessern, erklärte Julie Larson-Green, Chief Experience Officer bei Microsoft, im Gespräch mit Business Insider.

Microsofts zweite Sperrbildschirm-App für Android

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Larson-Green arbeitet seit Februar 2014 als Chief Experience Officer bei Microsoft und soll neue Wege beschreiten, wie Menschen mit Informationen umgehen und wie sie diese sinnvoll nutzen können. Mit der App Next Lockscreen bietet Microsoft bereits eine Sperrbildschirm-App an. Mit der Übernahme von Echo Lockscreen will der Konzern die Entwicklung künftiger Sperrbildschirmfunktionen vorantreiben. Echo Lockscreen kann Benachrichtigungen bündeln oder diese mit einer Schlummerfunktion aufschieben, damit diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder erscheinen.

Larson-Green sieht derzeitige Sperrbildschirme nur als Liste mit Benachrichtigungen. Sowohl unter iOS als auch unter Android und Windows Phone seien die Sperrbildschirme nicht sinnvoll personalisierbar. Der Anwender erhalte damit nicht die für ihn wichtigen Informationen, erklärt Larson-Green die aktuelle Situation.

Android ist für Microsoft eine ideale Plattform für Experimente

Android sei für Microsoft die ideale Plattform, neue Dinge auszuprobieren, sagte Larson-Green. Denn Android habe viele Anwender und gebe Entwicklern einen tiefen Eingriff in das Betriebssystem, anders als etwa bei Apple.

  • Echo Lockscreen für Android (Bild: Double Labs)
  • Echo Lockscreen für Android (Bild: Double Labs)
  • Echo Lockscreen für Android (Bild: Double Labs)
Echo Lockscreen für Android (Bild: Double Labs)

Die daraus gewonnen Erkenntnisse könnten in Windows 10, Windows 10 Mobile oder anderen Microsoft-Systemen mit Benachrichtigungsfunktionen Einzug halten. Mit einer separaten App werde verhindert, dass eine halbfertige Funktion in ein Betriebssystem eingebaut werde, die dann möglicherweise nicht zufriedenstellend funktioniere, erklärte Larson-Green den Schritt.

Double Labs bietet im Play Store keine weitere Android-App an, so dass durch die Übernahme keine weitere App in Microsofts Besitz übergeht. Im Play-Store-Listing zu Next Lockscreen fehlt bislang ein Hinweis darauf, dass Echo Lockscreen jetzt zu Microsoft gehört. Das letzte Update für die App erschien Ende Juli 2015.



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Bautz 15. Sep 2015

Ja, Microsoft hat erkannt das Android optimal zum rumtesten ist. Immerhin läuft die Win10...

Braineh 14. Sep 2015

Wo genau muss man jetzt ein Lumia warten und dann auch noch tief ins System? Wenn sich...

Anonymer Nutzer 13. Sep 2015

Hier geht es in erster Linie um eine fertiggestellte Android-App. Cortana für Android...


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