Abo
  • Services:

Google Home: Google Assistant klingt weniger menschlich als Amazons Alexa

Google hat weitere Details zum smarten Lautsprecher Google Home bekanntgegeben und ihn sprechen lassen. Mit Google Assistant soll Home beim Planen des Alltags helfen und ist auf ein Zusammenspiel mit den Pixel-Smartphones ausgerichtet. Es klingt nicht so menschlich wie Amazons Alexa.

Artikel veröffentlicht am ,
Google Home als Konkurrenz zu Amazons Echo
Google Home als Konkurrenz zu Amazons Echo (Bild: Screenshot Golem.de)

Google hat die Vorstellung der ersten Pixel-Smartphones auch dazu genutzt, weitere Details zu Google Home zu nennen. Der smarte Lautsprecher Home wurde erstmals auf der Google I/O im Mai 2016 vorgestellt. Damit will Google vor allem Amazons Echo-Geräten Konkurrenz machen, wird mit diesem Ansatz aber erst später auf den deutschen Markt kommen.

Stellenmarkt
  1. Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), Düsseldorf
  2. WEMAG AG, Schwerin

Home und Echo haben das gleiche Ziel: Beide Geräte sollen dazu dienen, dem Nutzer Fragen aus allen möglichen Bereichen zu beantworten und somit bei der Alltagsplanung zu helfen. Home setzt dafür auf Google Assistant, bei Echo kommt Amazons Alexa zum Einsatz. Das Gerät wird vor allem durch Sprachbefehle bedient, Antworten werden ebenfalls gesprochen.

Beide Systeme können außerdem zur Steuerung von Smart-Home-Komponenten mit der Stimme verwendet werden. Damit soll es möglich sein, auf Zuruf das Licht zu dimmen oder die Heizung zu steuern. Google wird zunächst Geräte nach Philips Hue, Nest, Samsungs Smart Things sowie IFTTT unterstützen. Demnächst sollen weitere Smart-Home-Plattformen integriert werden. Außerdem lassen sich alle Cast-fähigen Geräte, wie etwa Chromecast und Android TV, mit Home steuern.

  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
  • Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)
Google Home (Bild: Google/Screenshot: Golem.de)

Bei der Präsentation von Home fiel auf, dass Google Assistant im direkten Vergleich mit Amazons Alexa weniger geschmeidig klingt. Immer wieder überwiegt der Eindruck, es mit einem Computer zu tun zu haben. Alexa wirkte bei der Vorstellung im vergangenen Monat menschlicher. Beide Systeme klingen zwar bereits recht natürlich, aber Amazon scheint mit Alexa derzeit vorn zu liegen. Home wurde nur in englischer Sprache gezeigt, wie sich der Dienst auf Deutsch anhört, ist noch nicht bekannt.

Zugriff auf die Termine im Kalender

Home kann Zugriff auf die Termine der Nutzer erlangen, allerdings gibt es noch keine Mehrbenutzermöglichkeit. Home ist also mit einem Google-Konto verbunden und kann nicht zwischendurch gewechselt werden. Informationen aus Google Assistant können zwischen Home und den Pixel-Smartphones ausgetauscht werden, so dass die Daten ohne weiteres Zutun direkt auf dem Pixel-Smartphone verfügbar sind. Allerdings muss der Google-Home-Besitzer dafür den hohen Preis eines Pixel-Smartphones bezahlen. Durch den Zugriff auf Google Translate kann Home zudem als Übersetzer fungieren.

Standardmäßig lauscht Home auf das Signalwort "Ok, Google", um Sprachbefehle entgegenzunehmen. Sobald das Mikrofon aktiviert ist, wird das durch einige LEDs am Gerät signalisiert. Bei der Präsentation wirken die LEDs wenig aufdringlich, so dass es je nach Lichtverhältnissen schwer sein könnte, sie zu erkennen. Mittels Touch-Sensoren kann die Lautstärke des Lautsprechers angepasst werden. Es gibt einen Mute-Knopf, um das Mikrofon stumm zu schalten.

Deutschlandstart im nächsten Jahr

Google Assistant bietet Zugriff auf die gesamte Google-Suchmaschine oder Google Maps, um bei der Navigation zu helfen. Zudem können verschiedene Musikdienste damit genutzt werden, etwa Spotify, Tune In, Youtube Music, Play Music oder Pandora. Google verspricht eine gute Klangqualität über den in Home enthaltenen Lautsprecher. Im kommenden Jahr will Google ein SDK bereitstellen, damit Drittanbieter für Google Assistant entwickeln können.

Der abnehmbare untere Bereich von Home kann ausgetauscht werdene und wird in verschiedenen Farben angeboten. Google will Home zunächst Anfang November 2016 zum Preis von 130 US-Dollar auf den US-amerikanischen Markt bringen. Im Frühjahr 2017 ist auch ein Verkauf in Deutschland geplant. Was Home dann kosten wird, ist noch nicht bekannt. Amazon verkauft den großen Echo hierzulande für 180 Euro, das kleine Modell Echo Dot gibt es für 60 Euro.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Spider-Man 1-3 für 8,49€, X-Men 1-6 für 23,83€ und Batman 1-4 für 14,97€)
  2. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Subotai 08. Okt 2016

Vor allem...wie ist das, wenn mehrere Leute im Haus sind und alle haben Android-Phones...

elitezocker 06. Okt 2016

Google hat Mobilgeräte, Suchmaschine, Navigation, Betriebssystem(e), CloudOffice und eine...

M.P. 05. Okt 2016

Ich sehe keinen Aluhut

Johnny Cache 05. Okt 2016

Aber wirklich... jedes Kind weiß doch daß das ALS WIE heißen muß. ;)

Kabelsalat 05. Okt 2016

Alles klingt menschlicher als Google "Assistant". Cortana z.B. kann wirklich sehr gut...


Folgen Sie uns
       


Ubitricity ausprobiert

Das Berliner Unternehmen Ubitricity hat ein eichrechtskonformes System für das Laden von Elektroautos entwickelt. Das Konzept basiert darauf, dass nicht die Säule, sondern der Kunde selbst für die Stromzählung sorgt.

Ubitricity ausprobiert Video aufrufen
Shift6m-Smartphone im Hands on: Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich
Shift6m-Smartphone im Hands on
Nachhaltigkeit geht auch bezahlbar und ansehnlich

Cebit 2018 Das deutsche Unternehmen Shift baut Smartphones, die mit dem Hintergedanken der Nachhaltigkeit entstehen. Das bedeutet für die Entwickler: faire Bezahlung der Werksarbeiter, wiederverwertbare Materialien und leicht zu öffnende Hardware. Außerdem gibt es auf jedes Gerät ein Rückgabepfand - interessant.
Von Oliver Nickel


    Sonnet eGFX Box 650 im Test: Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet
    Sonnet eGFX Box 650 im Test
    Wenn die Vega 64 am Thinkpad rechnet

    Die eGFX Box 650 von Sonnet ist ein eGPU-Gehäuse, das dank 650-Watt-Netzteil auch mit AMDs Radeon RX Vega 64 läuft. Die Box ist zwar recht leise, dennoch würden wir den Lüfter gerne steuern.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Razer Core X eGPU-Box kostet 300 Euro
    2. eGFX Breakaway Box 650 Sonnets Grafik-Gehäuse läuft mit Vega 64
    3. XG Station Pro Asus' zweite eGPU-Box ist schlicht

    In eigener Sache: Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht
    In eigener Sache
    Freie Schreiber/-innen für Jobthemen gesucht

    IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!

    1. Leserumfrage Wie sollen wir Golem.de erweitern?
    2. Stellenanzeige Golem.de sucht Redakteur/-in für IT-Sicherheit
    3. Leserumfrage Wie gefällt Ihnen Golem.de?

      •  /