Echo-Lautsprecher: TV-Sendung aktiviert Bestellvorgang mit Amazons Alexa

In den USA hat eine TV-Sendung unbeabsichtigt Amazons Echo-Lautsprecher bei den Zuschauern aktiviert. Ein Nachrichtensprecher hatte den Befehl für die Bestellung von Puppenhäusern ausgesprochen. Bestellt wurde aber tatsächlich nichts.

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Nachrichtensendungen sollte der Sprachassistent Alexa lieber ignorieren.
Nachrichtensendungen sollte der Sprachassistent Alexa lieber ignorieren. (Bild: Amazon)

Durch eine Fernsehsendung ist im kalifornischen San Diego eine größere Anzahl von Echo-Lautsprechern aktiviert worden. "Alexa, order me a Dollhouse", sagte Jim Patton, ein Nachrichtensprecher von CW6, in einer Livesendung. Er sorgte damit bei Amazon-Echo-Besitzern für Verwunderung, denn Alexa reagierte auf Patton. Im Anschluss beschwerten sich zahlreiche Zuschauer beim Sender, weil dieser Echo aktiviert hatte. Eine Bestellung beim Onlineversender Amazon wurde aber nicht ausgelöst, da es dafür eine Bestätigung braucht.

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Patton berichtete über einen Vorfall, bei dem ein kleines Kind mit Amazon Echo eine Bestellung ausgelöst hatte. Die Echo-Lautsprecher haben keine Stimmerkennung, die unterschiedliche Nutzer und ihre Berechtigung unterscheiden kann. Amazon hat die Funktion eines gesprochenen Bestätigungscodes eingebaut, der versehentliches Bestellen durch unautorisierte Nutzer verhindern soll.

Das hilft gegen einen Bestellvorgang, der durch einen Fernsehmoderator ausgelöst wird, weniger allerdings bei Besuchern oder Familienmitgliedern, die sich im selben Raum befinden, denn eine geheime Eingabe ist kaum möglich. Eine Handeingabe eines Passworts kann der Nutzer leicht verstecken, das Flüstern mit dem Sprachassistenten Alexa hingegen ist praktisch kaum durchführbar. Richtig sicher ist es daher nur, grundsätzlich keine Bestellungen über Alexa durchzuführen. Doch die sind bequem - und bescheren Amazon natürlich Umsätze. Das Unternehmen ist laut CW6 bei Einkäufen, die unbeabsichtigt durchgeführt wurden, kulant.

Alexa wird von immer mehr Produkten unterstützt. Zur Elektronikmesse CES hat etwa Linksys ein Mesh-Router-System angekündigt, das über Alexa Passwörter verrät. Das gilt sogar für das Haupt-WLAN. Einrichten sollte der Anwender diese Komfortfunktion lieber nicht.

Nachtrag vom 8. Januar 2017, 19:29 Uhr

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In der ursprünglichen Fassung des Artikels hieß es, dass durch den Nachrichtensprecher ein Bestellvorgang ausgelöst worden sei. Tatsächlich wurden nur Alexa und der Schritt vor der Bestellung aktiviert. Wir bedauern diesen Fehler und haben ihn korrigiert.

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Apfelbrot 10. Jan 2017

Mir geht es nur um die Sprache, da in meinem Gästezimmer meist Leute übernachten die...

NotAlive 10. Jan 2017

Nur mal um Google Now als Referenz zu nehmen (Ja, ich benutz das wirklich hin und...

GrandmasterA 10. Jan 2017

Man kann bei Alexa aus 3 verschiedenen Aufrufworten wählen (u.a. "Echo" und so heißt...

Peter Brülls 09. Jan 2017

Was der trivialste Teil ist, da es bei Star Trek kein Problem ist, lebensechte...

Dwalinn 09. Jan 2017

Da wirst du sicherlich recht haben... ich frage mich heute noch wozu ich mir DAMALS einen...



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