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Echo Flex mit zwei Modulen im Test: Gut gedacht, mäßig gemacht

Echo Flex ist Amazons preisgünstigster Alexa-Lautsprecher. Er taugt aber nicht als Einstieg in die Alexa-Welt, sondern nur zur Erweiterung eines bestehenden Ökosystems. Mit Zubehör sind weitere Funktionen möglich, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig.

Ein Test von veröffentlicht am
Amazons Echo Flex mit zwei Erweiterungen
Amazons Echo Flex mit zwei Erweiterungen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

So schlecht klingt Alexa auf keinem anderen Echo-Gerät - das ist der erste - und bleibende - Eindruck, wenn wir uns mit dem Echo Flex unterhalten. Aber für bestimmte Zwecke kann der Lautsprecher dennoch ein praktisches Gerät zur Erweiterung eines Alexa-Ökosystems sein. Wir sehen einen sinnvollen Einsatz, wenn es darum geht, Smart-Home-Geräte mit der Stimme zu bedienen, aber in dem entsprechenden Raum keine Abstellmöglichkeit für einen Echo Dot vorhanden ist. Wir haben den Echo Flex zusammen mit den beiden verfügbaren Erweiterungen getestet - mit gemischten Erfahrungen.

Inhalt:
  1. Echo Flex mit zwei Modulen im Test: Gut gedacht, mäßig gemacht
  2. Erweiterungen für Echo Flex haben Schwächen
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Der Echo Flex ist der erste und bisher einzige Alexa-Lautsprecher von Amazon, der keinen Stellplatz benötigt. Er wird direkt in die Steckdose gesteckt. Der eckige Kasten hat keinen Echo-typischen LED-Ring, sondern nur eine kleine eckige LED, die anzeigt, wenn Alexa lauscht. Wenn sich der Flex direkt neben einer Kommode oder einem anderen Möbelstück befindet, ist die LED nicht oder nur sehr schwer zu erkennen. Die Helligkeit der LED kann in den Geräteeinstellungen angepasst werden.

Wie bei anderen Echo-Geräten auch kann ein Signalton aktiviert werden, der erklingt, sobald Alexa lauscht. Falls sich der digitale Assistent mal ungewollt aktiviert, kann der Nutzer dies so leichter bemerken. Der Echo Flex hat keinen Ein-Aus-Schalter; es gibt nur zwei Tasten am Gerät. Die eine macht das Gerät taub, schaltet also die Mikrofone ab, die andere dient zur manuellen Aktivierung von Alexa. Nicht einmal Tasten zur Regulierung der Lautstärke gibt es - diese kann über Sprachkommandos verändert werden.

  • Amazons Echo Flex mit beiden Erweiterungen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat zwei Tasten und einen 3,5-mm-Ausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat unten eine USB-A-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bewegungsmelder für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nachtlicht für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Nachtlicht, daneben liegt der Bewegungssensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Bewegungssensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Nachtlicht in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Bewegungsmelder in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Amazons Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auf der Unterseite befindet sich eine USB-A-Buchse, die etwa zum Laden eines Smartphone-Akkus verwendet werden kann. Zudem wird die Buchse für Zubehör verwendet. An der Seite des Echo Flex ist eine 3,5-mm-Klinkenbuchse vorhanden, um höherwertige Lautsprecher darüber nutzen zu können. Ein passendes Kabel liegt nicht bei. Für den Einsatz des Echo Flex ist eine WLAN-Verbindung erforderlich, das sollte bei der Wahl des Standorts bedacht werden.

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Wie auch andere Alexa-Geräte wird der Echo Flex vor allem mit Stimmbefehlen bedient. Die Mikrofone des Geräts haben immer gut auf Sprachbefehle reagiert, auch wenn sich der Lautsprecher in Bodennähe etwa direkt neben einem Schrank befunden hat, weil er eben direkt in der Wandsteckdose betrieben wurde.

Blecherner, unschöner Klang

Der Echo Flex liefert den mit Abstand schlechtesten Klang aller bisherigen Echo-Geräte. Selbst der erste in Deutschland angebotene Echo Dot klingt schöner - und dessen Klang war schon nicht gut. Aus dem Flex-Lautsprecher tönt es sehr blechern, sogar Ansagen der Alexa-Stimme klingen schlecht, wir möchten uns über den Flex eigentlich nicht einmal den Wetterbericht oder Ähnliches ansagen lassen. Das Hören von Musik ist eine Zumutung - da klingt die Musik aus dem Lautsprecher eines Einsteiger-Smartphones besser.

Wer etwa in einem kleinen Korridor unbedingt eine Sprachsteuerung für Alexa benötigt, erhält mit dem Echo Flex durchaus das passende Gerät, weil es einfach nur in eine Steckdose gesteckt werden muss und keinen Stellplatz benötigt. Wenn der Echo Flex allein verwendet wird, ist die Klangqualität der Lautsprecher zu schlecht, um das Gerät als Einstieg in die Alexa-Welt zu nutzen.

  • Amazons Echo Flex mit beiden Erweiterungen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat zwei Tasten und einen 3,5-mm-Ausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat unten eine USB-A-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bewegungsmelder für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nachtlicht für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Nachtlicht, daneben liegt der Bewegungssensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Bewegungssensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Nachtlicht in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Bewegungsmelder in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Echo Flex in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Etwas anders sieht es aus, wenn damit kompatible Multiroom-Lautsprecher mit einer Sprachsteuerung versehen werden, um etwa Musik auf Zuruf abspielen zu können. Die Sonos-kompatiblen Symfonisk-Lautsprecher von Ikea haben keine Mikrofone und lassen sich eigentlich nicht mit der Stimme bedienen - mit dem Echo Flex wird eine solche Funktion nachgerüstet. Grundsätzlich ist auch eine Bluetooth-Kopplung oder eine schnurgebundene Verbindung möglich, um darüber höherwertige Lautsprecher zu betreiben.

Bezüglich der reinen Hardware können wir verstehen, dass der eingebaute Lautsprecher aufgrund des niedrigen Preises selbst so schwach ist. Allerdings finden wir es unverständlich, dass der Echo Flex selbst keine Steckdose besitzt. Im Idealfall hätte Amazon in den Echo Flex gleich eine smarte Steckdose integrieren sollen - das würde die Einsatzmöglichkeiten deutlich erweitern.

Amazon hat das Gerät so gestaltet, dass der Funktionsumfang mithilfe von Erweiterungen erhöht werden kann. Wir haben uns die ersten beiden verfügbaren Erweiterungen angesehen und dabei gemischte Erfahrungen gesammelt.

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Erweiterungen für Echo Flex haben Schwächen 
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matthat 21. Dez 2019

das Leute sich diese Wanzen freiwillig aufstellen, wo am anderen Ende nicht "nur...

Bouncy 19. Dez 2019

Was hat der denn da gekostet? Der aktuelle Echo Dot hat in der Woche ja gerademal 22...


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