• IT-Karriere:
  • Services:

Erweiterungen für Echo Flex haben Schwächen

Derzeit gibt es als Erweiterungen ein Nachtlicht und einen Bewegungssensor für den Echo Flex. Beide sind separat erhältlich, Amazon bietet kein Paket aus Echo Flex und Zubehör an. Die jeweilige Erweiterung wird an die USB-A-Buchse des Lautsprechers angeschlossen und passt sich optisch optimal an das Design des Alexa-Geräts an. Die beiden bisher verfügbaren Erweiterungen schleifen die USB-A-Buchse nicht durch, wenn also eine Erweiterung am Flex hängt, ist die Buchse belegt.

Stellenmarkt
  1. Infokom GmbH, deutschlandweit
  2. ING Deutschland, Frankfurt

Die Nachtlicht-Erweiterung ist sehr simpel gehalten - uns war es schon wieder zu spartanisch. Sobald es dunkel wird, schaltet sich das Nachtlicht an und bleibt auch die ganze Zeit eingeschaltet, bis es wieder hell ist - sei es durch das Einschalten einer anderen Lampe oder Tageslicht. Eine Bewegungssteuerung fehlt.

Nach der Einrichtung muss das Nachtlicht erst einmal in der Alexa-App herausgesucht und angepasst werden, um es mit Sprachbefehlen steuern zu können. Dafür muss der Nutzer wissen, wie das Licht heißt. In unserem Fall trug es den sonderbaren Namen "Zweite Licht". Wollen wir die Lampe mit der Stimme ausschalten, müssen wir also ziemlich umständlich sagen "Alexa, schalte zweite Licht aus" - eine Umbenennung etwa in Nachtlicht drängt sich geradezu auf.

  • Amazons Echo Flex mit beiden Erweiterungen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat zwei Tasten und einen 3,5-mm-Ausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat unten eine USB-A-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bewegungsmelder für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nachtlicht für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Nachtlicht, daneben liegt der Bewegungssensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Bewegungssensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Nachtlicht in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Bewegungsmelder in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Nachtlicht für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei der Einrichtung des Zubehörs wird auch nicht automatisch eine Gruppe aus Echo Flex und Nachtlicht-Erweiterung angelegt oder dies zumindest vorgeschlagen. Hier muss der Nutzer selbst wissen, dass sich das Nachtlicht mit "Alexa, Licht aus" ausknipsen lässt, wenn eine passende Gruppe angelegt wurde. Das funktioniert so auch mit allen anderen smarten Lampen.

Manuelles Schalten deaktiviert den Automatikbetrieb

Wer allein lebt, kann das Nachtlicht mit der Stimme steuern, ohne andere zu stören. Bei einem Mehrpersonenhaushalt ist das meist keine Option, hier ist der Automatikbetrieb sinnvoller, der sich aber nicht anpassen lässt. Sobald das Nachtlicht auch nur einmal manuell aus- oder eingeschaltet wird, deaktiviert das den Automatikmodus für zwölf Stunden - das Nachtlicht berücksichtigt den Helligkeitssensor nicht mehr. Der Automatikbetrieb lässt sich nur wieder aktivieren, indem das Licht vom Echo Flex abgezogen und wieder aufgesteckt wird. Weder über die Alexa-App noch mit einem Sprachbefehl ist eine Aktivierung des Automatikbetriebs möglich.

  • Amazons Echo Flex mit beiden Erweiterungen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat zwei Tasten und einen 3,5-mm-Ausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat unten eine USB-A-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bewegungsmelder für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nachtlicht für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Nachtlicht, daneben liegt der Bewegungssensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Bewegungssensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Nachtlicht in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Bewegungsmelder in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Echo Flex mit Nachtlicht in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wenn wir auf Zuruf die Farbe oder Helligkeit des Nachtlichts verändern, bleibt der Automatikbetrieb eingeschaltet. Bei den Farben stehen 16 vorgegebene Möglichkeiten zur Verfügung, dabei handelt es sich vor allem um Rot-, Blau- und Grüntöne. Eine freie Auswahl der Farben wird nicht geboten, obwohl die Lampe dazu technisch in der Lage ist. Es gibt auch nur einen Weißton, der sich Warmweiß nennt und sehr stark ins Gelbe geht. Ein kaltweißes Licht ist nicht im Repertoire.

Bei der Helligkeitsjustierung arbeitet die Sprachsteuerung derzeit nur sehr lückenhaft. Wenn wir auf Zuruf die Helligkeit in Prozentschritten ansagen, wird diese passend eingestellt. Wenn wir aber nur sagen "Alexa, Nachtlicht dunkler" wird die Helligkeit immer auf 50 Prozent gesetzt. Eine Wiederholung des Sprachbefehls ändert nichts mehr, auch der Ruf "Alexa, Nachtlicht heller" erhöht die Helligkeit nicht.

Wer den Echo Flex zusammen mit dem Nachtlicht sehr dicht an einem Möbelstück betreibt, sollte darauf achten, dass der Helligkeitssensor nicht verdeckt ist. Dieser befindet sich nur auf der rechten Seite, wenn hier also ein Schrank oder ein Regal im Weg ist, kann die Messung der Umgebungshelligkeit fehlschlagen und sich das Nachtlicht etwa auch tagsüber einschalten.

Einen Bewegungssensor hat das Nachtlicht nicht, ein externer Bewegungssensor kann aber zur Steuerung verwendet werden. All das muss sich der Nutzer mühsam selbst erarbeiten, denn abgesehen von der Einrichtung liegt dem Nachtlicht keine Anleitung bei. Das gleiche Problem trifft noch viel stärker auf den Bewegungssensor zu.

Bewegungssensor erst durch Anlegen von Routinen überhaupt nutzbar

Der Bewegungsmelder wird ebenfalls an die Unterseite des Echo Flex gesteckt - auch diese Erweiterung hat keine eigene USB-Buchse, dabei wäre es praktisch, den Sensor zur intelligenteren Steuerung des Nachtlichts zu nutzen. Der Echo Flex mit Sensor sollte nicht direkt hinter einem Schrank postiert sein. Im Test hat der Sensor gut funktioniert und Bewegungen zuverlässig erkannt.

So kann etwa eine smarte Lampe eingeschaltet werden, sobald der Nutzer den betreffenden Raum betritt. Damit das funktioniert, muss der Nutzer selbst eine passende Routine in der Alexa-App anlegen, der Sensor gilt dabei als Smart-Home-Gerät. Der Käufer erfährt davon nichts, er muss sich alles selbst erarbeiten, es gibt keine Anleitung - sehr blamabel.

  • Amazons Echo Flex mit beiden Erweiterungen (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Amazons Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat zwei Tasten und einen 3,5-mm-Ausgang. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Flex hat unten eine USB-A-Buchse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bewegungsmelder für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nachtlicht für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Nachtlicht, daneben liegt der Bewegungssensor. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit eingestecktem Bewegungssensor (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Nachtlicht in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Flex mit Bewegungsmelder in einer Steckdose (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Bewegungsmelder für Echo Flex (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Zudem muss für jede einzelne Aktion eine eigene Routine angelegt werden - das ist unnötig kompliziert. Besonders im Zusammenspiel mit dem Einschalten eines Lichts bei Bewegung wäre eine in der Routine enthaltene Option sinnvoll, die das Licht nach einer einstellbaren Zeit ohne Bewegung wieder ausschaltet. Der Nutzer muss jeweils zum Einschalten eine Routine anlegen und eine weitere zum Ausschalten.

Allerdings gelang es uns im Test nicht, ein Licht nach einer festgelegten Zeit ohne Bewegung wieder auszuschalten; obwohl der Sensor nachweislich keine Bewegungen bemerkt hat, blieb die zugewiesene Lampe eingeschaltet. Das Anschalten der Lampe funktionierte hingegen einwandfrei.

Prinzipiell können auch alle anderen Alexa-Funktionen automatisiert aufgerufen werden, die von Alexa-Routinen unterstützt werden. Es ist auch möglich, dass eine Begrüßung angesagt wird, wenn eine Bewegung bemerkt wird. Diese Optionen lassen sich bei Bedarf auch kombinieren.

Im Laufe unseres Tests hat Amazon erfreulicherweise eine längst überfällige Funktion nachgereicht: Geräteabhängige Routinen lassen sich endlich mit einer selbst gewählten Bezeichnung versehen. Zuvor war es unmöglich, in der Routinen-Übersicht zu erkennen, welche Aktionen jeweils dahintersteckten, weil keine Benennung möglich war. Um so erfreulicher, dass eine so grundlegende Funktion doch noch nachgereicht wurde.

Seit der Einführung von Alexa-Routinen ist es auch weiterhin nicht möglich, einen Zeitraum zu definieren, der über Mitternacht hinausreicht. Sobald wir etwa eine Routine anlegen, bei der der Sensor von 19:00 bis zum nächsten Morgen um 7:00 Uhr aktiv sein soll, müssen wir zwei gesonderte Routinen anlegen.

Die Empfindlichkeit des Sensors kann konfiguriert werden, allerdings nicht bequem über die Alexa-App. Stattdessen muss die Erweiterung viermal abgezogen und wieder mit dem Echo Flex verbunden werden. Dann zeigt eine LED am Gerät an, welche Empfindlichkeit eingestellt ist. Komfortabel ist das nicht gelöst.

Erweiterungen lassen sich mit einem USB-Hub gemeinsam betreiben

Wir sehen den Haupteinsatzzweck des Sensors vor allem in Verbindung mit smarten Lampen oder entsprechenden Steckdosen, um Aktionen zu automatisieren. Allerdings ist dann eigentlich nicht zwingend ein weiterer Alexa-Lautsprecher erforderlich - hier ist also die Anschaffung eines eigenständigen Bewegungssensors sinnvoller, der dann ebenfalls in Alexa-Routinen integriert werden kann.

Zwar bieten beide Erweiterungen keine USB-A-Buchse, aber rein technisch kann diese Limitierung mit einem 2er-USB-Hub und bei Bedarf passenden USB-Verlängerungskabeln umgangen werden. Das hat aber den Nachteil, dass beide Erweiterungen dann möglicherweise nur am Echo Flex hängen und das Ganze keine optische Einheit mehr bietet. Und zumindest der Bewegungssensor sollte nicht an einem Kabel baumeln, weil er sonst durch die Eigenbewegungen ständig vermeintliche Bewegungen erkennt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Echo Flex mit zwei Modulen im Test: Gut gedacht, mäßig gemachtVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Samsung Portable SSD T5 500 GB für 69,21€, Seagate Expansion Portable SSD 2 TB für 56...
  2. (u. a. Samsung 55 Zoll TV Crystal UHD für 515,67€, HP 17-Zoll-Notebook für 449,00€, Huawei...
  3. 169,99€ (Bestpreis!)
  4. 77,01€ (Bestpreis!)

matthat 21. Dez 2019

das Leute sich diese Wanzen freiwillig aufstellen, wo am anderen Ende nicht "nur...

Bouncy 19. Dez 2019

Was hat der denn da gekostet? Der aktuelle Echo Dot hat in der Woche ja gerademal 22...


Folgen Sie uns
       


Golem on Edge: Ein Sekt auf Glasfiber!
Golem on Edge
Ein Sekt auf Glasfiber!

Meine Datsche bekommt bald FTTH, darauf muss angestoßen werden! Das Verständnis für Glasfaser fehlt leider bei Nachbarn wie bei Kollegen.
Eine Kolumne von Sebastian Grüner

  1. EU-Kommission Glasfaser darf auch in Vectoringgebieten gefördert werden
  2. DNS:NET Cottbus bekommt Glasfaser
  3. Deutsche Telekom Gewerbegebiete bekommen bis zu 100 GBit/s

Facebook, Twitter und Youtube: Propaganda, Hetze und Manipulation
Facebook, Twitter und Youtube
Propaganda, Hetze und Manipulation

Immer stärker wird im US-Wahlkampf mit Falschnachrichten, Social Bots und politischen Influencern auf Facebook, Twitter oder Youtube um Wähler gebuhlt.
Eine Analyse von Sabrina Keßler

  1. Rechtsextremismus Wie QAnon zum größten Verschwörungsmythos wurde

Erörterung zu Tesla-Fabrik: Viel Ärger, wenig Hoffnung
Erörterung zu Tesla-Fabrik
Viel Ärger, wenig Hoffnung

Lässt sich der Bau der Tesla-Fabrik in Grünheide noch stoppen? In einer öffentlichen Erörterung äußerten Anwohner und Umweltschützer ihren Unmut.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Tesla-Fabrik in Grünheide Wasserverband gibt grünes Licht für Giga Berlin
  2. Grünheide Musk besucht erstmals Baustelle für Gigafactory
  3. Gigafactory Musk auf Deutschlandtour in Berlin und Tübingen

    •  /