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Nicht viel Neues beim Nachfolger des Home Mini

Kommen wir zu Googles Nest Mini. Er ist der Nachfolger des Home Mini und rein äußerlich gibt es keine großen Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Auch das neue hat wieder die Form eines Pucks. Google bietet den Home Mini weiterhin an. Auf beiden Geräten ist nicht ersichtlich, dass das Gehäuse zur Steuerung verwendet werden kann. Wie beim Vorgängermodell kann durch Druck auf den Seitenbereich die Lautstärke verändert werden.

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Beim Nest Mini kann eine laufende Wiedergabe angehalten oder fortgesetzt werden, indem auf die Mitte des Gehäuses getippt wird. Diese Funktion sollte es auch beim Home Mini geben, allerdings wurde sie deaktiviert, bevor der Lautsprecher in Deutschland verkauft wurde.

Auch beim neuen Modell gibt es keine Möglichkeit, den digitalen Assistenten manuell zu aktivieren. Google verspricht für den Nest Mini eine Ultraschallerkennung, um die Steuerungselemente aufleuchten zu lassen, sobald sich die Hand dem Gerät nähert. Das funktionierte bei uns nur unzuverlässig: Mal leuchtete etwas auf, mal blieb alles dunkel. Das bringt keine Verbesserung.

Mikrofon-Abschaltung schlecht gelöst

Der neue Google-Lautsprecher hat wieder einen denkbar schlecht erreichbaren Schiebeschalter zur Abschaltung der Mikrofone. Dazu muss das Gerät immer in die Hand genommen werden - und hier stört die Sensorsteuerung, die dann ungewollt Befehle ausführt. Nervig finden wir auch die Ansage des Mikrofonstatus, sobald der Schalter betätigt wird. Hier ziehen wir einen kurzen Signalton zur Bestätigung vor, wie es bei Alexa-Lautsprechern üblich ist. Ein Ein-Aus-Schalter fehlt am Nest Mini ebenso wie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, um hochwertigere Lautsprecher anbinden zu können.

  • Echo Dot mit Uhr und daneben der Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr hat alle Steuertasten auf der Oberseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Nest Mini sind die Steueflächen nicht zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schalter zur Abschaltung der Mikrofone ist am Nest Mini schlecht erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Dot mit Uhr hat eine 3,5-mm-Klinkenbuchse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini und Echo Dot mit Uhr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr mit augeschaltetem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr leuchtendem LED-Ring, wenn Alexa lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr mit aktiviertem Display und leuchtendem LED-Ring. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und aktiviertem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Änderung der Lautstärke zeigt der Echo Dot mit Uhr den eingestellten Wert auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini leuchtet, wenn Google Assistant lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Bedienfeld des Nest Mini leuchtet auf, wenn sich eine Hand nähert, aber das klappt nicht immer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Drücken wir an der Seite des Nest Mini, wird die Lautstärke verändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und daneben Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und daneben Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini und daneben Echo Dot mit Uhr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Schalter zur Abschaltung der Mikrofone ist am Nest Mini schlecht erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Nest Mini kann über Sprachbefehle mit dem Google Assistant gesteuert werden. Er aktiviert sich, wenn er eine von vier Signalphrasen hört. Diese sind "Hey Google", "Okay Google" sowie die von Google kaum kommunizierten Phrasen "Hey Buubuu" respektive "Okay Buubuu". Sobald die Aktivierungsphrase verstanden wurde, wird der Sprachbefehl an Google-Server geschickt, die den Befehl dann analysieren und durchführen.

Wenn der Google Assistant lauscht, wird das auf der Oberseite des Nest Mini mit vier aufleuchtenden LEDs angezeigt. Die sind auch aus einiger Entfernung noch recht gut zu erkennen, aber nicht ganz so auffällig wie der Leuchtring bei der Echo-Konkurrenz. Bei Bedarf kann ein Signalton dazugeschaltet werden, sobald sich der Google Assistant aktiviert. Immer wieder passiert es, dass er sich einschaltet, ohne dass er angesprochen wurde und dann hilft der Ton, das zu bemerken.

Im Unterschied zum Home Mini hat der Nest Mini drei statt bisher zwei Mikrofone. Die Spracherkennung wird dadurch aber nur minimal verbessert. In ruhiger Umgebung funktionieren die Mikrofone so gut wie bisher. Bei hoher Lautstärke oder vielen Umgebungsgeräuschen versagen die Mikrofone weiterhin und wir müssen den Lautsprecher anbrüllen. In dieser Disziplin schneidet der Echo Dot mit Uhr besser ab.

Geändert hat Google die Stromzufuhr: Die Neuvorstellung hat keine Micro-USB-Buchse, sondern eine Hohlbuchse. Der Home Mini kann auch mal mobil mittels Akkupack verwendet werden, mit dem Nest Mini geht das nicht.

Schwächerer Klang als bei der Echo-Konkurrenz

Google hat den Klang des Nest Mini im Vergleich zum Home Mini etwas aufgewertet. Allerdings klingt der Nest Mini im Vergleich zum Echo Dot mit Uhr weiterhin schlechter. Der Amazon-Lautsprecher spielt Musik räumlicher und hat etwas mehr Bass, ist aber im Höhenbereich etwas schwächer als der Nest Mini. Im Vergleich wirkt der Klang des Nest Mini zu blechern und zu flach. Auch wenn beide Mini-Lautsprecher nicht gerade für das anspruchsvolle Hören von Musik geeignet sind, sagt uns der Alexa-Lautsprecher doch mehr zu als der Google-Lautsprecher.

  • Echo Dot mit Uhr und daneben der Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr hat alle Steuertasten auf der Oberseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Nest Mini sind die Steueflächen nicht zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schalter zur Abschaltung der Mikrofone ist am Nest Mini schlecht erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Dot mit Uhr hat eine 3,5-mm-Klinkenbuchse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini und Echo Dot mit Uhr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr mit augeschaltetem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr leuchtendem LED-Ring, wenn Alexa lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr mit aktiviertem Display und leuchtendem LED-Ring. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und aktiviertem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Änderung der Lautstärke zeigt der Echo Dot mit Uhr den eingestellten Wert auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini leuchtet, wenn Google Assistant lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Bedienfeld des Nest Mini leuchtet auf, wenn sich eine Hand nähert, aber das klappt nicht immer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Drücken wir an der Seite des Nest Mini, wird die Lautstärke verändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und daneben Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und daneben Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini und daneben Echo Dot mit Uhr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Nest Mini leuchtet, wenn Google Assistant lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Mit beiden Mini-Lautsprechern kommt beim Musikhören keine echte Freude auf, der geringe Preis und das kleine Gehäuse sind deutlich zu merken. Beide Produkte sind also nur bedingt für den hochwertigen Musikgenuss geeignet. Wer hier etwas mehr Geld in ein größeres Lautsprecher-Gehäuse investiert, erhält einen entsprechend besseren Klang.

Wer sich zwei Nest Mini zulegt, soll diese als Stereopaar einrichten können. Gleiches gilt für zwei Home Mini. Ein Nest Mini kann hingegen nicht mit einem Home Mini als Stereopaar verknüpft werden. Die beiden Lautsprecher klingen dafür nicht ähnlich genug. Als Multiroom-Gruppe lassen sich Home Mini und Nest Mini hingegen anlegen. Die meisten Google-Assistant-Lautsprecher können im Multiroom-Betrieb miteinander genutzt werden. Ausnahmen sind die Lautsprecher von Sonos und Bose, auf denen der Google Assistant nur mit Einschränkungen läuft.

Digitale Assistenten weiterhin am Anfang

Die beiden digitalen Assistenten Alexa und Google Assistant befinden sich am Anfang ihrer Entwicklung. Mit der Einführung einer männlichen Stimme für den Google Assistant hat sich dieser merklich verbessert. Die neue Stimme betont besser, hat einen angenehmeren Rhythmus und klingt insgesamt menschlicher als die weibliche Google-Assistant-Stimme. Bei Alexa gibt es weiterhin in Deutschland nur eine Stimme: die weibliche. Wenn wir einen der Assistenten für Standardaufgaben verwenden wie Timer stellen, den Wetterbericht ansagen lassen oder ähnliches, gelingt dies meist zuverlässig und wir werden auch bei Abweichungen von Befehlen noch verstanden.

Die Implementierung von Erinnerungen ist bei Google weiterhin schlechter gelöst als bei Amazon, weil der Google-Dienst den Inhalt einer Erinnerung nicht mit ansagt. Auch bei den Anruffunktionen ist Alexa klar vor Google Assistant. Über Google Duo sind zwar Anrufe mit einem smarten Lautsprecher möglich, aber nur zu anderen Google-Konten. Mit einem Echo-Lautsprecher können hingegen auch Anrufe zu anderen Echo-Geräten etwa im gleichen Haushalt erfolgen, um so eine Haussprechanlage zu erhalten. Von einem Echo-Lautsprecher im Erdgeschoss kann etwa ein anderer Echo-Lautsprecher im Obergeschoss angerufen werden. Vergleichbares bietet Googles Plattform nicht.

  • Echo Dot mit Uhr und daneben der Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr hat alle Steuertasten auf der Oberseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Beim Nest Mini sind die Steueflächen nicht zu erkennen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Schalter zur Abschaltung der Mikrofone ist am Nest Mini schlecht erreichbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Echo Dot mit Uhr hat eine 3,5-mm-Klinkenbuchse (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini und Echo Dot mit Uhr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr mit augeschaltetem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr leuchtendem LED-Ring, wenn Alexa lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr mit aktiviertem Display und leuchtendem LED-Ring. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und aktiviertem Display (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei der Änderung der Lautstärke zeigt der Echo Dot mit Uhr den eingestellten Wert auf dem Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini leuchtet, wenn Google Assistant lauscht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Bedienfeld des Nest Mini leuchtet auf, wenn sich eine Hand nähert, aber das klappt nicht immer. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Drücken wir an der Seite des Nest Mini, wird die Lautstärke verändert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und daneben Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Echo Dot mit Uhr und daneben Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Nest Mini und daneben Echo Dot mit Uhr (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Echo Dot mit Uhr und daneben Nest Mini (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Bei Wissensfragen hat Google Assistant einen Vorsprung, weil er auf den Google Knowledge Graph der Google-Suche zugreifen kann. Aber sofern es für eine Wissensfrage keinen passenden Knowledge Graph gibt, stößt auch er an seine Grenzen. Bei Wikipedia-Wissen verhalten sich die beiden Assistenten unter Umständen sehr unterschiedlich, es kommt im direkten Vergleich immer mal wieder vor, dass einer von ihnen wichtige Informationen weglässt, wenn er nur einen Teil eines Wikipedia-Artikels vorliest.

Nach wie vor versagen beide digitalen Assistenten bei Wissensfragen immer wieder. Entweder wissen sie die Antwort nicht oder die Frage wurde nicht so gestellt, wie es der Assistent erwartet. Es kann gelegentlich helfen, eine Wissensfrage anders zu formulieren. Aber nicht alle Nutzer sind bereit, Anfragen unter Umständen mehrfach umzuformulieren, ehe sie eine Antwort erhalten.

Wenn Google Assistant schlechter spricht

Wenn Zusatzfunktionen in Form von Skills oder Google Actions zum Einsatz kommen, gefällt uns Amazons Ansatz besser. Bei Alexa wird alles mit der Alexa-Stimme gesagt, die Qualität bleibt also konstant. Google wählt hier einen anderen Weg und erlaubt Anbietern von Google Actions keinen Zugriff auf die Google-Assistant-Stimme. Bei Aufruf einer Google Action spricht der digitale Assistent dann meist deutlich holpriger und stockender - für Nutzer zeigt sich dann ein sehr deutlicher Qualitätsabfall. Google will damit zeigen, dass die Kernfunktionen des Google Assistant verlassen werden - für uns keine schlaue Entscheidung.

Die Wahl des passenden smarten Lautsprechers kann auch davon abhängen, welchen Musikstreamingdienst Nutzer bereits verwenden. Alexa und Google Assistant unterstützen beide Spotify sowie Deezer. Mit dem Google Assistant ist Spotify sogar in der kostenlosen Version nutzbar, das gibt es für Alexa-Kunden derzeit nur in den USA, aber es ist davon auszugehen, dass die Funktion in absehbarer Zeit auch in Deutschland angeboten wird.

Alexa kann hingegen mit Deezer in der Gratisversion verwendet werden. Ansonsten kann Amazon Music mit Alexa-Geräten und Play Music alias Youtube Music mit Google-Assistant-Geräten verwendet werden. Zudem steht Apple Music mittlerweile auch in Deutschland auf Alexa-Geräten bereit, mit Google Assistant ist Apples Abodienst nicht nutzbar. Bei der Auswahl an unterstützten Musikstreamingabos liegt Alexa derzeit also vor Google Assistant.

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 Verbesserungen und neue Funktionen beim Echo DotVerfügbarkeit und Fazit 
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monosurround 07. Dez 2019

Naja...Alexa weiß auch in welchem Raum sie ist und schaltet so etwas wie Licht...

IceMuffins 06. Dez 2019

Einfach zu gut wie Leute wie du wirklich unter JEDEM Beitrag über smarte Lautsprecher...

loktron 06. Dez 2019

Danke für die Tipps, hatte ich leider alles schon getestet... Auf die Idee...

roebelfroebel 05. Dez 2019

Genau. Bei mir dient der Home Mini nur als Befehlsempfänger und Ausgabegerät für den...

Tragen 05. Dez 2019

Das würde mich auch freuen. Google versteht 6 Uhr ohne Nachfrage. Für Alexa würde ich mir...


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