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Echo: Amazon will Alexa intelligenter und schlauer machen

Amazon hat Verbesserungen für Alexa angekündigt. Der Umgang mit dem digitalen Assistenten soll vor allem natürlicher werden.

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Amazons neue Alexa-Funktionen vorgestellt
Amazons neue Alexa-Funktionen vorgestellt (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Parallel zur Vorstellung neuer Echo-Modelle hat Amazon geplante Neuerungen für Alexa präsentiert. Als Ausblick wurde gezeigt, wie sich ein Echo-Lautsprecher in ein Gespräch einklinken kann. Durch den Sprachbefehl "beteilige dich am Gespräch" wird die Funktion aktiviert. Im Beispiel unterhielten sich zwei Menschen darüber, welche Pizza bestellt werden solle. Dabei wandten sie sich immer wieder an Alexa. Dem digitalen Assistenten gelang es, zu erkennen, wann er reagieren musste.

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Amazon will auch spezielle Alexa-Anpassungen für Kinder anbieten. Dazu werden Kinderprofile eingeführt, die sich aktivieren, sobald der smarte Lautsprecher das entsprechende Stimmprofil erkennt. Dann soll Alexa kindgerecht antworten und nur noch Inhalte abspielen, die für Kinder geeignet sind. Über den Dienst Kids+ sollen Eltern die verfügbaren Inhalte anpassen können. Amazon machte keine Angaben dazu, ob eine Einstellung geplant sei, die Videowiedergabe auf Echo-Show-Modellen bei Bedarf komplett abzuschalten, damit Kinder nicht unbegrenzt Videos schauen können.

Wer ein Kids+-Abo abgeschlossen hat, soll dieses nutzen können, um Kinder beim Lesen zu ermutigen. Dazu liest Alexa im Wechsel mit dem Kind aus einem Kinderbuch vor. Das Kind kann aus einem gedruckten Buch oder einem E-Book lesen. Bei einem gedruckten Buch muss davon wohl eine E-Book-Variante vorliegen, damit Alexa daraus vorlesen kann.

Alexa macht Rezeptvorschläge basierend auf Bestellungen

Außerdem soll Alexa basierend auf Lebensmittelbestellungen über Amazon passende Rezeptideen vorschlagen. Das setzt voraus, dass alle Lebensmittel über Amazon bestellt werden, damit das System weiß, was vorhanden ist. Ob das System dabei auch bisherige Bestellungen berücksichtigt oder nur auf der Basis der aktuellen Order Rezeptvorschläge macht, ist unklar. Es ist fraglich, wie sinnvoll das in der Praxis ist, denn oftmals ist erst das Rezept da, und dann werden die Zutaten gekauft.

Künftig soll es möglich sein, einen Alexa-Lautsprecher zur Überwachung der Umgebungsgeräusche zu nutzen. Abhängig von bestimmten Geräuschen können dann vordefinierte Aktionen ausgeführt werden. So wäre es denkbar, dass das Licht im Schlafzimmer eingeschaltet wird, sobald der Lautsprecher in der Nacht das Schreien eines Babys erkennt. Zudem könnte der Lautsprecher weißes Rauschen abspielen, wenn jemand im Schlafzimmer zu schnarchen beginnt.

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Zoom und Chime kommen auf Echo Show

Für nicht näher spezifizierte Echo-Show-Modelle ist eine Unterstützung von Zoom und Chime geplant. Auf Zuruf soll sich ein Echo Show mit einem Chime- oder Zoom-Anruf verbinden können. Details gab Amazon dazu nicht bekannt. Zudem soll sich ein Hintergrundbild in einen Videoanruf einbinden lassen, so dass der echte Hintergrund verborgen wird. Als weiteres ist eine Gruppenanruf-Funktion geplant, um mit einem Sprachbefehl ein Videotelefonat mit bis zu acht Personen zu starten.

Die Echo-Show-Geräte werden eine Unterstützung für Netflix erhalten, um Filme und Serien aus dem Abo auf dem Smart Display anschauen zu können. Bisher unterstützen die Echo-Show-Modelle lediglich Amazons Prime Video als Videostreamingabo. Google verkündete kürzlich, dass Disney+ mit dem Smart Display Nest Hub genutzt werden könne. Netflix kann bereits seit Juli auf dem Nest Hub verwendet werden.

Alexa als Notrufsystem

Mit der Funktion Care Hub soll älteren Personen mehr Sicherheit gegeben werden. Wenn ein Angehöriger in einer Notsituation Hilfe benötigt, führt der Sprachbefehl "Alexa, ich brauche Hilfe" dazu, dass ein Alexa-Anruf zu einem vorher festgelegten Amazon-Konto durchgeführt wird. Dazu müssen zwei Amazon-Konten miteinander verknüpft werden.

Amazon machte keine genauen Angaben dazu, wann Kunden diese Neuerungen mit Alexa verwenden können. Die Funktionen sollten in den kommenden Monaten bereitstehen, hieß es nur. Üblicherweise erscheinen solche Verbesserungen zunächst in den USA, die Kundschaft in Deutschland erhält sie erst mit einer zum Teil langen zeitlichen Verzögerung. Manche Alexa-Funktionen bleiben auch dauerhaft der US-Kundschaft vorbehalten.

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Manto82 28. Sep 2020 / Themenstart

Hat leider nicht geklappt mit der Routine. Bis zum Schritt Licht aus okay, aber ich habe...

Stefan1200 26. Sep 2020 / Themenstart

Ja, das kenne ich. Ich nutze zwar den Google Assistant, aber der hat ähnliche "Probleme...

svnshadow 25. Sep 2020 / Themenstart

was kann schon schiefgehen dabei Oo Ich erinnere mich das es da mal so einen schrägen...

Asterisk 25. Sep 2020 / Themenstart

"Hallo Kevin, verrate mir doch etwas über Deinen Papa" "welches Passwort hat er" "wo...

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