EC2 C7g: Schnelle AWS-Instanzen mit Graviton3 verfügbar
Amazon AWS hat die C7g-Instanzen(öffnet im neuen Fenster) mit dem selbst entwickelten Graviton3-Prozessor allgemein verfügbar gemacht, bisher gab es einzig einen Preview-Zugriff. C7g steht für Computer-orientierte Instanzen der siebten Generation, verglichen mit den C6g steigt die Leistung zwischen 30 und 140 Prozent je nach Workload.
Der Graviton3 ist ein sogenannter Homegrown-Chip , wie schon der Graviton1 und der Graviton2: Beim aktuellen Modell setzt AWS auf ARMs Neoverse V1 , wobei die 64-kernige CPU als Chiplet-Design aufgebaut ist. Es weist acht DDR5-Kanäle auf und unterstützt PCIe Gen5 für Storage, immer drei Prozessoren sitzen auf einem Mainboard.
Dank Neoverse-V1-Architektur und DDR5-Speicher viel schneller
Verglichen zum Graviton2 mit ebenfalls 64 Kernen, aber älterer Neoverse-N1 - und DDR4-Technik, soll der Graviton3 teils drastische Performance-Zuwächse erreichen. In Server-Benchmarks wie SpecINT2017 sind es 30 Prozent, in SpecFP2017 gleich 60 Prozent. Beim H.265-Video-Enconding spricht AWS von 50 Prozent Plus, NGinx sogar über 90 Prozent und maschinelles Lernen wie BERT dank BF16-Unterstützung gar 140 Prozent.
AWS bietet die Graviton3-basierten Instanzen in acht Varianten von c7g.medium (1 vCPU, 2 GByte RAM, 12 GBit/s) bis hin zu c7g.16xlarge (64 vCPU, 128 GByte RAM, 30 GBit/s) an. Abseits der reinen Geschwindigkeit betont der Cloudanbieter das Preis-Leistungs-Verhältnis und den geringeren Energiebedarf der C7g-Instanzen bei identischer Performance zu ihren C6g-Vorgängern.
In Europa ist das neue Angebot allerdings noch nicht verfügbar, vorerst beschränkt AWS es auch die US East (North Virginia) und US West (Oregon) genannten Standorte in Nordamerika; weitere sollen folgen.
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