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EBooks: Eine Million neue Kunden pro Woche besuchen iBooks

Die Integration der iBooks-Anwendung in iOS 8 macht sich für Apple bezahlt: Seitdem hätten deutlich mehr Nutzer den Apple-Buchladen genutzt, berichtet das Unternehmen. Eine Million Neukunden würden jede Woche über die Plattform gewonnen.
/ Michael Linden
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iBooks können auch interaktiv sein. (Bild: Apple)
iBooks können auch interaktiv sein. Bild: Apple

Seit iOS 8 ist die iBooks-App(öffnet im neuen Fenster) von Apple im Lieferumfang des Betriebssystems dabei. Das bringe offenbar viele Interessenten dazu, sich die App und die elektronischen Bücher einmal genauer anzusehen, berichtet Keith Moerer, Apples Chef für den iBooks Store.

Moerer sagte auf der Digital Book World-Konferenz(öffnet im neuen Fenster) in New York, dass pro Woche rund eine Million neue Kunden(öffnet im neuen Fenster) dazukämen. Diese wolle man durch gute Angebote auch zu zahlenden Nutzern machen.

Apple ist bei den US-Preisen auf seiner iBook-Vermarktungsplattform allerdings häufig etwas teurer als Hauptkonkurrent Amazon. Wie viel Apple mit den iBooks umsetzt, verriet der Manager nicht.

Besonders in den USA, aber auch in Großbritannien, Frankreich und Deutschland sieht der Apple-Manager Wachstumsmöglichkeiten. Der japanische Markt boome geradezu, während es in Südamerika eher verhalten aussehe.

Recht neu ist die Family-Sharing-Funktion(öffnet im neuen Fenster), bei der bis zu sechs Familienmitglieder Inhalte gemeinsam nutzen können, ohne noch einmal separat zahlen zu müssen. Das funktioniert auch bei Apps – aber nur, wenn über eine einzelne Kreditkarte oder Bankverbindung abgerechnet wird. Auch diese Funktion habe dazu beigetragen(öffnet im neuen Fenster), dass iBooks schnell wächst.

Mit der kostenlosen Authoring-Funktion iBooks Author können Benutzer selbst iBooks erstellen und in den Buchladen einstellen. Ein neu entstandenes Genre, das Apple so nicht erwartet habe, sind kostenlose Bücher, die Hintergrundinformationen und Promotion-Material für Filme und Musik enthalten, die über iTunes verkauft werden. Apple könne sich durchaus vorstellen, künftig in diesem Bereich den Autoren weitere Verknüpfungsmöglichkeiten anzubieten.


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