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Easybell: Nur wenige "zahlen für FTTH einen Aufpreis"

Als FTTH nur regional verfügbar war, gelang Easybell die Vermarktung nicht. Nun sieht man die Zeit gekommen, um Produkte im Netz der Telekom anzubieten.
/ Achim Sawall
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Die Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose (Gf-TA) mit einer Glasfaser. (Bild: Deutsche Telekom)
Die Glasfaser-Teilnehmeranschlussdose (Gf-TA) mit einer Glasfaser. Bild: Deutsche Telekom

Der Vermarkter Easybell hat sich nach ersten Versuchen mit Glasfaseranschlüssen zunächst wieder von dem Markt zurückgezogen. Das sagte Steffen Hensche, Geschäftsführer und Chief Marketing Officer bei Easybell, im Gespräch mit dem Onlinemagazin Teltarif.de(öffnet im neuen Fenster) . "Wir haben bereits zwischen 2014 und 2016 an kleineren FTTH-Ausbauprojekten teilgenommen und gesehen, dass eine örtlich begrenzte Verfügbarkeit nicht zu unserem bundesweiten Vertriebsansatz passt. Nur wenige sind bereit, für FTTH einen Aufpreis zu zahlen."

Aus dem Grund habe man weiterhin auf VDSL gesetzt, erklärte Hensche. Nun sei der richtige Zeitpunkt für den großflächigen Markteinstieg bei Glasfaseranschlüssen gekommen.

Easybell wird im Telekom-Netz aktiv

Am 16. Mai 2024 kündigte Easybell an(öffnet im neuen Fenster) , Anschlüsse im Glasfasernetz der Deutschen Telekom zu vermarkten. Die FTTH-Produkte von Easybell sollen für Geschäfts- und Privatkunden verfügbar sein.

Der schnellste Zugang mit 1000 MBit/s Download mit 200 MBit/s Upload ist ab 79,95 Euro/Monat erhältlich. Damit ist der FTTH-Zugang nicht günstiger als bei der Telekom. Voraussetzung für die Nutzung von Easybell-Glasfaser ist laut dem Unternehmen "ein voll ausgebauter Anschluss bis in die Räumlichkeiten" .

Easybell wurde 2006 gegründet und ist ein Internet- und Telefonieanbieter für Geschäfts- und Privatkunden mit Sitz in Berlin. Easybell wurde im Oktober 2022 vom belgischen Unternehmen Dstny gekauft. Der bisherige Eigner Ecotel Communication erhielt zwischen 55,5 und 56,5 Millionen Euro für eine 50,9-prozentige Beteiligung.


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