• IT-Karriere:
  • Services:

Earthdata Cloud: Nasa übersieht AWS-Kosten für 247 Petabyte

Keine Rocket Science - das bedeutet 50 Prozent Aufschlag bis 2025 laut einem Nasa-internen Audit.

Artikel veröffentlicht am ,
Nasa-Logo auf der CES 2018
Nasa-Logo auf der CES 2018 (Bild: Ethan Miller/Getty Images)

Ein Audit-Report (PDF) der Nasa zeigt: Die US-Raumfahrtbehörde hatte laut The Register bisher offenbar vergessen zu bedenken, dass, wenn beim Earthdata-Cloud-Projekt bis 2025 rund 247 Petabyte an Daten anfallen, die Kosten beim Cloud-Provider signifikant steigen werden. Das Problem ist der ausgehende Netzwerk-Traffic, denn die Nasa verschiebt Daten von eigenen Standorten zu Amazons AWS und lässt zudem Nutzer auf die Informationen zugreifen - das kostet die Behörde also doppelt Geld.

Stellenmarkt
  1. Hochschule Albstadt-Sigmaringen, Albstadt
  2. über duerenhoff GmbH, Raum Augsburg

Derzeit hält die Nasa rund 32 Petabyte vor, diese sind redundant über zwölf Distributed Active Archive Center (DAAC) verteilt. Die Daten stammen vom ESDIS (Earth Science Data and Information System), welches wiederum dem Earth Observing System Data and Information System (EOSDIS) untersteht. Ziel ist es, per Satellitenüberwachung unseren eigenen Planten besser zu erforschen, weshalb Firmen und Wissenschaftler die Informationen abrufen können sollen.

Um das zu gewährleisten, hat sich die Nasa die Earthdata Cloud ausgedacht. Als Partner wurde Amazon ausgewählt, denn laut der US-Raumfahrtbehörde ist AWS der einzige Nasa-zertifizierte kommerzielle Cloud-Anbieter. Bisher besteht ein Fünf-Jahres-Vertrag, der 65 Millionen US-Dollar pro Jahr kostet. Laut dem Audit betrug das ESDIS-Budget zuletzt 173 Millionen US-Dollar, alleine auf die DAAC-Infrastruktur entfielen davon satte 80 Millionen US-Dollar und bis 2025 sollen es gar 93 Millionen US-Dollar sein.

In den nächsten Jahren muss die Nasa also nicht nur die DAACs weiter finanzieren, sondern auch den Umzug von geschätzten 247 Petabyte an Daten in die Earthdata Cloud auf den AWS-Servern. Für den ausgehenden Netzwerk-Traffic muss die Nasa zusätzlich bis zu 29 Millionen US-Dollar im Jahr 2025 zahlen, denn die US-Raumfahrtbehörde und nicht die zugreifenden Wissenschaftler sind dafür verantwortlich. Das macht alles zusammen 187 Millionen US-Dollar, was das bisherige ESDIS-Budget sogar übersteigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (u. a. FIFA 20 für 27,99€, Dragon Ball Z Kakarot für 46,89€, Rainbow Six: Siege Deluxe für 8...
  2. (-70%) 2,99€
  3. (-67%) 7,59€

wanne 25. Mär 2020 / Themenstart

Ja. Wenn du wirklich keine Ahnung hast wie viel du brauchst. Aber wenn du das 5 fache...

Dino13 25. Mär 2020 / Themenstart

Vielen Dank!

Thomas 25. Mär 2020 / Themenstart

Natürlich, aber was hat das mit dem Artikel zu tun. Oder wolltest du uns das einfach nur...

DeathMD 25. Mär 2020 / Themenstart

https://360degreesofrandomness.files.wordpress.com/2014/02/51921-aliens-guy-meme-0cbd...

PerilOS 25. Mär 2020 / Themenstart

Das Problem war die AWS selbst. War irgendwas mit dem Hauptrechenzentrum und der...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte)

Wir haben Siri, den Google Assistant und Alexa aufgefordert, uns zu Weihnachten etwas vorzusingen.

Digitale Assistenten singen Weihnachtslieder (ohne Signalworte) Video aufrufen
Alternatives Android im Test: /e/ will Google ersetzen
Alternatives Android im Test
/e/ will Google ersetzen

Wie Google, nur mit Privatsphäre - /e/ verbindet ein alternatives Android mit Cloudfunktionen und einer Suchmaschine.
Ein Test von Moritz Tremmel


    Coronakrise: Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung
    Coronakrise
    Hardware-Industrie auf dem Weg der Besserung

    Fast alle Fabriken für Hardware laufen wieder - trotz verlängertem Chinese New Year. Bei Launches und Lieferengpässen sieht es anders aus.
    Ein Bericht von Marc Sauter

    1. Kaufberatung (2020) Die richtige CPU und Grafikkarte
    2. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen

    CPU-Fertigung: Intel hat ein Netburst-Déjà-vu
    CPU-Fertigung
    Intel hat ein Netburst-Déjà-vu

    Über Jahre hinweg Takt und Kerne ans Limit treiben - das wurde Intel einst schon beim Pentium 4 zum Verhängnis.
    Eine Analyse von Marc Sauter

    1. Maxlinear Intel verkauft Konzernbereich
    2. Comet Lake H Intel geht den 5-GHz-Weg
    3. Security Das Intel-ME-Chaos kommt

      •  /